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Ernährungsbedingte Krankheiten (VII)
Calcium und Phosphor: Was die Knochen zusammenhält

1 Calcium ist ein
a Spurenelement, das nur in einigen wenigen Nervenzellen vorkommt
b ist ein Vitamin, dessen Anwesenheit in der Nahrung nicht unbedingt notwendig ist
c für den Knochenaufbau sowie die Funktionen von sämtlichen Körperzellen unverzichtbares Mengenelement
2 Calcium und Phosphor sollten in der Nahrung
a im Ca:P-Mengenverhältnis 1,2:1 bis 1,4:1 enthalten sein
b immer im Übermaß enthalten sein, weil nur so eine bedarfsgerechte Versorgung möglich ist
c nicht enthalten sein, weil es sonst zu Knochenerkrankungen wie Osteoporose oder Osteomalazie kommt
3 Der häufigste Ernährungsfehler bei wachsenden Hunden
a die mangelhafte Versorgung mit Energie und Eiweiß, sowie ein Zuviel an Calcium ("forcierte Aufzucht")
b ist die zögerliche Verwendung von notwendigen knochenaufbauenden Mineralstoffpräparaten
c die übermäßige Versorgung mit Energie und Eiweiß, oft in Verbindung mit ungenügender Deckung des Calciumbedarfs
4 Eine artgerecht bilanzierte, hochwertige Vollnahrung
a versorgt einen Hund bei bedarfsgerechter Fütterung mit allen lebensnotwendigen Mineralstoffen und Vitaminen in den empfohlenen Mengen
b führt niemals zu ernährungsbedingten Erkrankungen
c enthält nicht genügend Calcium, da sich dieses bei der Wärmebehandlung während der Herstellung zersetzt
5 Die Rachitis beim Hund
a betrifft ausschließlich alte (oder kranke) Hunde mit ungenügender körperlicher Aktivität
b ist unmittelbare Folge übermäßiger Phosphorversorgung bei Welpen und Junghunden
c ist eine Störung des Calcium- und Phosphorstoffwechsels wachsender Hunde, die v.a. durch einen Mangel an Vitamin D in der Nahrung hervorgerufen wird
6 Erworbene Skeletterkrankungen
a sind immer vorübergehend und nur durch falsche Ernährung verursacht
b kann durch artgerechte und eher restriktive Ernährung, Versorgung mit wissenschaftlich empfohlenen Mengen an Calcium, Phosphor und Vitamin sowie Vermeidung exzessiver körperlicher Belastung von wachsenden Hunden vorgebeugt werden
c werden meistens durch ein Zuviel an Vitaminen sowie einen Mangel an Eiweiß in der Nahrung ausgelöst
7 Die Hüftgelenksdysplasie beim Hund
a ist die häufigste und typischste erworbene Skeletterkrankung überhaupt
b kann durch eine entsprechende Ernährung vollständig geheilt werden (HD-Diät)
c ist erblich bedingt und kann durch fehlerhafte Ernährung verschlechtert oder durch hochwertige, artgerecht bilanzierte Vollnahrung in ihren Auswirkungen gemildert werden
8 In besonderen Leistungsphasen (Trächtigkeit, Säugeperiode, Wachstum, intensiver Sport)
a steigt der Erhaltungsbedarf an Calcium, Phosphor und Vitamin D erheblich an, während der Leistungsbedarf unverändert bleibt
b sollte der bedarfsgerechten Ernährung verstärktes Augenmerk geschenkt werden, damit der Leistungsbedarf an Energie und Nährstoffen gedeckt wird
c braucht nicht einmal die Menge der bisher verwendeten Nahrung erhöht werden
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