Thema: hohe Energiewerte in Trockenfutter
(Begonnen von: harras,
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? harras schrieb am 11.03.2010 um 18:57
in einem Artikel habe ich gelesen, dass Trockenfutter hohe Energiewerte haben soll. Ich frage mich, ob das stimmt und warum. Denn das hätte eigentlich Folgen für die Trockenfutter-Fütterung.
! Andrea schrieb am 12.03.2010 um 07:47
Hi Harras,
gibt ja auch verschiedene TroFu´s. Gibt welche mit hohem Energiewert und solche mit niederem Energiewert. Steht in der Zusammensetzung unter Proteine als Prozentangabe. Futter mit hohem Wert hat einen Proteingehalt ab z.B. 26/27% und kann bis 32% gehen und Futter mit niederem Wert geht los ab so ca. 17/18% Proteingehalt.
Grüßle
! Astrid schrieb am 12.03.2010 um 12:58
Ich finde es eher nicht.
Wenn es so zuträfe hätte ich mit Sicherheit nicht so´ne Probleme gehabt meinen DSH zu "Mästen". Ich hatte das Problem, dass er bei Normalen TroFu trotz der doppelten Portion noch viel zu dünn war. Bei der Umstellung auf Leistungsfutter hatte ich wiederrum das Problem sein Gewicht zu halten, da er einfach zu Fett wurde.
Zudem hat man das Problem bei Fertigfutter, dass auf der Tüte bzw. der Dose nur ein Durchschnittswert angegeben ist.
Bsp. Hund 1 = 400g
Hund 2 = 600g
Hund 3 = 300g
Hund 4 = 500g => ergibt ein Durchschnittswert von 450g/Portion/Hund
Hier wird aber nicht mit berechnet, dass jeder Hund einen individuellen Bedarf hat bsp.weise wenn er HuSport betreibt, eher seltener Bewegungfreudig oder oder oder ist.
Liebe Grüsse
Astrid
! Uta schrieb am 12.03.2010 um 14:44
Hallo Astrid,
die können ja auch nur Richtwerte angeben, weil eben jeder Hund individuell verschieden ist. Da muß dann schon jeder selbst gucken, ob sein Hund damit auskommt, bzw. ob es zu viel bzw. zu wenig ist. Ist doch beim BARF genauso. Laut meiner Rechnung hätte meine Hündin da pro Malzeit ca. 60g Fleisch und 16 g Gemüse haben sollen. Damit kam sie aber nicht aus und ich füttere 100g Fleisch und 30 g Gemüse.
! Astrid schrieb am 12.03.2010 um 17:49
Hallo Uta,
ich habs versucht es zu verdeutlichen, dass dieses Futter bzw. das Fertigfutter in der Regel nicht allzu hohe Energiewerte haben. Aber da hast du schon recht, Richtwert bleibt Richtwert.
Den Barf-Bedarfswert habe ich mir zwar auch mal ausgerechnet, aber dann verworfen. Seitdem füttere ich Prima-Daumen, soll heissen: ca.500/600g Fleisch mit 150-200g Obst/Gemüse/Milchprodukte ect. Mischung. Seitdem hab ich hier auch kein Gewichtsproblem mehr.
Liebe Grüsse
Astrid
! clara schrieb am 12.03.2010 um 19:33
Hallo, Harras,
ich denke schon, dass TroFu höhere Energiewerte hat, als Nassfutter. Schließlich ist ja das Wasser entzogen. Ein hoher Energiewert bedeutet relativ viel Energie pro Gewichtseinheit, z.B. pro 100g. Bei energiearmen trocken-Futtern (z.B.light) ist einfach mehr unverdauliche bzw. energiearme Substanz in den Kroketten. Aber natürlich werden die Fütterungsempfehlungen für den jeweiligen Energiewert der Futtersorte gegeben, d.h., du musst dich trotzdem einfach nur an den angegebenen (Richt-)Werten orientieren. Dabei gibt es dann die von Astrid und Uta angesprochenen individuellen Schwankungen.
! Frodo schrieb am 15.03.2010 um 17:01
ich weiss nicht was du mit Energiewerte meinst harras. Normalerweise wird von Energiedichte geredet. Bei der Energiedichte wird vom Energiegehalt gesprochen, der in einer bestimmten Gewichtseinheit vorhanden ist wie beispielsweise in 100 Gramm Trockenfutter.
Mit dem Energiegehalt steht und fällt alles, denn vom Energiegehalt und dem Energiebedarf des Hundes wird die richtige Mengenzuteilung seines Futters errechnet.
Dann ist noch zu berücksichtigen, ob nur der Erhaltungsstoffwechsel berücksichtigt werden muss. Also hast du einen Hund der keine zusätzliche Leistung bewältigen muss. Dazu gehören nicht nur Leistungshunde, die besondere Arbeit leisten müssen. Sondern auch junge Hunde, die noch Leistung in Wachstum stecken müssen oder Hündinnen, die zusätzliche Leistung in ihre Jungen stecken müssen.
Dann haben große Hunde einen anderen Energiebedarf als kleine, junge temperamentvolle einen anderen Bedarf als ältere oder bewegungsunfreudigere Hunde. Es lohnt sich, sich eingehend damit zu beschäftigen, sonst können echte Ernährungsfehler draus entstehen, da liegst du schon richtig.
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