Home Kurs Forum Rezepte Beratung Infos / ?
Klicken Sie hier, um zur Homepage von Fressi-Fressi.de zu kommen
 

Energiebedarf und Deckung bei der Ernährung des Hundes
Die Nahrungskette beginnt bei der Sonne


Satyrn und Hunde

Ausschnitt aus "Satyrn und Hunde" von Peter Paul Rubens (1. Hälfte 17. Jh.)

Zu Beginn aller Lebensvorgänge steht die grundlegende Fähigkeit der Pflanzen Sonnenenergie in biologisch verwertbare Energie umzuwandeln - also Lichtwellen Energie zu entziehen und diese in energiereichen Substanzen zu speichern.

Energie wird von den Physikern als "Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten" definiert. Die Energie, die alle Organismen zum Leben benötigen, stammt überwiegend aus dem Sonnenlicht: Alle grünen Pflanzen entziehen dem Sonnenlicht durch die "Fotosynthese" einen Teil der Energie. So können sie aus unbelebten Ausgangsstoffen energiereiche Substanzen aufbauen, d.h. Stoffe, die verbrennen und dabei Wärme abgeben können. Diese energiereichen Stoffe, z.B. Zucker, Stärke, Fette oder Eiweiße stehen wiederum den tierischen Lebewesen als Energieträger zur Verfügung.

Alle Lebensvorgänge sind auf Energie angewiesen

Zur "biologischen Arbeit" eines Hundes gehört nicht nur beispielsweise die Anstrengung während eines Trainings oder beim Waldlauf. Vielmehr ist jede Lebensäußerung - biologisch gesehen - eine Arbeit, bei der Energie verbraucht wird. Zu diesen Lebensäußerungen rechnen Biologen Atmung, Herzschlag, Verdauung oder Ausscheidung, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und viele andere Körperfunktionen. Noch grundlegender betrachtet gehört jede Funktion einer Körperzelle - Zellteilung, Zellwachstum, Synthese von Zellsubstanzen, Reaktion auf die Umwelt, etc. - zu den Lebensäußerungen und benötigt deswegen Energie. Zusätzliche Leistungen eines Organismus wie Bewegung, Trächtigkeit, Laktation oder Wachstum erfordern zusätzliche Energien.

Das Prinzip des Auf- und Abbaus energiereicher Substanzen gleicht sich bei allen Lebewesen weitgehend: Energie, sei es aus Sonnenlicht oder einem anderen Energieträger (z.B. Zucker), treibt eine biochemische Reaktion an, bei der neue chemische Verbindungen synthetisiert werden kann. Ein Teil der Ausgangsenergie ist am Ende dieses Verbindungsaufbaus in der Struktur des neuen Moleküls gewissermaßen "gespeichert". Ähnlich wie ein Teil des zugeführten Stromes bei einer Batterieladung nachher in der Batterie gespeichert ist und zum Motor starten zur Verfügung steht.

Bei diesen Energie-Umwandlungen wird aber auch ein Teil der Ausgangsenergie für die Umwandlung selbst "verbraucht". Schließlich kostet es eine Pflanze ja Arbeit z.B. Zuckermoleküle herzustellen. Diese "verbrauchte" Energie wird grundsätzlich in Form von Wärme frei. Sie entspricht der Reibungswärme, die ein Motor beim Laufen entwickelt. Wärme wird also bei jeder Arbeit von Körperzellen - sozusagen nebenbei - produziert und ist eigentlich "Abfallprodukt". Allerdings kann der warmblütige Hund auch gezielt Wärme erzeugen. Dies wird dann deutlich, wenn Fieber entsteht: Bei diesem - biologisch gewünschten - gesteigerten Verbrauch von Energie z.B. durch gesteigertes Muskelzittern erwärmt sich der Körper und steigert so die allgemeinen Lebensvorgänge und insbesondere die Abwehrprozesse gegen manche Krankheitserreger. Folge: Bei einer Infektion wird der fiebernde Organismus die Erreger schneller besiegen können.

Der Abbau energiereicher Substanzen, wie er in jeder Körperzelle aber auch als Teil der Verdauung in Darm und Leber stattfindet, läuft genau umgekehrt ab: Energiereiche Moleküle werden wieder zerlegt. Dabei wird die "gespeicherte" Energie frei und kann für andere Lebensprozesse verwendet werden.

