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Thema: Analfisteln
(Begonnen von: janine mustafa, 26 Antwort(en) wurde(n) geschrieben, 3963-mal gelesen

 ? janine mustafa schrieb am 12.01.2006 um 17:20
Hallo,
mein 5-jähriger DSH Ricky leidet seit 1 jahr an Analfisteln.Er wird seit 3 Monaten mit Cicloral(Hexal) behandelt.Leider klingen diese Fisteln nur sehr langsam ab,manchmal geht es ihm sehr schlecht beim Kot absetzen.Da dieses Medikament verdammt teuer ist,bin ich auf der Suche nach denen,die auch mal einen Hund mit dieser Krankheit hatten und noch dieses medikament zu hause haben und nicht mehr benötigen.Auf Dauer kann ich dieses Medikament nicht bezahlen,aber daran soll es nicht scheitern,ich will meinem Hund selbstverständlich helfen und Ciclora,bzw. Sandimmun ist das einzige was wirklich hilft.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen

PS:Tiere sind dein einzig,wirklicher Freund!
 ! Theo schrieb am 13.01.2006 um 09:46
weshalb bekommt der Hund diese Chemie wenn das keine Wirkung hat ??das was vorne rein kommt muss hinten wieder raus.Infos auf www.unser-hunde.com
Gruss Theo - ich meine das gut für deinen HUND
 ! janine schrieb am 13.01.2006 um 16:07
dieses medikament ist das einzige was hilft,leider nur sehr langsam,es sei denn er bekommt höhere dosen,die er momentan auch bekommt.
 ! Theo schrieb am 16.01.2006 um 13:46
http://www.hundeseelen-in-not.de/Krankheitsursachen.htm

Gruss Theo
 ! Anne schrieb am 16.01.2006 um 18:50
Hallo Janine,
ich muss Theo ausnahmsweise mal Recht geben. Ich würde auch meinem Hund kein Medikament verabreichen über einen so langen Zeitraum, wenn es denn gar nichts bringt. Vielleicht holst du mal eine andere TA-Meinung ein. Mein Sohn hatte im Babyalter Analfisteln und die wurden operativ gespalten. Danach war es gut. Geht das bei Hunden nicht? Das wäre dann eine einmalige Sache und das Tier hätte Ruhe. Auf jeden Fall würde ich aufhören, etwas zu geben, was nichts bringt. Geh noch zum anderen Ta.
Gruß Anne
 ! janine schrieb am 16.01.2006 um 22:59
leider hilft bei ihm nichts anderes.es hilft ja,eben halt sehr langsam,deshalb haben wir die dosis erhöht.mehrere ärzte unabhängig voneinander haben dieses medikament empfohlen und aus erfahrung kommen diese fisteln ständig wieder,dies ist so eine typische krankheit bei schäferhunden...
danke für die antworten

janine
 ! Uta schrieb am 17.01.2006 um 13:14
Hallo janine,

kann man da nichts operativ machen, wie Anne schrieb?
Ich glaub, das würde ich eher machen, als noch lange Tabletten zu geben, womit dann andere Organe möglicherweise geschädigt werden.
 ! Walter schrieb am 17.01.2006 um 15:09
Hallo
ich habe einen Schäferhund der die Krankheit ( Analfistel)
hat,wir haben Neora Sandimmun von Tierarzt bekommen,
aber leider muß mann es immer weiter geben,sonst kommt
es immer wieder.
Gruß Walter
 ! Gaby schrieb am 17.01.2006 um 18:36
Hi Janine,
ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob Analfisteln das selbe sind wie diese Geschichte mit den verstopften Analdrüsen, aber trotzdem wollte ich was dazu schreiben. Meine Hündin hatte in jungen Jahren mit den verstopften Analdrüsen zu tun und die mussten dann ausgedrückt werden. Sehr unangenehm für das Tier !!!
Als es dann wieder mal so weit war, habe ich ihr einfach Hämorrhoidensalbe in den After getan und siehe da. es wurde gut. Ich musste das noch ein oder zwei mal machen und seitdem haben wir damit keine Probleme mehr. Sie hat nie wieder verstopfte Analdrüsen gehabt und ist mittlerweile fast 10 Jahre alt.
Ich hoffe, mein Beitrag hilft etwas !
LG
Gaby
 ! Uta schrieb am 18.01.2006 um 09:44
Hallo Gaby,

