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Thema: Analfistel
(Begonnen von: Anke, 26 Antwort(en) wurde(n) geschrieben, 9492-mal gelesen

 ? Anke schrieb am 09.05.2005 um 08:06
Hallo,
unser 10-jähriger Schäferhund leidet seit ca. 2 Jahren an einer Analfistel. Jetzt hat er seit fast 4 Tagen keinen Stuhlgang mehr. Er ist sehr aufgebläht.
So sieht er ganz fit aus und läuft herum und spielt.
Hat irgendjemand einen Tipp was wir nioch machen können ? Der Tierarzt wollte ihn eigentlich schon 2 mal einschläfern, aber mit Homöpathie haben wir ihn immer ganz gut wieder hingekriegt. Er nimmt jeden Tag Schüssler Salze un kommt damit bisher gut zu recht. Er hat keine augenscheinlich keine Schmerzen, aber so kann das ja nicht weitergehen.

Danke !!!
 ! Sandra schrieb am 22.05.2005 um 16:54
Hallo Anke,

mein Schäferhund hat auch bereits seit zwei Jahren Probleme damit. Die homöopathischen Mittel haben bei ihm leider gar nicht geholfen. Er bekam für ein halbes Jahr Cicloral in Verbindung mit Nizoral und das hat erst sehr geholfen. Die Fistel war von innen verheilt. Leider ist sie nach einem Jahr erneut aufgetreten. Seit acht Monaten bekommt er wieder die Medikamente und nach anfänglichen Nebenwirkungen gut damit zurecht. Man muß nur die Dosis nur selbst einstellen, da man den Hund am besten kennt. Ist leider eine teure Angelegenheit.
 ! CityZooShop.de schrieb am 22.05.2005 um 19:37
Hallo
also Analfisteln sind doch eigendlich kleinere bzw. können es auch größere Pickel werden die im innern den Schlißmuskel zusetzen können oder ?
Aber so etwas kann man doch genau so wie z.b Warzen rausbrennen lassen, ist doch nix anderes wie ein Verkapseltes Geschwür naja bin kein Tierarzt aber darum braucht man doch kein Hund einschläfern, solte man entfernen lassen und meines wiesens ist das auch keine große Sache so etwas machen lassen zu können, aber wie gesagt bin kein Tierarzt

mfg
CityZooShop.de
 ! Gabi schrieb am 24.05.2005 um 17:23
Hallo Anke,
unser erst 3-jähriger Schäferhund leidet auch unter Analfisteln. Dazu kommt bei ihm noch eine chronische Cholitis. Vor 1 1/2 Jahren wurde er auch mit Sandimmun und Nizoral behandelt. Es war relativ gut abgeheilt. Vor 4 Monaten trat es erneut auf und ich versuchte es mit Homöopathie - und auch Akkupunktur - wegen der Nebenwirkungen und auch wegen der Kosten. Leider ohne Erfolg. Gerade heute komme ich aus der Tierklinik. Der Arzt dort meinte auch es bliebe mir nichts anderes übrig als die Behandlung mit Neoral (das selbe wie Sandimmun) und Nizoral. Die Behandlung kostet im Monat ca. 95 Euro!! - die andere Alternative wäre einschläfern. Hab ich natürlich nicht gemacht. Zum Glück wohnen wir in der Nähe von Frankreich, wo ich die Medikamente 1/3 billiger bekomme und natürlich auch ausnutzen werde, ich hoffe es bringt den gewünschten Erfolg!! Auch er meinte wie Sandra, dass ich wenn die jetzige Entzündung einigermaßen verheilt ist und der Kot wieder in normaler Größe abgesetzt wird, die Dosis reduzieren könne.
Bei ihm ist es auch so, dass er beim Kot absetzen brutale Schmerzen hat. Er drückt und drückt, und manchmal kommen wirklich nur kleinere Häufchen wie bei einer Katze. Er setzt auch ganz oft während eines Spaziergangs an. Es ist oft kaum mit anzusehen wie er leidet.
Ich hoffe nun wirklich, dass es ihm mit dieser Behandlung bald besser geht.

Auch für dich bzw. deinen Hund alles Gute und vor allem gute Besserung.