Joule, Kalorie, Energiegehalt und Brennwert

Experimentell kann der Energie-Gehalt eines Stoffes durch Wärmefreisetzung genau bestimmt werden - wenn beispielsweise ein Gramm Fett, Zucker oder Eiweiß im Reagenzglas verbrannt wird. Früher wurde als Maßstab die Einheit "Kalorie" (Kurzzeichen Cal) verwendet - sie bezeichnet die Energiemenge, die 1 Gramm Wasser um ein Grad Celsius erwärmen kann. Diese Einheit ist heute durch die Einheit "Joule" (Kurzzeichen J, sprich: "Dschaul") ersetzt worden und sollte deswegen nicht mehr verwendet werden.

Umrechnung der Energie-Einheiten

1 Cal=4,187 J
1 J=0,239 Cal
1000 C=1 KCal ("Kilo-Kalorien")=4,187 KJ
1000 J=1 KJ ("Kilo-Joule")=239 Cal=0,239 KCal

Der Energiegehalt von Lebensmitteln, auch "Brennwert" genannt, kann ebenfalls durch einfache Verbrennung und die Messung der dabei frei werdenden Energie (= Temperaturerhöhung) gemessen werden.

Die Brennwerte von Nährstoffen sind höchst unterschiedlich

Brennwert (kJ/g) verschiedener Substanzen (wasserfrei)

Glukose 15,6
Saccharose 16,5
Stärke, Glykogen 17,5
Fette 36,6-39,8
Proteine 20,2-23,9
Harnstoff 10,5
Methan 55,2
Quelle: Scheunert und Trautmann 1987, zitiert nach Meyer 1990

Die Bestandteile von Nahrungsmitteln sind aber durchaus nicht alle gleich "energiegeladen" - einige enthalten mehr Kalorien als andere, haben also einen anderen Brennwert. So haben die Fette den höchsten Brennwert aller energieliefernden Stoffe. Kohlenhydrate wie Zucker oder Stärke stehen an zweiter Stelle. Beispiel: Der physikalische Brennwert von 100 Gramm Kohlenhydraten liegt bei 1,7 MJ, der von 100 Gramm Fett liegt dagegen mit etwa 4 MJ mehr als doppelt so hoch.

Den Eiweißen kommt beim Hund eine Doppelfunktion zu: Zum einen dienen sie als Baustoffe zum Aufbau von Körpereiweiß. Zum anderen - bei Überschuss von Eiweiß und Mangel an anderen energiegeladenen Stoffen - auch als Brennstoffe. Mineralstoffe und Vitamine, die anderen wichtigen Nahrungsbestandteile, haben nur einen geringen oder zumeist keinen Brennwert.

Entscheidend für die Energielieferung: Verwertbarkeit der Energieträger

Energieverwertung im warmblütigen Organismus
aus: Bubenzer, R.H.: "Ernährung des Leistungshundes". Effem, Verden, 1994.

Allerdings kann nicht die ganze Energie, die in Nahrungsstoffen theoretisch enthalten ist ("Bruttoenergie"), dem Organismus über die Verdauung zur Verfügung gestellt oder im Organismus verwertet werden: So wird ein Teil vom Hund überhaupt nicht verdaut - z.B. die durchaus energiereichen Ballaststoffe. Andere Energieverluste entstehen bei der mikrobiellen Umsetzung von Nahrungsstoffen durch die Darmflora - hierbei entstehen Gase und Wärme. Allerdings ist diese bakterielle Umsetzung dennoch von großem Vorteil für die Nährstoffversorgung: Viele Darmbakterien liefern nämlich wichtige Nährstoffe an den sie beherbergenden Körper ab.

Übrig bleibt die "verdauliche Energie" der Nahrungsmittel, die dem Körper für seine "Arbeit" zur Verfügung steht und für die erwähnten biologischen Funktionen verwertet wird. Aber auch die verdauliche Energie wird innerhalb des Stoffwechsels nicht 100-prozentig verwertet: Ein Teil der Energie wird, wie erwähnt, als Wärme abgegeben. Weitere energiereiche Verbindungen werden - unausgewertet - über Leber und Nieren wieder ausgeschieden. Nur die so genannte "umsetzbare Energie" schließlich wird für die vielfältigen Körperfunktionen eingesetzt.

Je nach Situation braucht und verbraucht ein Hund unterschiedliche Energiemengen

Der Energiebedarf
aus: Bubenzer, R.H.: Ernährungsbedingte Erkrankungen III - Krankheitsvorbeugung - Was können wir besser machen?. SV Zeitung, Augsburg: 6/1995.