verstopftde Analdrüsen sind was anderes. Hatte meine Hündin in jungen Jahren auch öfter. Ich hab das dann mit homöopathischen Mitteln behandelt und seit dem ist es in Ordnung.
 ! janine schrieb am 20.01.2006 um 21:37
hallo,
vielen dank für die Antworten und Tipps.
Die Analdrüsen wurden auch schon öfters bei unserem Rüden ausgedrückt,die haben aber nichts mit den Fisteln zu tun.
Ihm geht es jetzt etwas besser,aber ganz weggehen werden diese Fisteln nie,und wenn,werden sie höchstwahrscheinlich immer wieder kommen.
gruß
 ! janine schrieb am 20.01.2006 um 21:42
Ein Tipp für WALTER,
Neoral Sandimmun ist das gleiche wie CICLORAL von Hexal.
Cicloral ist etwas billiger und hat den gleichen Wirkstoff.Hilft genauso wie Neoral!
Ansonsten bekommt unser noch Betnesol Klistiere ,Betaisodona Salbe und Hypoallergenic Futter mit Leinsamen vermischt.Hilft alles sehr gut!
gruß
 ! Claud3m schrieb am 12.02.2006 um 22:29
Bei meinem Jüngster (Buddy-Lee, 12 Jahre) wurde Ende November eine Analfistel festgestellt. Es folgten Wochen mit Spülungen und Antibiotikagabe. Nichts half ihm wirklich. Letzten Donnerstag wurde die Analdrüse operativ entfernt.

Die OP ist nicht ohne, denn bei der herkömmlichen Methode besteht die Gefahr, dass Schließmuskel verletzt und der Hund somit Koninkontinent wird.

Bei Buddy-Lee wurde die Fistel mikrochirurgisch entfernt bzw. abgeschält. Bei dieser Methode kommt es nur selten zu Verletzungen des Muskels. Auch wir hatten Glück!!!

Natürlich kann ich noch nichts über den endgültigen Erfolg der OP sagen, aber die Chancen stehen gut.
 ! su schrieb am 09.08.2006 um 13:48
mein Hund, Schäferrüde 9 Jahre, hat leider auch diese Analfisteln und ich bin im
Moment mit dem Sandimmun sehr zufrieden. Die Wunden
am Afterbereich sind verheilt. dazu bekommt er noch ein
halbes Nizoral dazu. leider eine nicht billige Angelgenheit aber
es ist das einzige was bisher geholfen hat. Man muss halt halbjährlich eine Blutuntersuchung machen, damit man sieht
wie das blutbild aussieht durch die Medikamenteneinnahme.

lg su
 ! Sonja schrieb am 07.01.2008 um 20:05
Hallo Ihr Lieben,

bei unserer mittlerweile 8 Jährigen Schäferhündin wurden vor 2 Jahren üble Analfisteln festgestellt( eine Autoimmunerkrankung die nur Schäferhunde betrifft, oder Mischlinge wo ein Schäferhund mit dabei ist). Unser Hund war richg krank, aber dank einer wunderbaren TÄ haben wir das in den Griff bekommen.
Unser Hund wurde 3 Wochen mit tägl 2x200 mg Ciclorin Hexal Tabl.( Ciclosporin)behandelt worauf sich die Fistel gänzlich zurück gebildet haben.
Seitdem salben wir den Analbereich des Hundes tägl. 2x mit Protopicsalbe1% (Tacrolimus)ein und userem Hund geht es seitdem gut.
Die Salbe ist nicht ganz billig, reicht aber für ca. 6 Monate.

Ich hoffe ich konnte euch helfen

Gruß
 ! Sonja schrieb am 07.01.2008 um 20:05
Hallo Ihr Lieben,

bei unserer mittlerweile 8 Jährigen Schäferhündin wurden vor 2 Jahren üble Analfisteln festgestellt( eine Autoimmunerkrankung die nur Schäferhunde betrifft, oder Mischlinge wo ein Schäferhund mit dabei ist). Unser Hund war richg krank, aber dank einer wunderbaren TÄ haben wir das in den Griff bekommen.
Unser Hund wurde 3 Wochen mit tägl 2x200 mg Ciclorin Hexal Tabl.( Ciclosporin)behandelt worauf sich die Fistel gänzlich zurück gebildet haben.
Seitdem salben wir den Analbereich des Hundes tägl. 2x mit Protopicsalbe1% (Tacrolimus)ein und userem Hund geht es seitdem gut.
Die Salbe ist nicht ganz billig, reicht aber für ca. 6 Monate.