Gabi

 ! Monika Sick schrieb am 10.06.2005 um 19:57
habe ein lieben Schaeferhund der leider an Analdreusenendzuendung erkrankt ist bin unter Tieraertzliche behandlung da der arzt sagt es muss von selber zusammenheilen aber ich habe angst das er zimmlich unter schmerzen leidet. Bitt geben sie mir ihren rat was könnte ich noch machen um meinem Hnd zu helfen.liebe grüsse monik
 ! Andrea schrieb am 10.06.2005 um 22:49
Hallo Monika,

meine Mädel hatte das auch mal. Mein TA hat Spülungen der Analbeutel gemacht und ein spezielles Spinnengift gespritzt damit sich die Entzündung einkapselt oder so. Das hat super geklappt.
 ! Adela schrieb am 15.12.2005 um 11:59
hallo alle miteinander,

leider musste ich am 06.12.2005 meinen hund einschläfern lassen. leider hatte er vorher schon sehr schlimme krankheit bekommen. "morbus addison" schimpft sich das. trozdem war er immer fit wie ein turnschuh. am ende hatte er nun auch noch diese analfisteln bekommen. selbst nach einem jahr intensiver behandlung sind diese nicht verschwunden. ich kannte es einfach nicht mehr ertragen wie er vor schmerzen schreien musste. ein ganzes jahr diese qualvollen schmerzen waren einfach nicht mehr zu rechtfertigen. ich will es mir gar nicht ausmalen war er ertragen musste. ich merkte auch wie er von monat zu monat schwächer wurde. gott sei danke hatte ich auch eine nette tierärztin die mir EHRLICH zur seite stand. am anfang haben die medikamente gut angeschlgen und wir dachten wirklich es würde klappen. ich hatte auch eine hemoriden salbe bekommen und die war in kobination zu den anderen medikamenten sehr wirksam. wie gesagt am anfang. irgendwann kamm der punkt wo man sich eingestehen musste das die wirkstoffe nicht mehr wirkten. es lag ja nun mitunder an dem morbus addison und das sein körper irgendwann auch genug von medikamenten hatte. ich will hier blos nicht den teufel an die wand malen. ich wünsche euch allen viel viel kraft und noch viele jahre mit euren hunden. ich hatte ja nun auch noch viele mit meinen und bin froh einen so tollen typen (für mich war er einfach der coolste typ) und vor allem einem so tollen freund, verbringen zu dürfen.

nun zu meinem anliegen.

ich besitze noch medikamente (Sandimmun und Nizoral ) und würde diese gerne verschenken.

selbstverständlich sind diese verpackt und micht gebraucht.

leider sind diese wirklich teuer und wegschmeissen will ich sie nicht wenn andere diese nutzen wollen.

somit schreibt mir einfach eine mail unter : adela.kowalska@freenet.de

adela
 ! Brigitte schrieb am 31.05.2007 um 10:19
Hallo Zusammen,

da ich erst jetzt auf dieser Seite gelandet bin, habe ich auch einen Beitrag zur Analfistel. Wir haben einen 9jährigen Lhasa Apso Rüden der letztes Jahr eine Analfistel hatte. Das ganze fing so an, daß er an einem heißen Samstag (wie kann es anders sein) Probleme mit dem Stuhlgan hatte, es klappte einfach nicht. Da ich da ihm helfen wollte drückte ich die beiden Pobäckchen zusammen und da kam dann auch was. Plötzlich schrie er auf, seine Hose war ganz verschmiert. Wir duschten ihn ab und da kam eine graue Masse aus seinem After. Ich rief sofort unseren Tierarzt an und brachte ihn dann auch sofort da hin. Seine Diagnose: Analfisteln, die eine war verkümmert und vernarbt und an den Narben hatten sich Fisteln gebildet. Die andere Analdrüse hat für die mitgearbeitet die nicht produzierte. Er machte mir den Vorschlag so schnell wie möglich zu operieren weil es sonst für unseren Hund gefährlich werden könnte. Also tat ich es. Der Tierarzt hat eine 1 1/2 Std. unseren Kleinen operiert und beide Analdrüsen samt Fisteln entfernt. Es war 1 harte Woche für uns, sein Po war eine Fleischwunde, und ich mußte nach jedem Spaziergang den Po abduschen und mit einem silbernen Spray (Praxishelfer gibt es beim Tierarzt) einsprühen. Es war eine ganz schlimme Zeit für unseren Schatz und uns. Es geht ihm soweit ganz gut, nur bei der OP kam heraus daß er einen Hängedarm hat und der Tierarzt das mit dieser OP nicht beheben konnte da er dann zu lange in Narkose gewesen wäre. Nun muß ich ihm jeden Tag Milchzucker unter sein Futter machen daß er sich eben mit dem Stuhlgang nicht ganz so quälen muß. Was er seit neuestem hat, sein Herz hat die größe für einen Dobermann und er muß Herztabletten nehmen.
So, das wars, ich hoffe ich konnte Euch ein paar Infos über die Fistel geben, denn ich habe noch nicht gehörtb daß man Tiere einschläfert da sie eine Fistel haben. Gut die OP war nicht billig, alles zusammen ca. 500,00 €. Aber der Hund fühlt sich soweit wieder wohl.