Erhaltungsbedarf

Zur Bestimmung des Energiebedarfs von Hunden wird zwischen Erhaltungs- und Leistungs-Stoffwechsel unterschieden. Der Erhaltungsstoffwechsel benötigt Energien für alle grundlegenden, andauernden Lebensprozesse. Hierzu gehören die Körperfunktionen von Kreislauf, Atmung, Verdauung, Ausscheidung, Aufbau von Körpersubstanz oder Gehirntätigkeit (insgesamt als "Grundumsatz" bezeichnet).

Während viele Hunde mit Energie überversorgt werden (=häufigster Ernährungsfehler), kommt es bei Leistungshunden gelegentlich zu einer Unterversorgung mit Energie. Dies kann durchaus schädlich sein, wenn dieser Energiemangel länger andauert. Beide Situationen können Hundehalter nur verhindern, wenn sie das Körpergewicht ihres Hundes kennen, hieraus den Erhaltungsbedarf bestimmen und sich bei der Ernährung des Hundes auch danach richten.

Klicken Sie hier, um die Datentabelle zu sehen

Bei der Berechnung des Energie-Erhaltungsbedarfes sollte aber nicht nur das Gewicht des Hundes allein berücksichtigt werden. Auch sein alter, sein Temperament, seine Bewegungsmöglichkeit, Dichte und Länge des Fells und Umweltfaktoren wie Temperatur, Luftdruck oder Wind müssen mit bedacht werden. All diese Faktoren können den tatsächlichen Bedarf etwas nach oben oder unten verschieben. Durchschnittlich hat ein ausgewachsener Hund von rund 35 Kilogramm Körpergewicht einen Energie-Erhaltungsbedarf an verdaulicher Energie von 7,92 MJ am Tag. Dieser Bedarf liegt bei einem gleich schweren, älteren und etwas ruhige gewordenen Hund bei etwa 6,5 MJ.

Empfehlungen für die tägliche Energieversorgung des Hundes
für Erhaltung (MJ DE/kg LM0,75)a

Art der HundeEmpfehlung
wachsend1. Lebensmonat0,30 
2. Lebensmonat0,50
3.-12. Lebensm.0,60
ausgewachsen1< 2 Jahre0,60
3-7 Jahre0,55lebhafte, kurzhaarige Hunde, Koloniehaltung
0,45langhaarige, träge Hunde, Haltung im Haus
> 7 Jahre0,45für alle
1gravide Hündinnen
laktierende Hündinnen
0,45-0,60
0,60
entsprechend alter, Tempera-ment, Behaarung, Haltung
Quelle: Ausschuss für Bedarfsnormen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie: Energie- und Nährstoffbedarf Nr. 5, Hunde (1989), DLG Verlag Frankfurt/Main.
a (MJ DE/kg LM0,75). Übersetzung dieses "Fach-Chinesischen": Megajoule verdauliche Energie pro (Kilogramm Lebendgewicht) hoch 0,75. Beispiel: Wiegt Ihr 12 Monate alter Hund 16 Kilogramm, berechnen Sie seinen empfohlenen täglichen Energiebedarf: 0,60 x ( 16 hoch 0,75). Das ergibt 4,8, die Einheit ist Megajoule (MJ). So viel Energie sollte also täglich im Futter sein.

Leistungsbedarf

Deckung des Energiebedarfs bei Leistungshunden
aus: Bubenzer, R.H.: Energiebedarf und Deckung bei der Ernährung des Schäferhundes - Die Nahrungskette beginnt bei der Sonne. SV Zeitung, Augsburg: 5/1992.

Jede intensive körperliche Bewegung verbraucht, wie erwähnt, zusätzliche Kalorien. Also ein Mehr von jener Energie, die vor allem in Fetten und Kohlenhydraten enthalten ist - den Grundstoffen, die ja alle Hunde überwiegend zur Energiegewinnung heranziehen. Die in Eiweißen enthaltene Energie dagegen wird von Hunden nur bei energetischer Fehlversorgung eingesetzt und ansonsten zum Aufbau körpereigener Strukturen gebraucht. Leistet der Hund also körperliche Arbeit, muss sich der Hundehalter bei der Ernährung seines Hundes darauf einstellen und mehr füttern, als dem reinen Erhaltungsbedarf entspricht.