Ich hoffe ich konnte euch helfen

Gruß
 !  schrieb am 03.04.2008 um 19:04
mein hund hat auch analfistel und ich habe gute
erfahrung gemacht mit atopika über einen
zeitraum und denen tag jodoformäther 10% mit
wattestäbchen hinten an die fisteln.
übrigens mein hund labrador schäferhund
mischling.
aber ich glaube das wird nie geheilt.
 !  schrieb am 03.04.2008 um 19:13
es gibt nur eins!
protopica 1%
jodoformäther 10%
und atopika 150
bei meinem hund.
gruss dachs.
 !  schrieb am 03.04.2008 um 19:36
hallo hab noch was wichtiges vergessen.
ihr dürft nur trockenfutter verwenden.
bitte keine leckerli mehr.so schwer
es auch fällt.mann weiss nicht wo diese
krankheit herkommt.ihr könnt euch auch
gerne mit meinem ta.in verbindung setzen.
66424 homburg/saar
gruss dachs.
 ! elfriede schrieb am 02.09.2008 um 10:08
hallo zusammen!
habe einen 11 jahre alten schäferhundrüden, bei dem ich zufällig entdeckt habe daß an seinem after irgendwas nicht stimmt. diagnose: analdrüsenfisteln. mittlerweile hat er 3 wochen lang ein antibiotkum bekommen das überhaupt nichts geholfen hat.habe dann einen anderen TA konsultiert, der mir sagt das einzige mittel das wirklich hilft ist sandimmun. habe es mir auch besorgt,das problem ist nur daß mein cesare auch eine niereninsuffizienz hat und dieses mittel soll die nieren sehr belasten. habe mich jetzt entschlossen zuerst einen nierenstatus erstellen zulassen. kann mir vielleicht jemand sagen welche erfahrungen er mit diesem mittel gemacht hat?
Gruß elfriede
 ! Sepp schrieb am 09.01.2009 um 18:32
Hallo.