Gruß Brigitte
 ! Brigitte schrieb am 31.05.2007 um 10:20
Hallo Zusammen,

da ich erst jetzt auf dieser Seite gelandet bin, habe ich auch einen Beitrag zur Analfistel. Wir haben einen 9jährigen Lhasa Apso Rüden der letztes Jahr eine Analfistel hatte. Das ganze fing so an, daß er an einem heißen Samstag (wie kann es anders sein) Probleme mit dem Stuhlgan hatte, es klappte einfach nicht. Da ich da ihm helfen wollte drückte ich die beiden Pobäckchen zusammen und da kam dann auch was. Plötzlich schrie er auf, seine Hose war ganz verschmiert. Wir duschten ihn ab und da kam eine graue Masse aus seinem After. Ich rief sofort unseren Tierarzt an und brachte ihn dann auch sofort da hin. Seine Diagnose: Analfisteln, die eine war verkümmert und vernarbt und an den Narben hatten sich Fisteln gebildet. Die andere Analdrüse hat für die mitgearbeitet die nicht produzierte. Er machte mir den Vorschlag so schnell wie möglich zu operieren weil es sonst für unseren Hund gefährlich werden könnte. Also tat ich es. Der Tierarzt hat eine 1 1/2 Std. unseren Kleinen operiert und beide Analdrüsen samt Fisteln entfernt. Es war 1 harte Woche für uns, sein Po war eine Fleischwunde, und ich mußte nach jedem Spaziergang den Po abduschen und mit einem silbernen Spray (Praxishelfer gibt es beim Tierarzt) einsprühen. Es war eine ganz schlimme Zeit für unseren Schatz und uns. Es geht ihm soweit ganz gut, nur bei der OP kam heraus daß er einen Hängedarm hat und der Tierarzt das mit dieser OP nicht beheben konnte da er dann zu lange in Narkose gewesen wäre. Nun muß ich ihm jeden Tag Milchzucker unter sein Futter machen daß er sich eben mit dem Stuhlgang nicht ganz so quälen muß. Was er seit neuestem hat, sein Herz hat die größe für einen Dobermann und er muß Herztabletten nehmen.
So, das wars, ich hoffe ich konnte Euch ein paar Infos über die Fistel geben, denn ich habe noch nicht gehörtb daß man Tiere einschläfert da sie eine Fistel haben. Gut die OP war nicht billig, alles zusammen ca. 500,00 €. Aber der Hund fühlt sich soweit wieder wohl.

Gruß Brigitte
 ! Anke schrieb am 13.10.2007 um 12:32
Hallo zusammen,
ich habe auch ein enormes Problem mit meiner Hündin. Sie hat erst im März diesen Jahres eine künstliche Hüfte bekommen. Einen Monat später trat das Problem mit der Analdrüse (Analsäckchen) auf.
Nach dem Ausdrücken und Durchspühlen bildeten sich Fistelgänge. Kreuz und quer. Sie wurde operiert. Es war grauenvoll wie sie über eine Woche versuchte, vor ihrem Schmerz am Po wegzulaufen.
Nun hat die OP nicht viel gebracht. Die Fistelgänge haben sich wieder geöffnet und sogar vermehrt.
Jetzt stehe ich wieder vor der Entscheidung, OP oder nicht? Keine OP bedeutet keine Besserung des Juckreizes und der Schmerzen, ev. Verschlimmerung und eine Beschädigung des Darms.
OP bedeutet ev. eine Inkontinenz und vielleicht auch keine wirkliche Besserung?
Zuvor hatten wir alle Medikamente ausprobiert, doch auch diese konnten nichts an den Fistelgängen verändern.
Könnt Ihr mir helfen? Was soll ich tun?
LG Anke
 ! Birgit schrieb am 26.12.2007 um 19:33
Hallo, liebe Anke,
ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Meine Hündin hat auch vor 2 Jahren ein künstl. Hüftgelenk bekommen. Seit Februar diesen Jahres bildet die Hüfte Fisteln, die nicht in den Griff zu bekommen sind. Ich muss jetzt entscheiden, ob ich die Hüfte wieder entfernen lasse oder ob ich einfach abwarte, bis die Nieren versagen. Die Fisteln verursachen einen chronischen Entzündungsprozeß in Körper, der die Nieren schädigt.