Entscheidend für den Mehrbedarf an Nahrungsenergie sind Dauer und Art der körperlichen Belastung des Hundes (z.B. Hütearbeit). Daneben sind - genau wie beim Erhaltungsbedarf - die verschiedenen Umweltbedingungen, unter denen der Hund arbeitet, zu beachten. Hierzu gehören z.B. Bodenbeschaffenheit, Wind oder Aussentemperaturen. Welche enormen Unterschied möglich sind, ist von den Schlittenhunden bekannt: Ihr Erhaltungsbedarf liegt bei der polaren Kälte mit ca. 11,7 - 13,4 MJ/Tag (2800-3200 KCal/Tag) schon sehr hoch. Verrichten sie dann noch Zugarbeit, steigt ihr Bedarf bis auf 21 MJ/Tag (5000 KCal/Tag) - also um das zwei- bis dreifache - an.

Beispiel Schlittenhund (25 kg Lebendmasse)

6,15 MJ - normal (Erhaltung)
13,1 MJ - zusätzlich (Annahme: 50 N Kraft bei 42 km Laufleistung)
19,3 MJ - gesamt
Quelle: nach Meyer 1990

Bei einem Leistungshund in unserer Breitengraden kann der Energie-Leistungsbedarf, je nach Ausmaß der Bewegungsleistung, auf das Doppelte des Erhaltungsbedarfs ansteigen. Gleiches gilt für tragende Hündinnen - während der Trächtigkeit steigt ihr Energiebedarf immer weiter an. Kurz vor der Geburt liegt er schließlich doppelt so hoch wie vor der Trächtigkeit. Bei der Ernährung ist auch zu beachten, dass der Leistungsbedarf je nach Trainings-, Arbeits- oder Ruhetagen wechselt.

Kalorie ist nicht gleich Kalorie: Alle Energieträger in der Nahrung können unterschiedliche Qualitäten aufweisen

Der reine (=physikalische) Brennwert von Energieträgern der Nahrungsmittel ist bei der Ernährung also nur von begrenzter Bedeutung, denn ein Hund kann nur einen Teil dieser physikalischen Gesamt-Energie verwerten. Der Gehalt an verdaulicher Energie ist schon weitaus wichtiger, obwohl auch die theoretisch möglichen verdaulichen Energien, wie erwähnt, dem Körper nicht vollständig zur Verfügung stehen. Ganz entscheidend für die Ernährung von Hunden ist dagegen die Kenntnis von der unterschiedlichen energetischen Qualität von Nährstoffen.

Dies bedeutet: Das Ausmaß der Energie-Bereitstellung ist bei jedem Energieträger unterschiedlich - vor allem in Hinsicht auf die Geschwindigkeit der Energie-Mobilisierung bei kurz- oder lang dauernder körperlicher Arbeit. Leicht verdauliche Kohlenhydrate stellen dem Organismus schneller Energie zur Verfügung als Fette.

Bedeutung von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen als Energiequellen
aus: Bubenzer, R.H.: Zur Ernährung des Deutschen Schäferhundes - Ernährung des Leistungshundes. SV Zeitung, Augsburg: 7/1992.

Je nach Leistungsdauer werden unterschiedliche Energien mobilisiert

Die unterschiedliche Qualität der Energieträger wird auch am Beispiel der Energiemobilisierung bei kurzer oder längerer Belastung deutlich: Bei einer Belastung wird der Hund, so haben Wissenschaftler nachgewiesen, zuerst seine körpereigenen "Glykogenvorräte" verbrauchen. Diese vor allem in der Leber und der Muskulatur aufgebaute und zwischengelagerte Zuckerspeicher-Substanz wird unter Belastung schnell wieder zu energiereichem Zucker umgebaut, den der Hund sofort für die gesteigerte Leistung verbrauchen kann. Wegen der begrenzten Glykogen-Speicherfähigkeit des Organismus kann dieser Energievorrat schon bei einem intensiven Sprintlauf eines Rennhundes verbraucht sein.

Hält die körperliche Belastung weiter an, muss ein Hund andere körpereigene Energiereserven "verbrennen". Grund: Während körperlicher Belastung ist die Nährstoff-Aufnahme aus dem Darm eingeschränkt und die neu zufließenden Energiemengen reichen während der aktuellen Belastung zur Deckung des Energiebedarfs nicht aus. Anfänglich werden rund 30 Prozent des Energiebedarfs aus Fetten der körpereigenen Energiereserve mobilisiert, der Rest wird größtenteils aus Kohlenhydraten (Glukose) gewonnen.

