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Verdauung von Hunden
Raubtiervergangenheit nicht zu leugnen

1 Der Magen eines Hundes
a hat eine Größe von 2500 ccm (2,5 Liter)
b erledigt den Hauptteil der Verdauung
c ist ein Speicherorgan für Wasser
2 Der Darm eines Hundes ist
a länger als bei Pflanzenfressern
b ca. 20-mal so lang wie der Körper
c etwa 10 Meter lang
3 Der Hund kann Gras oder Stroh nicht verdauen, weil
a ihm nur die notwendigen Enzyme fehlen
b der Darm zu kurz ist und entsprechende Enzyme fehlen
c er keine Energie aus Kohlenhydraten gewinnt
4 Die Muskulatur des Verdauungstraktes
a dient ausschließlich dem Transport der Nahrung
b wird nur über Reflexe gesteuert
c ist auch zur Vermengung der Nahrung mit den Verdauungssäften notwendig
5 Anorganische Substanzen im Verdauungssaft (Mineralstoffe)
a sind mitentscheidend für die Verdauung
b werden zusammen mit Enzymen ausgeschüttet, haben aber selbst keine Funktion
c dienen als Ballaststoffe
6 Enzyme (Fermente) sind
a lebensnotwendige Verbindungen, die der Hund mit der Nahrung aufnehmen muss
b werden auch von der Ohrspeicheldrüse des Hundes ausgeschüttet
c zerlegen Nahrungsbestandteile in kleinere Moleküle, z.B. Eiweiße in Aminosäuren
7 Bakterien in Magen und Darm
a führen zu Krankheitssymptomen, wenn sie in gestörter Verteilung vorkommen oder fehlen
b müssen auf jeden Fall mit Antibiotika radial behandelt werden
c spielen bei der Ernährung des Hundes keine Rolle
8 Die Steuerung der Verdauung
a verläuft nur über das Gehirn und Nerven, die bis zum Verdauungsapparat reichen
b geschieht über das Nerven- und Hormonsystem des Hundes
c kann durch äußere Einflüsse nicht gestört werden
9 Die Menge von Wasser bei der Ernährung
a ist ohne Belang für die Verdauung
b spielt nur dann eine Rolle, wenn der Hund erhitzt ist
c ist entscheidend für eine gesunde Verdauung
10 Einmal tägliche Fütterung ist empfehlenswert, weil
a es bis zu 20 Stunden dauert, bis die Nahrung den Magen verlassen hat
b ein Hund sonst in jedem Fall überfüttert wird
c bei zweimaliger Verdauung nicht genügend Verdauungssäfte gebildet werden und sich die Ausscheidung verzögert
11 Eine plötzliche Nahrungsumstellung
a kann zu Störungen der Bakterienflora und Durchfall führen
b führt immer zu Gesundheitsstörungen
c macht einem Hund nichts aus
12 Ballaststoffe
a sollten bei der Ernährung des Hundes vermieden werden, weil er sie nicht verdauen kann
b sollten einen Anteil von 1 bis 2 Prozent der Nahrung ausmachen
c sind besonders für die effektive Verdauung von Fetten wichtig
13 Eine regelmäßige Fütterung
a ist für Hunde nicht wichtig
b führt zu einer verbesserten Verdauung und Kotkonsistenz
c sollte immer kurz vor der Arbeit des Hundes erfolgen
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