Mich würde interessieren, wie es bisher weiter gegangen ist. Sie die Fisteln mittlerweile abgeheilt?

LG
Birgit
 ! Schnupi schrieb am 28.12.2007 um 21:11
Hallo, mein Hund hat auch öfter mal verstopfte Analdrüsen die ich dann vom Tierarzt ausdrücken lassen muss. Neulich habe ich bemerkt dass sie am After so einen weißen cremigen Belag hat der sich wegwischen lässt. Weiß jemand was das sein könnte oder ob das von den Analdrüsen kommen kann?
 ! Liane schrieb am 30.06.2008 um 07:43
Hallo,

unser Schäferhund verliert Eiter aus dem Po und macht seit 3 Tagen seine HAufen nicht wie gewohnt. Sind das immer Anzeichen einer Fistel?
Bei dem was man hier liest wird einem Angst und Bange.
Viele Grüße
Liane
 ! Uta schrieb am 30.06.2008 um 15:56
Hallo Liane,

ich würde mal zum TA gehen. Das muß keine Analfistel sein, aber es kann auch eine Analdrüsenentzündung sein und die ist schmerzhaft.
 ! Anne schrieb am 30.06.2008 um 17:39
Hallo Liane,
wenn er schon seit 3 Tagen keine "normalen" Haufen macht, würde ich jetzt aber sofort zum TA gehen. Wenn die Analdrüsen entzündet sind, kann das platzen und das ist eine komplizierte Angelegenheit und dauert wirklich lange, bis alles wieder heile ist. Wir hatten dieses Problem einmal vor Jahren und ich kann dir sagen, das war nicht schön. Geh also zum TA bevor es platzt.
Gruß Anne
 ! Thomas schrieb am 18.07.2008 um 22:56
kann man in die Analfisten vielleicht ein Antibiotikum hineinspritzen und sie dann verätzen (wie beim Zahnarzt )
 ! Anne schrieb am 19.07.2008 um 14:15
Hallo Thomas,
nein, man kann sie nur ausschälen bzw. die Analdrüsen immer ausdrücken. In hartnäckigen Fällen werden die Fisteln gespalten.
Gruß Anne
 ! Anke schrieb am 12.09.2008 um 16:50
Hallo Ihr,
wir haben es nun endlich geschafft. Meine Hündin wurde genau 2 Mal am After operiert aufgrund der Analfisteln.
Beim der ersten OP war ich bei einer kleineren Tierarztpraxis. DIe Ärztin hat nun nach meinen Erfahrungen nicht genug um die Fisteln herum entfernt, sodaß sie sich weiter verbreitern konnten.

Bei der 2. OP habe ich es von Dr. Hach in der Tierklinik am Stadtwald in Frankfurt a.M. machen lassen, das wäre auch super verheilt, wäre sie nicht trotz Trichter einmal dran gekommen und alles aufgeleckt.
Er hat sie kein weiteres Mal operiert, die Wunde klaffte zwar auf, doch schloß sie sich von innen ganz alleine und wuchs super zu. Hat zwar etwas länger gedauert, doch das war super. Bis heute haben wir nichts mehr und ich bin so dankbar.

Bei meiner Hündin waren die Fisteln schon richtige Fistelgänge, die wie Schläuche innenwände bildeten und somit nicht von alleine hätten zuwachsen können. Sie hätten sich weiter ausgebreitet und somit den Darm zerstört.

Die Fistelgänge bildeten sich aus der verstopften Analdrüse, wodurch sich der Eiter durch die daraufhin gebildeten Gänge einen Weg nach Außen suchte.

Einen Tipp, um diesem Horror entgehen zu können. Sucht Euch einen fähigen Tierarzt, der innerhalb von kürzester Zeit die Drüsen ausdrücken kann oder auch zeitig genug die Problemlage erkennt und bei fortgeschrittener Erkrankung zur OP rät.

Ich hätte gleich in die Frankfurter Tierklinik gehen sollen, die operieren soetwas sehr häufig und haben die nötige Erfahrung.

LG Anke
 ! Anne schrieb am 12.09.2008 um 20:04
Hallo Anke,
ja, diesen Horror kenne ich. Wir gehen alle halbe Jahre zum "Fisteln nachschauen". Eigentlich muss auch jedes mal ausgedrückt werden. Aber das tut nicht weh. Auf jeden Fall ist es aber besser, als es nicht ausdrücken zu lassen und dann evtl. OP`s vornehmen zu lassen.
Ich hoffe, bei Euch geht es nun weiter gut. Wir hatten ja mal die Geschichte, dass die Analfisteln geplatzt sind. Das war auch ganz besonders schlimm und schmerzhaft für meine Hündin. Das wird uns nie wieder passieren.
Gruß Anne
 ! Brigitte schrieb am 22.04.2009 um 12:46
Unser Hund (Lhasa Apso) hat einen Hängedarm, hat damit jemand Erfahrung was man da machen kann ? Unser Tierarzt sagte wenn er sein großes Geschäft nicht mehr machen kann muß er wieder operiert werden und der Darm angehoben werden. Vielleicht gibt es ja auch eine andere Möglichkeit ihm zu helfen. Wer weiß darüber was, hoffe auf eine Antwort.

LG
Brigitte
 ! Janet schrieb am 22.04.2009 um 13:55
Hallo Brigtte,

mit Medikmneten kann man da wohl nicht viel machen, aber vielleicht hast in Deiner Nähe eine Hundphysiotherapie und erkundigste Dich mal, welche Möglichkeuten es gibt, die Bechek-Boden Musklulatur zustärken.
Viel Glück
 ! janet schrieb am 22.04.2009 um 13:58
ich meine natürlich Becken-Bodenmuskulatur
 ! moppel schrieb am 17.06.2009 um 18:46
Meine Schäferhündin hat seit Jan. 2008 Analfisteln.
Unsere TA´in, zu der ich großes Vertrauen habe, sagte sofort, dass eine OP nicht möglich ist, da die Fisteln genau am Schließmuskel sind und sie anschließend inkontinent wäre. Uns hilft folgendes: Atopica (zzt. 150 mg pro Tag), Protopic (Salbe, die auf die Fistel und Umgebung ganz dünn aufgetragen werden muss), regelmäßiges säubern des gesamten Pos (Einmalwaschlappen, nur mit klarem, warmen Wasser 1-2 x tägl.) und ein Spezialfutter (Royal Canin SC 24 (gibt es nur beim Tierarzt). Damit der Kot leichter abgesetzt werden kann weiche ich ungeschroteten Leinsamen auf und gebe ihn durch das Futter. Viel Wasser ist natürlich auch von Vorteil. Ansonsten bekommt Aika kein!!! Lecker oder sonstiges nebenher.
Von einer Bekannten, deren Hund auch Analfisteln hat, habe ich gehört, dass sie das Diätfutter nicht geben muss und dem Hund geht es auch gut dabei. Ich werde mich wahrscheinlich mal mit einem 2. Tierarzt unterhalten wie er die ganze Sache sieht. Insgesamt ist die Behandlung sehr kostenintensiv, aber man hat wohl keine andere Wahl wenn man seinem Hund helfen will. Gott sei Dank geht es ihr im Moment gut und wir haben die Fisteln im Griff. Toi, toi toi. Vielleicht kann ich ja mit meinen Erfahrungen auch helfen.
 ! MySynName schrieb am 21.03.2010 um 21:18
Vor 3 Jahren habe ich nach der Beerdigung meiner Mutter festgestellt, dass unser Schäferhund nicht richtig Stuhl entlehrt es sah aus als ob er Stifte kackt. Vom Typ war der Hund sehr sensibel und Marke: "Mr. Schlau" und clever.

Ich habe festgestellt das er im Analbereich in Position ca. 10 Uhr einen nach innen gehenden Riss hatte. Ich ging sofort zum Arzt . Der ging mit dem Finger rein (Hafenrundfahrt) und sagte: bischen Knotig. Er gab mir einen Behandlungsvertrag mit und meinte, er müsse sich mit dem Hund genauer befassen, das kostet nach Vertrag 250,- € je Stunde (Stundenzahl offen).

Ich ging wieder und hatte erstmal genug.

Dann fuhr ich in die Münchner Tiermedizin, da waren ca. 6 Ärztinnen mit dem Hund befasst und keine sagte etwas, mir kamen die ratlos vor. Man verkaufte mir ein Antibiotikum das die Vermehrung der Bakterien verhindern soll, soll neuartig sein. Ich bezahlte für den ca. 15-minütigen Besuch ca. 250,- € incl. Pillen. Nachdem es nach 14 Tagen nicht besser wurde fuhr ich wieder in die Münchner Tiermedizin.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass man dort wenn man nicht vom Tierarzt eingewiesen wird, eine sog. "Notfallgebühr" von 60,-€ beim Erstbesuch zahlen muss.
Also beim zweiten Besuch hab ich 130,- € bezahlt. Gleiche Medikamente und ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich ein weiterer Riss im Analbereich aufgetan auf ger gegenügerliegenden Seite des Anus. Ich war heftig verzweifelt.
Der Hund hatte Schmerzen.
Ich fuhr nach Würzburg zu einem empfohlenen Tierarzt von dem behauptet wird, dass er fast tote Tiere wieder auf die Beine bringt. Dieser machte die Hafenrundfahrt und sagte die Prostata sei zu groß, deswegen die Analfistel, durch das drücken... Aha! Endlich einen Hinweis.
Kastrieren wollte er den Hund nicht. Wieder zuhause habe ich dem Hund ein Implantat einsetzen lassen das wie eine Kastration wirkt (für 6 Monate danach nächstes Implantat). Nach 6 Wo. sollte die Prostata wieder normale Grösse haben (hat funktioniert). Das Anal-Fistel-Problem war immer noch da und der Hund hatte höchste Probleme beim Ka... Das ging soweit, dass er gar nicht mehr konnte, ich dachte jetzt sind die Knötchen zum Tumor geworden und ich muss ihn einschläfern. Vorher will ich aber noch eine Röntgenaufnahme machen ob das wirklich so ist. Der Hund war apatisch, ich rief die hiesige, neue Tierärztin an ob sie eine Röntgenmaschine hat. OK ich solle sofort kommen. Auf dem Röntgenbild ist von einem Tumor nichts zu sehen. Sie sagte dass Sie einen fähigen Tierarzt in Ingolstadt kennt, sozusagen ihr füherer Boss, der bestimmt helfen kann. Ich sagte wenn er das operieren will, muss er schon gut sein, sonst ist es besser den Hund einzuschläfern. Also um 20 Uhr wollen wir zusammen zu dem Arzt nach Ingolstadt fahren. Der Arzt ist die Tierklinik in Kipfenberg bei Ingolstadt. Um 20 Uhr fuhren wir nach Kipfenberg in die Klinik. Der Hund konnte nicht mehr kacken. Nachdem ca. 5 andere Hunde vor uns fertig waren wurde der Hund nochmal geröngt. Der Hund war leicht nakotisiert. Ich trug den Hund von dem Röntgengerät in das Behandlungszimmer, merkte aber nicht dass ich eine Kotspur hinter mir herzog. Auf dem Behandlungstisch wurden dem Hund einige Infusionen angehängt und der Arzt machte den Anus frei (mords Sauerei), fragte mich dabei warum ich das nicht schon gemacht habe. Ich war etwas verblüfft und sagte dass ich da so gewisse Hemmungen habe.
Der Hund bekam etliche Spritzen und wir (incl. Hund) fuhren wieder nach Hause. Das Rezept Ciclosporion und ein Antibiotikum Cefachlor 500 das ich täglich geben musste.
Zwei Tage später war der Hund wieder fitt. Die A-Fistel war immer noch da.

Ich habe dann das teuere Medikament besorgt, gleichzeitig versucht, das über Polen zu bekommen, auch habe ich dann Ciclosporin mit Ketokonazol (in Polen 2,5€ 10 Stk.) kombiniert um Kosten zu sparen.

Ich habe dann angefangen wie der Arzt empfohlen hatte täglich einmal mit zwei Fingern eine Hafenrundfahrt zu machen um den Anus freizuhalten. Für den Hund war es sehr schmerzhaft (schlimm!) er machte aber mit weil er mir vertraute.(!) Ich habe im Internet recherchiert und herausgefunden dass es eine Salbe: Protopic 1% (wirkstoff: Tacrolimus) gibt, die lokal ca. 50-100-Fach wirkt als Ciclosporin.

Alleine mit Ciclosporin ging die Fistel nicht weg. Das Fell wurde immer dünner, der Hund war schon dünn, wurde nicht dicker.

So sagte ich mir, wenn ich die Wunde zubringen will, dann muss diese sauber gehalten werden und fing an, alle Tage später 2-3 Tage, den Anus+Darm per Einlauf zu reinigen. Danach trug ich Protopic 1% auf. Das Ciclosporin das er jetzt schon 4 Monate bekam setzte ich ab. Ich glaubte nicht an eine Besserung, das Risiko (Nebenwirkungen) war hoch. Die Methode der Darmspülung und anschließendem Auftragen von Protopik 1% auf den Riss/Fistel brachte Erfolg.

Aus 2 Fisteln wurde erstmal eine und dann schloss sich die letzte Fistel auch noch. Der Hund kannte die Prozedur mittlerweile und machte das mit. Er hatte wieder normales Gewicht und war fast zu dick. Ich traute meinen Augen nicht so gut und fit war er wieder. Man bedenke er war mittlerweile 10,5 Jahre alt. Die Spülungen hatte ich schon reduziert auf 2 per Woche. Ich wollte jetzt die Spühlungen ganz einstellen. Ich hatte sozusagen gewonnen.

Der Hund war wieder der Alte und schon den ganzen Sommer war er fröhlich wie früher.

Ich habe wieder Futter für das nächste halbe Jahr bestellt und hatte keinen Zweifel dass er das auch alles vertilgen wird.

An einem Montag klingelte der Postbote mit einem Päckchen. Der Hund wie in alten Zeiten (was er nicht sollte) raste zum Tor, knallte drauf, so dass ich es im Haus hörte. Kam aber zu spät heraus, so dass schimpfen auch nichts nutzte. Der Hund schmatzte es schmerzte ihm sichtlich. Ich dachte mir wenn er sich nur in seinem Alter nichts gebrochen hat.

Danach machte ich wie immer Vormittags die Darmspühlung und stellte fest dass irgendwie nichts mehr rauskam. Ist nicht so schlimm, dachte ich, wird wohl wieder, am nächsten Tag.

Am nächsten Tag fing er an zu brechen - kommt schon mal vor dachte ich, das war nicht das erste mal, er ist sowiso zu dick.

Zwei Tage später wurde ich nervös und nahm mir vor wenns morgen nicht besser ist gehts nach Kipfenberg in die Tierklinik. Ich hatte mir mittlerweile auch die Grippe eingehandelt und hatte 39,5 Grad Fieber.

Am nächsten Tag wars nicht besser. Ich rief (Samstag) die Klinik an und sagte, er habe einen Darmverschluss: Ich solle sofort kommen. 2 Std. später war ich in der Klinik, habe mich angemeldet und gesagt, ich sei der mit dem Darmverschluß. Ich dachte das dies ein Notfall sei. Allerdings musste ich dennoch warten bis alle 10 Tiere vor mir fertig waren. Den Hund, der fertig war wurde von meiner Frau so lange im Auto betreut.

Nun endlich war ich dran. Der Hund wurde geröngt und der Arzt meinte die Leber sei viel zu groß. Er tastete ihn ab, machte eine Hafenrundfahrt und war überrascht : " die Fistel ist ja weg!" - Erkonnte das gar nicht fassen.

Der Hund bekam eine Infusion (gelblich) Blut wurde abenommen und man sagte dass das Ergebniss erst in 3 Tagen da sein werde. Ich kann das nur auf mein Fieber zurückführen dass ich nicht gefragt habe warum das nicht im Hause (Klinik) gemacht wird.
Mir war spei-übel, ich musste an die frische Luft.

Es war mittlerweile 21 Uhr. Der Arzt sagte ich solle wenn es morgen früh nicht besser ist wieder kommen.

Wir fuhren nach Hause. Am nächsten Morgen war der Hund apatisch, speichelte, ich gab ihm die Antibiotika-Pille. Ich machte mich fertig um nach Ingolstadt in die Klinik zu fahren. Vorher wollte ich den Hund noch bewegen auf der Wiese vor dem Haus, damit vielleicht die Verdauung wieder in gang kam.
Ich rief den Hund, er war sofort da (ich war überrascht). Wir zuckelten auf die Wiese, er ging 10 m voraus und streckte sich, machte einen Pinkelversuch, dann legte er sich lansam, gemütlich ins Gras.
Ich ging wieder, rief ihm, er schaute zu mir und ich wusste er mag nicht, wie so oft. Der Blick war etwas länger als sonst. Ich ging rein und dachte, er kommt in ein paar Minuten nach. Nach 3 Min. war er noch nicht nachgekommen und ich sah nach. Ich erkannte sofort dass was nicht stimmte und ging zu ihm. Er war in Schlafstellung, entspannt und bewegte sich nicht. Ich nahm seinen Kopf und sah in seine Augen, die starr in die Ferne sahen. Ich konnte nichts mehr tun.

Ich dachte nur, dass er es jetzt geschafft hat und nicht mehr leiden muss.

Ich sprach nach 3 Tagen mit dem Arzt, der meinte es war ein Nierenversagen die Blutwerte waren bei 37000 und es war nichts zu retten.

Ich bin noch heute (nach 5 Monaten) nicht darüber weggekommen, während ich den Bericht schreibe kann ich die Tränen nicht zurückhalten.

Warum ich das Schreibe?
Ich glaube dass mit den Spülungen und der Protopic 1% - Salbe alleine die AnalFissur/-Fistel geheilt wurde.
Ich hoffe dass ich anderen durch diese Schilderung helfen kann.

Die Ärzte die unseren Schäferhund untersucht haben konnten es nicht glauben dass die Fistel weg ist. Sie wollten von mir wissen wie ich das gemacht habe.

Für die Spülungen habe ich eine Gärtnerpumpe mit einem Infusions-Schlauch versehen und Kamillentee als Spülmittel. Durch den dünnen Infusionsschlauch konnte man das Ganze leicht durchführen. Die Gärtner-Sprühflasche hatte eine Luftpumpe um den Druck aufzubauen.

So das wars. Ich wünsche allen mit dem Fistel-Problem Durchhalte-Willen und deren Hunde viel viel Glück.

Gruss
MySynName
Mail: OE@onlinehome.de
 ! kläsener heidi schrieb am 05.05.2010 um 22:49
dein beitrag ist sehr hilfreich und ich werde es sofort genauso machen,meine dogge,5 jahre hat seit 2 wochen eine analfistel,bekommt clinda 3oo mg für eine woche,dann muss ich wieder zum doc.kot setzt sie noch normal ab,aber ich bin sehr besorgt.dir wünsche ich viel kraft das geschehene zu verarbeiten,was bestimmt nicht einfach ist.l.g.heidi
 ! Remo schrieb am 18.05.2010 um 23:04
Hallo,
ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und hoffe vieleicht helfen zu können.Bei meinem 6 Jahre alten Labrador Max zeigten sich auch die ersten Analfisteln als er zwei Jahre alt war. Die Löcher wurden immer mehr und nässten ständig. Anfangs versuchte der TA sie mit irgendwelchen Spülungen wegzubekommen, was nicht nur nicht half sondern für meinen Kumpel auch sehr schmerzhaft war. Als nächstes kamen OP´s. Ich glaube ich habe Ihn dreimal operieren lassen, aber die Analfisteln kamen immer wieder.
In einer Tierklinik in Dresden wurde schließlich eine Probe entnommen, und man sagte mir was ich eh schon wusste- Analfisteln ! Die verschrieben dann schlieslich Tabletten, ich glaube Ciclosporin.Hat natürlich auch nicht geholfen.
Ein anderer TA in Chemnitz hatt mir dann zu Protopic Salbe geraten. Durch diese wurde es dann etwas besser, aber ganz weg ging es nicht.
Das ganze hat sich so ungefähr über zwei Jahre hingezogen, bis ich dann irgendwann merkte das es noch etwas besser wird wenn ich die handelsüblichen Leckerlies ( Schweineohren und und und..) weglasse. Als nächstes habe ich dann noch sein Trockenfutter( Pedigree) weggelassen. Und siehe da, die Analfisteln sind komplett weg und es ist alles verheilt.Das ist jetzt zwei Jahre her und Ihm geht es blendent. Ich gebe Ihm seit dem morgens zwei Scheiben Brot mit irgendeiner fettarmen Wurst, mittags öfter Mal einen Apfel und Abends dreimal die Woche Reis oder Nudeln Mit Rindfleisch,Hühnerfleisch oder ähnliches.Ansonsten Abends auch Brot mit Wurst.Im Billigmarkt gibt es ja die abgepackte Wurst recht preisgünstig, so halten sich die Kosten schon in Grenzen.
Also wie gesagt, seit ich das Fertigfutter weglasse geht es meinem Liebling wieder echt gut.
Man weiß ja auch nie was alles für ein Sch... in dem Futter drin ist.
Ein Versuch ist es doch wert, oder!?
 ! Waltraud schrieb am 14.08.2010 um 13:27
Unser Hund, Golden Retriver wird derzeit wegen einer Analfistel behandelt. Sie wurde auf einer Seite operiert und die andere Seite kommt in 2 Wochen dran. Wir sind sehr dankbar, dass wir eine Tierärztin gefunden haben die unserem Hund helfen konnte. Tel. dieser Tierärztin 0171-7215236 in Uhingen-Sparwiesen. Es wäre sinnvoll sich so schnell wie möglich mit dieser Tierärztin in Ver bindung zu setzen.
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