Thema: Werte für optimale Nährstoffversorgung?
(Begonnen von: P.v.A.,
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? P.v.A. schrieb am 16.01.2002 um 10:33
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe einen Berner Sennenhund, der mittlerweile 10,5 Monate alt ist. Als "Sam" zu uns kam, stellte der Tierarzt bei der Erstuntersuchung fest, daß seine Kniescheiben herausrutschen. Dieses Problem haben wir mit der Gabe von Hoka-Mix in den Griff bekommen. Das Hoka-Mix soll er noch für 1,5 Monate bekommen, ebenso wie sein jetziges Futter von Eukanuba. Danach möchte ich ihm ein Futter geben, daß für seine Krankheitsvorgeschichte nicht zum Nachteil gereicht. Wie müssen die Werte der Inhaltsstoffe, vorallem Fett, Protein und Kalzium aussehen, damit er eine optimale Ernährung erhält? Haben Sie Empfehlungen für ein Futter? Wie steht es um die "Maxi-Futtersorten?
Außerdem habe ich noch eine Retriever Dame die 4 Jahre alt und sterilisiert ist. Seit der Kastration neigt sie zu leichtem Fettansatz. Wie sollten hier die Optimalwerte aussehen? Ich wäre froh bald von Ihnen zu lesen, bis dahin
Gruß P. v. A.
! Ernährungsberatung Fressi-Fressi.de schrieb am 22.01.2002 um 18:53
Sehr geehrte Frau v. A., als Anhang finden Sie 2 Tabellen, die - auf wissenschaftlichen Grundsätzen fundierend - optimale Bedarfsempfehlungen für Ihren Berner Sennenhund-Rüden und Ihre Golden Retriever-Hündin enthalten. * Zum Thema "herausrutschende Kniescheiben": Dies ist natürlich nicht wirklich durch Ernährung "heilbar". Allerdings kann eine optimal bilanzierte Nahrung a.) den physiologischen Knochenaufbau fördern (=Stabilitätsförderung) und b.) den Gewichtszuwachs (Welpe), bzw. den Gewichtserhalt (erwachsener Hund) im unteren Bereich von großwüchsigen Rassen halten (=weniger Belastung für den Bewegungsapparat). Hochwertige Vollnahrungen oder optimal bilanzierte, selbst zubereitete Nahrung sind eigentlich für alle Hunde empfehlenswert. "Maxi-Nahrungen" für Hunde großwüchsiger Rassen können vorteilhaft sein (Gewichtskontrolle bei optimaler Nährstoffversorgung). * Zum Thema Übergewicht: Rein rechnerisch ist das Gewicht Ihrer Golden Retriever-Hündin optimal (=leicht unter der unteren Grenze des Rassestandards). Dies muss jedoch nicht heißen, daß Ihr Eindruck von "Neigung zu Fettansatz" falsch wäre. Der Hormonausfall nach Kastration führt oft zu Veränderungen der Körperfettverteilung. Und damit auch zu Veränderungen des Aussehens. Eine Reduktionsdiät könnte aus einer vernünftigen Ernährung in empfohlenen Mengen minus 10% bestehen. Mit freundlichen Grüßen, Rainer H. Bubenzer Ernährungsberatung Fressi-Fressi.de
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