Mein Hund hat sied kurzem probleme mit dieser Analgeschichte.
Mein TA- ist sehr gut, hat mir eine Kastration empfohlen. Toll was ,gebe nun Atopika mal schaun wie es weitergeht.
LG. Sepp
 ! Elfriede schrieb am 19.02.2009 um 10:08
Hallo,
hab euch am 02.09.08 geschrieben, daß bei meinem Cesare (Schäferhundrüde) Analfisteln festgestellt worden sind. Habe alles mögliche probiert von antibiotika, Salben, das sehr teure Sandimum auf einen Zeitraum von 3 Monaten. Nichts hat geholfen. Das Kot ablassen wurde immer schwieriger. Am Schluß hatte er äußerlich 4 goße Fisteln, wie es im Inneren ausgesehen hat was man nicht. Auf jeden Fall ist es am Ende so schlimm gewesen, daß er, wenn er versucht hat Kot abzulassen laut gejammert hat.Gefressen hat er noch gut, aber es ist hinten nichts mehr rausgekommen. Am Schluß hat er Kot erbrochen. Da stand für mich fest, daß ich meinen Cesare erlösen MUSS. Wir haben ihn am 11.01.09 einschläfern lassen. Ich kann niemandem sagen wie sehr ich meinen Cesare vermisse. 11 Jahre hatte ich ihn. Es war mit die schönste Zeit in meiem Leben. Übrigens glaube ich nicht daß Kastration etwas hlift. Ich hätte ihn auch operieren lassen können. Aber soll ich einem 11jährigen Hund der schon andere Altersgebrechen hatte so eine riesen OP antun. Vor allen Dingen weil man den Ausgang gar nicht vorher seheh kann
 ! Elfriede schrieb am 19.02.2009 um 10:09
Hallo,
hab euch am 02.09.08 geschrieben, daß bei meinem Cesare (Schäferhundrüde) Analfisteln festgestellt worden sind. Habe alles mögliche probiert von antibiotika, Salben, das sehr teure Sandimum auf einen Zeitraum von 3 Monaten. Nichts hat geholfen. Das Kot ablassen wurde immer schwieriger. Am Schluß hatte er äußerlich 4 goße Fisteln, wie es im Inneren ausgesehen hat was man nicht. Auf jeden Fall ist es am Ende so schlimm gewesen, daß er, wenn er versucht hat Kot abzulassen laut gejammert hat.Gefressen hat er noch gut, aber es ist hinten nichts mehr rausgekommen. Am Schluß hat er Kot erbrochen. Da stand für mich fest, daß ich meinen Cesare erlösen MUSS. Wir haben ihn am 11.01.09 einschläfern lassen. Ich kann niemandem sagen wie sehr ich meinen Cesare vermisse. 11 Jahre hatte ich ihn. Es war mit die schönste Zeit in meiem Leben. Übrigens glaube ich nicht daß Kastration etwas hlift. Ich hätte ihn auch operieren lassen können. Aber soll ich einem 11jährigen Hund der schon andere Altersgebrechen hatte so eine riesen OP antun. Vor allen Dingen weil man den Ausgang gar nicht vorher seheh kann
 ! Gisela Horster schrieb am 23.02.2009 um 11:30
Mein Schäferhund-Rüde ist erst 7/5 Jahre und hat seid mehr als einem Jahr riesen Probleme mit den Analfisteln.Trotz sehr teueren Medikamenten und einer Vorstellung in der Hoffheimer -Tierklinik die diese Operationen nicht mehr machen (wegen der inkontinenz)weiß ich nicht mehr weiter!Im moment bekommt er alle drei wochen 100mg Cortison von meiner TA gespritzt und ich wasche ihn jeden Tag mit Kamille ab .Die Löcher ranken sich um die Rutenwurzel und klaffen richtig auf .Ich bin am ende mit den Nerven .Er ist ansonsten gesund ich weiß nicht mehr weiter
 ! marion23 schrieb am 03.03.2009 um 18:26
hallo,

mein gott, wenn ich das hier lese, wird mir ganz anders... warum nur müssen immer so harte geschosse aufgefahren werden?! wagt euch doch einmal an die homöopathie ran und ihr werdet sehen, daß auch hiermit euren tieren geholfen werden kann!!!
geht mal in das forum von lage-roy . de und stellt euren fall hier rein. in kürzester zeit erfahrt ihr hier hilfe.
lg und viel erfolg -
marion23
 ! Gisela Horster schrieb am 10.03.2009 um 11:17
Betrifft meinen Artikel vom 23.2.09
Mein Schäferhundrüde mußte am 9.3.09 eingeschläfert
werden.Es kam zu einer riesen Blutung die nicht mehr zu stoppen war.Um seinen After war alles aufgebrochen, ein riesen Loch.
Er muß doch wahnsinnige Schmerzen gehabt haben!
Nie hat er auch nur einen Wehlaut von sich gegeben.
Heute werden wir Ihn in unserem Garten beerdigen.
Ganz schlimm!
Für alle anderen betroffenen Hunde wünsche ich alles gute
 ! Aljona schrieb am 21.05.2010 um 10:35
Hallo!

Meine DS Hündin hatte auch ganz üble Analfisteln. Die haben wir mit Sandimmun behandelt. Bei einer großen Dosis hat das Medikament gut gewirkt. Wenn wir die Dosis gesenkt haben wurde es schlimmer. Wenn man die Erkrankung im Griff hat, kann man auf die Optimmune Salbe umsteigen. Das ist die Augensalbe mit dem gleichen Wirkstoff wie Sandimmun. Wenn man die dünn auf die betroffenen Stellen aufträgt sollte das ausreichen. Sie hilft auch bei der Keratitis. DSH Besitzer wissen was ich meine.

Leider ist mein Hund mittlerweile verstorben. Ich habe aber noch eine ganze Packung Sandimmun. Haltbar bis 2012 und natürlich ungeöffnet und zwei neue Päckchen Optimmune. Wenn jemand Interesse hat, würde ich die Medikamente günstig abgeben. Bei Interesse: 01752275007
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