Bei noch länger andauernder Bewegungsleistung werden vorrangig Fettsäuren (zu etwa 70 bis 80 Prozent) aus diesen körpereigenen Fettdepots verbrannt - der Rest kommt aus anderen Quellen. Immerhin hat ein gut gehaltener Hund einen Körperfettanteil von etwa 20 Prozent (Zum Vergleich: Der Mensch besteht nur zu ca. 14 % aus Fett). Bis zur Hälfte dieser Energiereserven kann für die Energiegewinnung bei Leistung mobilisiert werden.

Sonderrolle der Eiweiße

Obwohl auch Eiweiße bei starker körperlicher Belastung zur Energiegewinnung herangezogen werden können, geschieht dies beim Hund nur in geringem Umfang. Eiweißbausteine in Zucker umzubauen, ist nämlich für die Leber sehr aufwändig, belastet sie, verbraucht viel Wasser und erhöht die Körpertemperatur - ist also sehr ineffizient. Nahrungs-Eiweiß ist dennoch - gerade für Leistungshunde - von großer Bedeutung, da intensive Dauerbelastung durch Abnutzungsvorgänge vor allem der Muskulatur und der Gelenke einen Teil des körpereigenen Eiweiß verbrauchen. Biologisch hochwertige Eiweiße in der Nahrung können deswegen Eiweißmangel-Erscheinungen (Blutarmut, Muskelschwächungen) vorbeugen und die Regeneration nach schwerer Belastung fördern.

Artgerechte Zusammensetzung aller Nährstoffe beachten

Wird dieser, je nach Belastungs-Dauer und -Art qualitativ unterschiedliche Energieverbrauch bei der Fütterung angemessen berücksichtigt, kann auch ein Leistungshund alle gewünschten Leistungen erbringen und wird auch bei lang dauernder Arbeit keinen Schaden an seiner Gesundheit nehmen. Da, wie gesagt, der reine Brennwert von Nährstoffen für die angemessene Hundeernährung von geringerer Bedeutung ist, sollte bei der Auswahl von Vollnahrungen für Leistungshunde neben der artgerechten Zusammensetzung vor allem auf die hochwertige Qualität der verwendeten Nährstoffe geachtet werden. Sie sollten auf die zu erbringende Leistung abgestimmt sein. Diesen Zweck erfüllen die meisten hochwertigen Spezial-Vollnahrungen für Leistungshunde. Die Berechnung der energetisch richtigen Nahrungsmenge pro Tag wird durch die Angabe des Energiegehaltes pro Kilogramm erleichtert: Es braucht nur das Normal-Gewicht des Hundes bekannt zu sein. Ob die Nahrungsmenge zur Deckung des Leistungsbedarf dem tatsächlichen Mehrbedarf entspricht, kann ebenfalls am besten mit einer Waage kontrolliert werden - das Körpergewicht darf mittelfristig nur wenig um den Normal-Wert schwanken. Schließlich sei noch erwähnt, dass der Energiegehalt von Hundenahrung nicht der einzige Faktor bei der Auswahl darstellt: Von großer Bedeutung ist die artgerechte Zusammensetzung aller Nahrungsbestandteile unter besonderer Berücksichtigung von Mineralstoffen und Vitaminen.

Möchten Sie die interaktiven Fragen zu dieser Folge beantworten, klicken Sie bitte hier!

Interaktiver Kursus
Folge 2


Folge 1 Fragen 1
Folge 2 Fragen 2
Folge 3 Fragen 3
Folge 4 Fragen 4
Folge 5 Fragen 5
Folge 6 Fragen 6
Folge 7 Fragen 7
Folge 8 Fragen 8
Folge 9 Fragen 9
Folge 10 Fragen 10
Folge 11 Fragen 11
Folge 12 Fragen 12
Folge 13 Fragen 13
Folge 14 Fragen 14
Folge 15 Fragen 15
Folge 16 Fragen 16
Folge 17 Fragen 17
Folge 18 Fragen 18
Folge 19 Fragen 19
Folge 20 Fragen 20
Folge 21 Fragen 21

Fressi-Fressi.de von multi MED vision - Berliner Medizinredaktion Fressi-Fressi.de von multi MED vision - Berliner Medizinredaktion Fressi-Fressi.de von multi MED vision - Berliner Medizinredaktion
© multi MED vision - Berliner Medizinredaktion, 1992-2011. Texte und Abbildungen unterliegen deutschem und internationalem Urheberschutzrecht:
Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich. Impressum.
Fressi-Fressi.de von multi MED vision - Berliner Medizinredaktion

© multi MED vision - Berliner Medizinredaktion, 1992-2011. Texte und Abbildungen unterliegen deutschem und internationalem Urheberschutzrecht:
Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich.