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Thema: Schlaganfall
(Begonnen von: Hans, 138 Antwort(en) wurde(n) geschrieben, 21611-mal gelesen

 ? Hans schrieb am 13.02.2004 um 19:03
Hallo ,
meine Boxerrüde Charly 6 Jahre hat heute einen Schlaganfall bekommen.
Er zeigte deutliche Lähmungen auf der rechten Seite, auch die Pupillenbewegung ist auf der rechten Seite eingeschränkt.
Wir haben es geschafft ihn innerhlb von einer halben Stunde zum Tierarzt zu bringen.Er wurde gleich auf einen Schlaganfall hin behandelt.Er kann auch langsam laufen und auch seine Geschäft machen. Seit 2 Std. schläft nun Charly, der Arzt meinte, dass es gut ist, wenn er viel Ruhe hat.
Nun meine Frage, hatte jemand Erfahrung mit seinem Hund in Sachen Schlaganfall.??bzw. gibt es wie bei Menschen Vorbeugemaßnahmen.??
Für Antworten bin ich dankbar
Gruß Hans
 ! Angi schrieb am 16.02.2004 um 19:23
Hallo Hans,

ich kann Dir nur sagen, daß ich einen 9jährigen Boxerrüden kenne, der schon mehrere Schlaganfälle hatte und trotzdem noch ganz schön munter ist. An manchen Tagen geht's ihm halt nicht sooo gut, da hinkt er leicht oder schwankt etwas, aber er ist auch immer mal wieder so fit, daß er mit meinem Junghund spielt (bzw. gespielt hat, wir sind inzwischen umgezogen). Vielleicht gibt Dir das etwas Hoffnung. Alles Gute für Deinen Wauz!
 ! Hans schrieb am 17.02.2004 um 18:17
Hi Angi,
es freut mich sehr, das Du Dich gemeldet hast , es ist immer gut zu hören,das es Hoffnung gibt.
Nun sind es heute der 5 Tag, Charly macht sich von Tag zu Tag. Ein Problem ist noch das Wasser lassen, da er es nicht halten kann.
Aber ich denke, das macht sich auch noch.Er geht schon gerne wieder Gassi und man merkt deutlich, das er auch die Leute wieder erkennt.
So nun wünsche ich allen noch einen schönen Tag und viel Freude mit seinem Tierchen.
Gruß Hans
 ! Petra schrieb am 10.05.2004 um 12:00
Hallo Hans,
auch mein 12 jähriger Neufundlandmischling hat am Wochenende einen (wohl eher leichteren) Schlaganfall bekommen. Was mich interessieren würde: Wie wurde Dein Hund behandelt, womit therapiert?
Freue mich auf eine Antwort
Lieben Gruß Petra
 ! Jörg schrieb am 15.05.2004 um 20:06
Hallo Hans
Unser Mischlingsrüde (Collie/Schäferhund) ist 13 Jahre und hatte am 06.05.04 seinen Schlaganfall. Glücklicherweise waren wir innerhalb von 30Minuten beim Tierarzt.Er hatte Lähmungserscheinungen in den Hinterläufen ,die Augen rollten und dei Pupillen reagierten nicht auf Licht. Der Tierarzt verschrieb Prednisolon 50 mg (2*1/2 täglich) und Karsivan 100 (2*1 täglich) Karsivan ist ein Blutverdünner,die er sein Leben lang nehmen muß.Das andere Mittel ist Cortison welches wir wieder langsam absetzen können.Nach zwei Tagen konnte der Hund schon besser laufen.Wir wohnen im ersten Stock,die Treppen runter traut er sich nicht,da tragen wir ihn,rauf kann er schon allein.Das Wasser lassen und das große Geschäft hatte er zum Glück gut unter Kontrolle,er hielt acht Stunden aus,da wir auch arbeiten müssen.Gestern hat er in die Wohnung gepinkelt,jetzt gehen wir alle sechs Stunden mit ihm raus.Er säuft im Augenblick sehr viel Wasser,was wir sonst nicht vom ihm kannten.Am Montag werde ich deshalb mal beim Tierarzt nachfragen.Bei den Tabletten steht es nicht als Nebenwirkungen.Gute Besserung für Deinen Hund,die Tiere sind es wert,das man ihnen viel Liebe schenkt.Meine Hunde haben mich nie enttäuscht,aber schon viele Menschen.Es gibt darüber einen schönen Spruch:Das mir der Hund das Liebste ist,sagst du oh Mensch sei Sünde,der Hund bleibt mir im Sturme treu,der Mensch nicht mal im Winde!Einen lieben Gruß an Dich und alle Hundfreunde von Jörg und Marlis
 ! Diana Winter schrieb am 22.05.2004 um 18:59
Hallo,
mein Yorki hatte am Montag Abend einen Schlaganfall, mein Tierarzt hat die Geschichte scheinbar nicht richtig erkannt. Bin dann mit ihm Dienstag abend zu einem anderen Tierarzt. Er bekam sofort Vitamin B gesprizt, wichtig für das Nervensystem. Weil er nicht fressen wollte, ein Futterersatz "Nutri-plus gel" (Tube-hochkontrentrierter Energieträger für Hunde und Katzen) und für den Kreislauf Vasotop Tabletten. Ich dachte ernsthaft, es geht zu Ende. Heute läuft mein Hund durch den Garten, nach 5 Tagen. Er wankt natürlich leicht nach rechts, ist nicht der "Alte"- aber er lebt. Habe ihm viel Ruhe gelassen. Nachts lag er in meinem Arm, damit er meine Nähe spürt-er hat ständig gezittert vor Angst. Die Besserung stellt sich erst sehr langsam ein, man muss Geduld haben. Mein Hund wird im August 11 Jahre, so schnell geben wir aber nicht auf. Ich merke richtig, welchen Mut der Kleine hat-er versucht immer wieder das zu tun, was er vorher auch konnte.
Wenn Ihr mir noch Tips geben könnt, was ich noch für meinen Kleinen tun kann, schreibt bitte.
Liebe Grüße Diana
 ! Dunja schrieb am 26.05.2004 um 20:17
Hallo!
Ihr wisst gar nicht, wie schön es ist so viel Positives zu lesen. Meine Riesenschnauzer- Mix- Hündin (12.5 Jahre) hatte gestern einen Schlaganfall. War auch recht schnell beim Arzt: Vitamin B in rauhen Mengen, Elektolyte, Zucker. Hämatokrit- Wert sehr schlecht, daher bekommt sie nun stündlich Wasser mit Zucker und Elektrolyten. Für ihr Gewicht (26 kg) muss sie nun täglich 1l trinken und zur Blutverdünung bekommt sie noch Asperin.
Heute steht sie Gott sei dank schon wieder, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen und zeigt einen enormen Lebenswillen!
Sie hat aber Angstzustände, was ich von ihr gar nicht kenne. Sie bleibt nicht alleine, auch nicht 5 Minuten, und ist sehr geräuschempfinglich.
Da ich mit ihr sowieso in einer Reha- Gruppe bin habe ich da heute angerufen und mir wurde empfohlen mich mal nach einer Schwimmtherapie zu erkundigen. Werde ich gleich morgen tun.
Alles Gute für eure Hundis.
 ! nuni schrieb am 26.05.2004 um 20:51
Hallo! Mein Hund hatte heute ebenfalls einen "Schlaganfall".Dies gibt es bei Hunden eigentlich nicht in der Form. Such mal unter Vestibularsyndrom -Hund, da findest du einiges.
 ! Hilde schrieb am 27.05.2004 um 06:48
Hallo zusammen!

Zur Kräftigung nach einer Krankheit/ Operation habe ich gute Erfahrungen mit Aufbaupräparaten wie Nutri-Cal ("Energie"-Paste), Reanimyl (Flüssigkeit) und Diätfutter (Convalescence Support von Waltham) gemacht, alles beim Tierarzt erhältlich. Abraten möchte ich von in Zoogeschäften, Tierhandlungen o.ä. erhältlichen Aufbaupräparaten; diese sind meist überteuert und wenig bis gar nicht wirksam.

Als meine Hündin im Alter von 2 Jahren eine Mittelohrentzündung hatte und in diesem Zusammenhang wohl auch einen Schlaganfall erlitt (d.h. sie begann, schwankend zu gehen, die Pupillen zitterten, der Kopf wackelte) , erhielt sie als Notfallbehandlung eine Vitamin B-Spritze zur Nervenstärkung. Möglicherweise kann der Tierarzt ja ein Vitaminpräparat zur Vorsorge empfehlen.
 ! Herbert schrieb am 27.05.2004 um 07:27
Hallo zusammen,
unsere Hündin hat es vorgestern nun auch erwischt. Sie ist 13 Jahre alt und recht groß und schwer (ca. 40 Kg). Sie steht ganz wackelig auf ihren Beinen. Da der Schlaganfall in der Nacht passierte, konnten wir erst nach ca. 9 Stunden reagieren. Der Tierarzt gab mir zunächst keine Hoffnung, da sie auch recht orientierungslos war. Am gestrigen Nachmittag hat sie uns wieder beobachtet. Nach dem Lesen eurer Berichte habe ich dann beim Tierarzt auch auf Infussionen bestanden, sie hat nun eine bekommen inkl. einiger weiterer Medikamente. Heute Nachmittag bekommt sie eine weitere Infussion. Heute Morgen hat sie auch mit meiner stützenden Hilfe ihr Geschäft erledigt. Ich weiß nicht, wann ich sie einschläfern lassen soll?? Wie lange sollte man warten?? Ihre Hinterläufe funktionieren sehr schlecht, die Vorderläufe gehen eigentlich. Sie zittert, wenn sie steht und sackt nach kurzer Zeit dann auch zusammen. Kann sich das wieder geben?? Besteht die Möglichkeit, daß sie wenigstens wieder ein bisschen laufen kann und wie lange kann es bis dahin dauern? Habt Ihr Erfahrung damit?? Ich möchte sie nicht zu lange quälen. Bitte helft mir bei meiner Entscheidung. Der Hund liegt mir sehr am Herzen. Vielen Dank an alle und Gruß Herbert
 ! Dunja schrieb am 27.05.2004 um 23:36
Hallo Herbert!
Das mit dem Einschläfern ist wirklich eine sehr schwere entscheidung und ich kann dir nur das weitergeben, was ich mir so gedacht habe. Ich habe mir einen festen Zeitraum gesetzt, in dem meine Hündin wieder "fit" sein muss. Ich denke dass man sonst von Tag zu Tag hofft und so die entscheidung zu Ungunsten des Hundes hinauszögert.
Also ich habe mir 1 Woche gesetzt. Unter "fit" verstehe ich ein vernünftiges Maß an Lebensqualität. Diese eine Woche wurde mir auch von einer Freundin die Tierärztin ist als realistisch bestätigt. Das der Hund wahrscheinlich nie mehr so ganz der Alte sein wird, damit muss man sich wohl abfinden.
Meiner Hündin ging es gott sei dank bereits einen Tag später deutlich besser.
Drücke dir und deinem Hund ganz fest die Daumen auf Besserung und wenn das leider nicht möglich sein sollte für dich einen Moment der Entscheidung bei dem du wirklich das Gefühl hast, das richtige zu tun.
 ! Herbert schrieb am 02.06.2004 um 15:32
Hallo,
unsere Hündin ist noch nicht eingeschläfert worden und sie läuft auch wieder eigentlich ganz gut !! Wir haben ihr 6 Tage lang eine Infussion angehangen (ca. 300 - 400 ml, jeden Tag bis Pfingstmontag). Täglich gekam sie eine Vitamin B - Spritze und ihre Tabletten (1x Karsivan 100 morgens und abends). Gestern meinte der Tierarzt, daß sie das Gröbste überstanden haben muß. Wir waren auch schon spazieren, sogar ihren normalen Weg. Es hat zwar etwas länger gedauert, da sie noch ein bisschen taumelnd läuft aber sie hatte Spaß dabei. Seit Heute bekommt Sie zu den Karsivan noch für die nächsten 10 Tage ein Schmerzmittel, damit sie Ihre Artrose nicht mehr so spürt. Das gibt ihr sicherlich noch ein bisschen mehr Sicherheit auf den Beinen. Zusätzlich haben wir die Vitamin-Spritzen in Tabletten umgewandelt. Sie bekommt nun 3x täglich eine Vitaminkapsel. Auf jeden Fall geht es ihr von Tag zu Tag besser. Wir haben auch das Gefühl, daß es ihr gut geht, sie quält sich auf keinen Fall. Wir werden nicht so schnell aufgeben. Offensichtlich kann man immer etwas tun!! Der Hund sollte mitspielen und das tut sie scheinbar nur zu gern. Wir wissen zwar noch nicht, wie lange der positive Zustand anhält, schließlich ist sie ja schon 13 aber vielleicht bestimmt sie das nächste mal, ob sie sterben will und ich brauche es nicht zu entscheiden. Ich hoffe, jeder Tierarzt hat den gleichen Mut, wie meiner. Er hat ganz offensichtlich sehr gute Arbeit gemacht!! Viel Glück den Hunden, denen das Gleiche passiert, wie unserem.
 ! Hilde schrieb am 02.06.2004 um 15:59
Hallo Herbert,

danke für Deinen Bericht; Deine Worte machen mir Mut in bezug auf meine 12-jährige Hündin, die Ende Januar eine Magendrehung erlitt und aufgrund des dadurch geschwächten Immunsystems bis heute immer wieder an Krankheiten litt (sie hatte seitdem noch eine Mittelohrentzündung und sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen). Da sie früher fast nie krank war, bin ich derzeit sehr (vielleicht sogar zu) besorgt um sie und achte auf jede Regung, jeden Atemzug, jeden Blick von ihr. Und sobald sie meiner Meinung nach etwas anders guckt oder schluckt oder geht, bekomme ich gleich Panik, dass wieder etwas Schlimmes passiert...

Was für ein Vitaminpräparat gibst Du Deiner Hündin denn? Vielleicht kann ich das Immunsystem meiner Hündin damit auch wieder kräftigen?

Gruß,
Hilde
 ! Herbert schrieb am 08.06.2004 um 15:53
Hallo Hilde,

danke für den Hinweis und die Frage nach dem Vitaminpräparat. Hier die Medikation nochmal im Einzelnen:

6 Tage lang Infusion täglich ca. 300-400 ml (eine Art Ringerlösung zur Blutverdünnung)

6 Tage lang 1x täglich Vitamin B Komplex Spritzen

täglich morgens und abends 1 Tablette Karsivan 100 (zur Durchblutungsförderung)

ab dem 7. Tag

Karsivan 100, wie immer

morgens, mittags und abends 1x Kapsel Vitamin B-Komplex ratiopharm (statt der täglich Spritze)

zusätzlich noch bis diesen Freitag einmal täglich Schmerztabletten, um die Gelenkschmerzen zu linder. Dies soll die Sicherheit beim Stehen und Gehen fördern.

Bisher läuft alles suuuuuuper. Man merkt unserem Hund kaum noch an, daß er einen Schlaganfall hatte. Lediglich beim Gehen sieht man, daß sie hinten etwas taumelt und auch manchmal etwas über ihre Füße stolpert. Aber das scheint ihr alles nichts auszumachen. Sie fühlt sich offensichtlich phantastisch. Sie möchte sogar wieder spielen und schnuckelt auch wieder gerne Gummibärchen und ähnliches mit unserem Sohn. Alles in allem hat die Behandlung super angeschlagen, der Tierarzt und wir sind sehr zufrieden. Ich wüschen allen, denen das Gleich passiert wie uns, viel viel Glück. Wir drücken fest die Daumen.
Gruß
 ! Hilde schrieb am 09.06.2004 um 13:09
Hallo Herbert,

ganz, ganz herzlichen Glückwunsch, dass es Deiner Hündin wieder besser geht!! Und vielen Dank für die Info zur Medikation!

Gruß,
Hilde
 ! Caro schrieb am 17.06.2004 um 20:50
t nicht sofort auf Schlaganfall hin untersucht wurden.
Bis jetzt ist es noch nicht besser geworden (der Schlaganfall war am Mittwoch) und die Tierärtzin meinte wir sollten am Samstag eine Entscheidung für bzw. gegen Einschläferung machen.
Sie macht uns kaum Hoffnung. Deswegen meine Frage: Wie kann man es einschätzen ob man den Hund nicht unnötig quält? Und wie gut sind seine Chancen, wenn sein Zustand seit Mittwoch unverändert ist?
Tschau Caro
 ! Caro schrieb am 18.07.2004 um 18:06
Hallo,

heute hatte unser 12 Jahre alter Dackelmischling einen Schlaganfall, wir waren ziemlich schnell beim Tierarzt, dieser hat ihm auch dieses blutverdünnende Mittel gegeben. Jetzt liegt er hier und macht komische Geräusche und bekommt Krämpfe. Der Tierarzt sagt es ist normal. Ist das bei euch auch aufgetretten?
 ! daylight schrieb am 11.08.2004 um 21:44
Hi,

wir haben im Juni einen wunderschönen Riesenschnauzerrüden wegen mind. einem Schlaganfalls verloren. Unser Rüde konnte sich plötzlich nicht mehr auf den Hinterbeinen halten, und die diagnostizierte Einschränkung eines Nerves an der Lendenwirbelsäule war auch nicht so schlimm, das es diese Erscheinungen hervorrufen konnte. Unser Rüde bekam 14 Tage lang Medizin, auch wurde er am Rücken operiert, in der Hoffnung das er bald wieder fit sein konnte. Doch leider war alles vergebens. 4 Tage nach der OP konnte er sich morgens nicht mehr auf seinen Beinen halten und konnte auch seine Körperfunktionen nicht mehr unter Kontrolle halten. Er war über Nacht erblindet und taub geworden. An dem selben Tag haben wir in Einschläfern lassen, da selbst der behandelnde Arzt die Hoffnung als extrem gering auf Heilung einschätzte. Unser Rüde starb im Alter von 8,5 Jahren. Möge er in Frieden ruhen.

Daylight
 ! Elke schrieb am 19.09.2004 um 10:42
Hallo,

meine Hündin hat auch das Vestibularsyndrom, was fälschlicherweise manche auch als Schlaganfall deuten. Wir sind mit unserer 16 jährigen Hündin sofort in die TiHoHannover gefahren, wo meine Hündin eine Infusion bekam. Nach der Infusion war meine Hündin wieder fit. 3 Tage später das Gleiche. Wieder TiHo, wieder Infusion und auch diesmal war meine Hündin nach der Infusion wieder total fit und lief allein aus der Klinik. Das Augenwackeln, der stark schwankende Gang, die Kopfschiefhaltung, Alles ist, als hätte meine Hündin das nie gehabt. Jetzt bekommt sie Karsivan und noch ca. eine Woche Aspirin. Meine Hündin ist nur knapp 5 Kg schwer und ein Silkyterrier. Was ich vergessen habe, meine Hündin musste sich während des Anfalls übergeben, weil ihr vom Schwindel übel war.

Ich wünsche Euren Hundis alles Gut und nicht so schnell aufgeben, denn das Vestibularsyndrom bessert sich, es kann nur dauern...

Liebe Grüße

Elke
 ! Sabine Löning schrieb am 22.09.2004 um 13:57
Hallo allerseits,
es ist ja unglaublich, wieviele Hunde so am Vestibularsyndrom leiden. Vor dem Anfall meiner 13,5 Jahre alten Hündin (Jagdhundmix, jetzt 34 kg) habe ich nie etwas davon gehört. Sie erlitt ihren 1.Anfall am 24.08.04, der jedoch ziemlich schnell wieder vorüber war. Am nächsten Tag zur gleichen Zeit bekam sie wieder einen Anfall und die Symptome (Augenzittern, Torkeln, Umfallen, Erbrechen, Kopfwackeln und dann konnte sie gar nicht mehr laufen) dauerten aber länger an. Das ist heute genau 4 Wochen her. Von Tag zu Tag hat sie mehr Fortschritte gemacht, es war echt erstaunlich. Sie bekam eine ausschleichende Prednisolon-Kur (Kortison), jetzt bekommt sie Karsivan und ein Futter von Hills Prescription Diet b/d. Sie konnte ca. nach 1 Woche wieder völlig selbständig laufen (mit Unsicherheiten) und dann ging es auch bergauf. Hätte ich nie gedacht, das sie sich wieder erholen würde. Hoffentlich warten alle Hundebesitzer, deren alter Hund solche Symptome zeigen, eine gewisse Zeit ab, ob sich der Hund wieder erholt.

Viele Grüße

Sabine
 ! Nicole schrieb am 11.10.2004 um 11:00
hallo sabine!
wie lange hat denn dieser anfall deiner hündin gedauert?
 ! Markus schrieb am 24.11.2004 um 10:14
Hallo alle!
Ich schreibe hier weil mein Hund (kleiner mischling,14 jahre alt) vor 3 wochen auch einen "schlaganfall" hatte. Jedenfalls dachte ich das. Sie ist ganz plötzlich immer umgefallen wenn sie sich geschüttelt hat und lief irgendwie schräg und im kreis. Auch hielt sie den kopf ganz schief und hatte ihre ganze motorik nicht unter Kontrolle. Schmerzen schien sie nicht zu haben,war aber erstaunt darüber das das alles nicht mehr funktioniert wie es soll. Der tierarzt meinte es sei ein schlaganfall, was mir grosse Angst machte weil ich vom menschen weiss wie das verläuft. Seither bekommt sie Karsivan. Nachdem ich soviel über das Vestibular-Syndrom gelesen habe hab ich wieder Hoffnung,da auch meine Kleine rapide Besserung zeigte! Nach 3 Tagen sogar ging sie ohne probleme wieder mit zu ihrer absoluten Lieblingsbeschäftigung, dem reiten! Heute sind eigentlich alle symptome verschwunden und ich freue mich auf die weitere Zeit mit meinem Hund. Und hoffe manchem in ähnlicher situation ein wenig mut geben zu können!
 ! ines schrieb am 24.11.2004 um 22:18
Hallo,

ich habe eine 13 jährige Mischlingshündin und heute aus der Tierklinik abgeholt, wo sie die letzten 5 Tage war.
Alles fing FreitagNachts bzw. Samstag morgen an.
Sie konnte nicht mehr auf den Beinen bleiben, jedesmal knickte sie weg, bzw. kippte hinten zur Seite.
Ihre Augen drehten sich, selbst ihre langen Wimpern rutierten.
Der TA erklärte mir, das es eine Alterserscheinung sei, die Durchblutung vom Ohr aus wäre gestört und daher diese Symptome.
Nun sie erholt sich sehr langsam. Sie hatte 5 Tage lang am Tropf gehangen und auch Medikamente bekommen (Antibiotika, Vitamine B und Durchblutungsmittel), die ich jetzt zur Hause weitergeben soll.
Er sagte, wenn es ,in der nächsten Zeit, keine Besserung auftreten, dann könnte das Kleingehirn gestört sein oder vielleicht steckt ein Tumor dahinter.
Da ich große Sorge um sie bin, versuchte ich einiges übers Internet zu finden und habe bisher viele Berichte gelesen die mir Hoffnung geben, daß es doch kein Tumor ist. Und sie so gut wie gesund werden kann. Allerdings mit viel Geduld und Liebe.
Ich danke daher allen, die ihre Erfahrungsberichte hier mitteilen. Sie sind wirklich eine gute Hilfe.

Was ich noch fragen möchte. Weiß jemanden ob es auch Homophatische Mittel dafür gibt?

Viele Grüße,

Ines
 ! senior schrieb am 26.11.2004 um 16:23
HALLO!

Es gibt keine Schlaganfälle bei Hunden!!! Der Beitrag mit dem Vestibulärem Syndrom kommt der Sache sehr viel näher. Oder ein Bandscheibenvorfall, bei Ataxien in den Gliedmaßen. Aber keinen Schlaganfall.
Danke
 ! Uta schrieb am 26.11.2004 um 18:51
Hallo Senior!

Die weißt das wohl besser als ein Tierarzt, oder wie? Ich darf mal aus dem Buch von Dr. Wolff "Unsere Hunde gesund durch Homöopathie" zitieren. Da steht "Schlaganfall (Apoplexie)." Und die Verlaufsbeschreibung hat rein gar nichts mit Bandscheibenvorfällen zu tun. "Der Hund fällt plötzlich um und verliert das Bewußtsein. Das Augenweiß wird rot, die Zunge dunkel". Außer dem Umfallen evtl. hat das weiter dann ja wohl kaum was mit Bandscheibenvorfällen zu tun.
 ! sandra schrieb am 01.12.2004 um 22:16
hallo,
habe gerade erfahren, das unser rauhhaardackel heute ienen schlaganfall hatte. er ist nun schon 14,5 jahre alt und bisher immer fit gewesen. er war dann heute auch beim artzt und hat 3 spritzen bej#kommen (kortison, vitamine und etwas homopatisches). heute abend konnte er schon ein paar schritte gehen und ist jeweils um sein geschäft zu machen draussen auf die wiese gestellt und es hat geklappt. nun meine frage. was muss ich weiter beachten. woran merke ich, das die behandlung richtig ist?
grüsse sandra
 ! Uta schrieb am 02.12.2004 um 16:52
Hallo Sandra!

Vor allem braucht der Hund in nächster Zeit leichte Kost, wie Zwieback, Milch Haferschleim, ab und zu ein hartgekochtes Ei und nur wenig Fleisch. Ansonsten kannst du ihm mit Homöopathie helfen, aber dazu muß ich evtl. mehr wissen. Z.B. ist er apathisch, schläft sehr viel? Hat er Gedächtnisschwäche, Abstumpfung oder mangelndes Reaktionsvermögen? Sind Lähmungen zurückgeblieben?
 ! collie745 schrieb am 02.12.2004 um 21:26
Ja ich hab ja einem anderen Beitrag schon gefragt, dass mein Hund nicht mehr hochkam.
Leider bekam ich vom ersten Tierarzt falsche Info. Sontags dann bei zweiten Tierarzt. Der zweite wusste wohl noch weniger und verwies dann an die Tierklinikm sagte aber man könne da erst Montag hin. Leider kein Witz.
Da war nun der Hund auch, aber wertvolle Zeit also 40 Stunden sind verstrichen bis man nun da endlich feststellte das es eine Art Schlaganfall ist. Bis Mittwoch bekam er Infussionen und Spritzen. Mittwoch wurde er entlassen als Schwerstpflegefall. Vorne kommt er hoch, aber nur wenn man ihn aufrichtet, hat aber anscheinend Angst oder ihm ist schwindelig und geht sofort wieder in die Liege ! Hinten is alles taub ! Er bekommt jetzt noch Baytril bis morgen Abend !
Nun meine Frage, besteht überhaupt noch Hoffnung auf Besserung, er kann ja ausser essen und trinken bis jetzt nix mehr und wie lange soll man mit dem einschläfern warten ?
Vielen Dank für die Anwtorten schon jetzt !
 ! senior schrieb am 03.12.2004 um 18:12
Dr.Wolf!!?? Der Mann aus dem Fernsehen? Bitte seriöse Literaturangaben.
Bandscheibenvorfall:
Lähmungen, Umfallen, Zentralnervöse Erscheinungnen usw.
HWS-Syndrom: Beginnende LAhmheit in denHintergliedmaßen, die sich auf Vordergliedm. fortsetzten kann.
Wobbler-Syndrom
Blaue Zunge: Herz-Kreislauf
ZNS: Tumoren
Infektionskrankheiten
usw....
um nur ein paar zu nennen!
Diagnosemöglichkeit: MRT, Kontrastmittel
Alle haben Cortison bekommen! Warum? Für das Blutgerinsel im Gehirn? Oder etwa weil Cortison Entzündungshemmend und abschwellend hilft?!
Außerdem:
Bei einem Hirninfarkt stirbt das betreffende Hirngebiet ab. Wie kann es da zu einer Besserung oder gar Heilung kommen?

 ! Uta schrieb am 03.12.2004 um 18:49
@ Collie
Ich würde den Hund einschläfern lassen, auch wenn es dir schwer fällt. Das Tier quält sich ja nur noch. Bitte erlöse ihn von seinen Qualen.

@ Senior
H.G. Wolff
"Unsere Hunde - gesund durch Homöopathie"
Sonntag Verlag Stuttgart.
Zufrieden? Hat mit dem Fernseh Wolf nichts zu tun
Es ist schon richtig, daß Gehirnregionen, durch einen Schlaganfall absterben. Es kommt aber auf die Stärke der Gehirnblutung an, ob alles zerstört ist, oder andere Hirnregionen sich ersatzweise weitere Fähigkeiten aneignen können. Auch Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, können nach der Reha (kommt natürlich auf die Schwere des Schlaganfalls an) z.B. sprachlich oder bewegungsmäßig so wieder hergestellt werden, daß sie ein eigenständiges Leben führen können und kaum oder gar nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
 ! daevilzorg schrieb am 03.12.2004 um 19:04
...das lässt mir keine Ruhe hier! Der Schlaganfall (Apoplex), wie er beim Menschen vorkommt, wird bedingt durch arteriosklerotische Einengung von Gefäßen, mit mangelnder oder fehlender Durchblutung einzelner Hirnareale.
Da Hunde (wie eigentlich alle Tiere) im Vergleich zum Menschen eine grundsätzlich andere Oberflächenstruktur der Gefäßendothelien (die Gefäße auskleidende Zellen) haben, kommt es hier auch nicht zu Arteriosklerose. Dieses Krankheitsbild ist sozusagen eine menschliche Erfindung ;-)
Echte Schlaganfälle sind beim Hund AUSGESPROCHEN SELTEN beschrieben und stellen fast eine medizinische Rarität dar. Die beschriebenen Symptome sind viel eher auf andere Ursachen zurückzuführen (siehe z.B. senior)
 ! sandra schrieb am 03.12.2004 um 21:30
hallo,
erst ging es unserem hund wieder besser. heute hat er dann probleme mit dem magen bekommen. von irgendeiner lähmung spüren wir bis jetzt nichts. er kann laufen und sein geschäft drausen selbst erledigen. nur ist er heute total schlapp. er hat heute morgen 2 schalen wasser auf einmal getrunkene. kennt jemand von euch solche symtome?
weiß nun icht was wir machen sollen.
 ! Uta schrieb am 04.12.2004 um 09:58
Hallo Sandra!

Das mit dem Trinken würd ich mal beobachten. Wenn er weiterhin viel mehr als gewöhnlich trinkt, würd ich auch mal die Nierenwerte, besonders den Kreatininwert überprüfen lassen.
 ! senior schrieb am 04.12.2004 um 13:22
@Sandra

Viel trinken, viel pinkeln hat verschieden Ursachen:
Diabetes (in seinen verschiedenen Formen), Cushing, Nierenerkrankung... Frag mal Deinen Tierarzt ob er diese Erkrankungen abklären kann. Ansonsten würden ich einen Internisten die Sache abklären lassen.
 ! sandra schrieb am 04.12.2004 um 18:36
hallo,
wanja ging es heute schon besser. er frisst normal und geht alleine nach draussen um sein geschäft zu machen. man merkt nur, das er sehr angestrengt war und sich erholen muss/will. d.h. er schläft viel bzw. er dösst vor sich hin. mit dem saufen hat sich auch gebessert. wir hatten erst vor ca. 3 monaten ihn komplet untersuchen gelassen und die tierärztin ist sehr zufrieden mit ihm gewesen. nun hoffen wir alle, das er wieder zu kräften kommt und es nochmal gut gegangen ist. er lekt nun ach wieder die hand und wedelt wenn er uns sient, bzw. wir uns ihm nähern. auf was muss ich denn nun noch achten. fressen bekommt er leichte sachen wie fisch. dazu geben wir ihm KH3 pulver.
viele güsse sandra
 ! Uta schrieb am 04.12.2004 um 22:25
Hallo Sandra!

Von Fisch würd ich trotzdem abraten, da Fisch viel mehr Eiweiß enthält als normales Fleisch, was wiederum für die Nieren nicht so gut ist. Ein Hund kann Eiweiß nicht so gut verarbeiten, wie eine Katze. Zu leichter Kost, hab ich, glaub ich, weiter oben schon was geschrieben.
 ! Sheltie_HH schrieb am 05.12.2004 um 15:24
Hallo ,
meine 13 jahre alte Sheltie Hündin hatte heut morgen einen Schlaganfall, wir waren innerhalb von 10 min bei unserer Tierärztin. Also ich finde das Forum ja schon sehr hilfreich , vielleicht könnt ihr mir ja helfen, die Frage zu beantworten. Wie lange hat es bei euren Hunden gedauert bis der nächste Anfall kamm ?Ausserdem hat sie eine Futtermittelallergie, und hier hab ich gelesen das Fleich nicht gut is nach einen Anfall , soll ich erstmal nur Reis füttern ?Was für eine Lebenserwartung hat meine Hündin nach so einem Anfall ?
Vielen Dank und lieben Gruss
Sheltie_HH
 ! Uta schrieb am 05.12.2004 um 16:12
Hallo!

Nur Reis würd ich auch nicht füttern, da das zu einseitig ist und der Hund noch andere Nährstoffe braucht. Ich denke mal, ein bißchen Fleisch ist ok. Ich würde gekochtes Hühnerfleisch unter den Reis mischen.
Wie lange die Lebenserwartung deines Hundes noch ist und ob noch mal ein Anfall kommt, kann dir glaube ich, keiner sagen. Das ist von Hund zu Hund verschieden. Du kennst deinen Hund am besten und mußt beobachten, wie es ihm geht. Und wenn du siehst, daß er sich quält, würde ich ihn gehen lassen, bevor er zu sehr leidet. Ich weiß, das ist schwer, ich mußte selbst einen Hund mit fast 17 Jahren einschläfern lassen und mein jetziger Hund ist auch schon 13 Jahre alt. Aber ich würde nicht wollen, daß er leidet. Du warst ja schnell beim TA, das ist bei solchen Sachen schon mal gut, aber man kann nie wissen.
 ! Iris schrieb am 11.12.2004 um 17:02
Hallo,
leider hat es unsere kleine Cairni Hündin gestern nacht auch erwischt. Sie war ziemlich durcheinander und ich glaube, dass sie uns auch nicht erkannt hat. Auf alle Fälle konnten wir sie gar nicht beruhigen (Angstattacke mit hohem Herzschlag) und sind heute morgen zum Tierarzt gefahren. Dort hat sie eine Spritze mit Cortision und Vitamin B bekommen und noch irgendetwas mehr. Der Tierarzt machte uns darauf aufmerksam, dass Sie mehr Urin als üblich absetzen würde. Hat sie auch.
Getrunken hat sie auch mehr als sonst. Am Nachmittag bekam sie nochmals eine Attacke, da sie nicht richtig aufstehen konnte und sich völlig wehrlos vorkam. Dann haben wir beschlossen, den restlichen Tag wie immer zu gestalten, damit sie ein wenig Sicherheit bekommt und nicht noch zusätzlich durch ihre nervösen Menschen gestört wird.
Also, erst einmal Mittagstunde für Frauchen und Hund, dann eine ganz kleine Runde im Wald, nun liegt sie hier auf dem Teppich nebem meinem Schreibtisch, da wir noch etwas "arbeiten" müssen, wie immer.
Von ihrer Konstitution her ist sie ein fitter, aber alter Hund, 14 Jahre. Dieses Alter hat man ihr bisher nie angemerkt, daher hoffe ich, dass die getroffenen Maßnahmen zurBesserung beitragen. Heute abend bekommt sie etwas zu fressen
und hoffentlich sieht morgen die Welt wieder ganz anders aus.
 ! Uta schrieb am 11.12.2004 um 17:38
Hallo Iris!

Mit Alterskrankheiten in dem Alter muß man sich abfinden. Die können häufig sehr plötzlich auftreten. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Meine vorige Hündin war bis sie ca 14 Jahre alt war auch noch recht munter und fit und plötzlich in einer Nacht kam dann halt die Krise. Vermutlich stimmte schon vorher etwas mit den Nieren nicht mehr, aber meine Eltern und ich hatten damals keine Ahnung (heute weiß ich mehr) außerdem war ich zum Studium in einem anderen Ort und kam nur am Wochende nach hause. Plötzlich hatte sie dann in einer Nacht wohl solche Schmerzen, daß sie sich nicht mehr hinlegen wollte und im Stehen, den Kopf auf den Körbchenrand gestütz versuchte zu schlafen. War leider eine Nacht bevor ich nach hause kam. Der TA stellte dann auch eine Wasseransammlung im Gewebe fest. Die bekamen wir auch wieder weg, aber mit den Nieren ging es dann nun leider immer weiter bergab, außerdem konnte sie das Wasser nicht mehr halten. Was ich eigentlich damit sagen will, ist, daß man in dem Alter leider nicht erwarten kann, daß nach kurzer Zeit wieder alles ist wie vorher.
 ! Iris schrieb am 12.12.2004 um 13:07
Hallo Uta!
Vielen Dank für Deine Nachricht. Leider hast Du recht, meiner Kleinen geht es nicht wesentlich besser als gestern. Ich habe heute noch einmal mit einem befreundeten Tierarzt gesprochen, er meint auf alle Fälle, dass man abwarten und einige Untersuchungen extra machen machen solle, so zum Bsp. EKG und auch eine Medikamentengabe Karisvan. Er selbst hat eine Katze behandelt, die erst nach 14 Tagen wieder anfing, ein wenig zu laufen. Hat jemand von Euch eine Idee, wie wir unserer Kleinen selbst aktiv ein wenig helfen können? Soll sie viel oder wenig laufen, gestern war sie nämlich noch fast überaktiv, heute ist sie wesentlich ruhiger und liegt mehr. Gott sei Dank hat sie keine Schmerzen, sondern lebt fast in einer eigenen Welt.
Natürlich sind wir traurig und machen uns große Sorgen.
Für Ratschläge und Ideen bin ich sehr dankbar.
 ! Uta schrieb am 12.12.2004 um 16:33
Hallo Iris!

Du kannst es mal mit homöopathischen Mitteln versuchen. Nach deiner Beschreibung ist dein Hund ziemlich apathisch. Da würde ich es mit Helleborus niger D6 3 mal täglich und Barium carbonicum D30 1 mal täglich über eine längere Zeit versuchen. Die Mittel erhälst du in der Apotheke. Ich hoffe, daß es deinem Hund hilft, auch wenn du das Alter nicht vergessen darfst. Ich weiß, vor Weihnachten tut sowas besonders weh. Als meine vorige Hündin so krank war, hatte ich zu Weihnachten auch nur den einzigen Wunsch, daß es wieder besser werden würde. Aber sie war leider damals schon fast 16 und da war nichts mehr zu machen.
 ! Iris schrieb am 16.12.2004 um 20:14
Hallo, liebe Tierfreunde, liebe Uta,
vielen Dank für die Tipps. Unserer Kleinen geht es noch nicht viel besser, aber wir haben einen Tierheilpraktiker hinzu gezogen, nun heißt es wieder abwarten.
 ! Iris Naffin schrieb am 19.12.2004 um 14:19
Hallo, liebe Tierfreunde,
unserer Brenda geht es wesentlich besser. Heute morgen bin ich mit ihr schon eine kleine Runde gelaufen. Sie macht sich super. Als Tipp für Euch: der Heilpraktiker hält einen Schlaganfall für unwahrscheinlich und behandelt sie stattdessen wegen einer möglichen Borrelien Infektion.
Das Gute ist: er kann auch telefonisch eine Diagnose abgeben, bei unserer Kleinen und bei dem Hund eines Bekannten, von dem ich den Tipp habe, hat die Medikation bestens angeschlagen. Die Tel. Nummer gebe ich Euch hiermit gerne: 04302 / 655 Herr Nebendahl
Gruß an alle Iris
 ! Iris Naffin schrieb am 19.12.2004 um 14:19
Hallo, liebe Tierfreunde,
unserer Brenda geht es wesentlich besser. Heute morgen bin ich mit ihr schon eine kleine Runde gelaufen. Sie macht sich super. Als Tipp für Euch: der Heilpraktiker hält einen Schlaganfall für unwahrscheinlich und behandelt sie stattdessen wegen einer möglichen Borrelien Infektion.
Das Gute ist: er kann auch telefonisch eine Diagnose abgeben, bei unserer Kleinen und bei dem Hund eines Bekannten, von dem ich den Tipp habe, hat die Medikation bestens angeschlagen. Die Tel. Nummer gebe ich Euch hiermit gerne: 04302 / 655 Herr Nebendahl
Gruß an alle Iris
 ! Greta schrieb am 11.01.2005 um 13:39
Hallo,
mein Hund Scotty (West-Highland-Terrier 14,5 Jahre) hat heut morgen einen sogenannten Schlaganfall erlitten. Mein Glück ist, dass ich beim Tierarzt eine Ausbildung zur Tierarzthelferin absolviere, um danach selbst Tierärztin zu werden, so dass Hilfe für ihn gleich vor Ort war.
Seine Pupillen zuckten hin und her, den Kopf sowie die Beine konnte er nicht bewegen und er zitterte am ganzen Körper.
Ich hielt ihn während dieser Phase auf meinem Arm. Das beste ist, den Hund dann versuchen zu beruhigen, was zunächst nicht gelang, da er völlig abwesend schien. Er bekommt schon seit längerem Karsivan und wird nun täglich eine Infusion bekommen. Es geht ihm jetzt besser, er schläft und erholt sich. Aber meine Angst vor einem erneuten Anfall bleibt. Das schwierigste ist, sich mit dem Gedanken beschäftigen zu müssen, dass er in nächster ZEit sterben könnte. Wann es soweit ist weiß man nicht...ich habe ihn seit ich 6 Jahre alt bin. EIn Leben ohne ihn wird ganz anders werden...Ich wünsche euch schöne Stunden mit eurem Liebling. Werde mich jetzt wieder um Scotty kümmern.
 ! SheltieHH schrieb am 11.01.2005 um 17:55
Hallo
meine kleine Sheltiehündin hatte jetzt insgesammt 7 solcher anfälle, sie bekommt herztabletten und vitaminspritzen
mit den anfällen haben wir das etwas besser in griff bekommen, aber eine garantie dafür das es nicht wieder passiert gibt es nicht

sie hatte nun auch noch eine nierenetzündung die mit antbiotika behandelt wurde
was uns aber am meisten sorgen macht sind leber und rücken
sie hatt starke rückenschmerzen und morgen bekommen wir die ergebnisse der blutuntersuchung da wir den verdacht haben das es ihrer leber auch nicht gut geht

sie bekommt wegen der anfälle zudem schonkost , also reis mit etwas fleisch und wir vermeiden aufregung
da sie schwere anfälle immer nach anstregung oder aufregung hatte

Sie ist jetzt 13 und ich habe sie seit meinem 10 lebensjahr ich bekamm sie da war sie 3 monate alt

ich hoffe das sie sich erhollt da ich sie keinenfalls quälen möchte
 ! Matthias schrieb am 18.01.2005 um 00:09
Hallo!

Nachdem meinem Hund das gleiche am Wochenende passiert ist, hab ich mal etwas gegoogelt und bin auf dieses interessante Forum gestoßen.
Hier meine Geschichte:
Am Sonntag morgen wurde ich um 8.30h geweckt, mein 16jähriger Pudel konnte nicht mehr aufstehen, lag völlig hilflos auf einer Seite und zappelte. Zusätzlich ging Stuhl und Urin ab. Ich zögerte nicht lange, kontaktierte Tierarzt, zog schnell eine Jeans und Jacke über und packte den Hund ins Auto -was war ich froh, an diesem völlig vereisten Morgen eine Garage zu haben! Wir rasten dann zum ca. 30km entfernten Doktor, welcher uns schon erwartete. Er gab ihm hochdosiertes Vitamin B (Spritzen) und nach einer halben Stunde ging es meinem Hund schon etwas besser, so daß wir uns wieder auf den Heimweg machten. Eine Stunde später bekam er einen Krampf, der glücklicherweise nicht lange anhielt und es folgten auch keine weiteren. Inzwischen kann er wieder etwas laufen, -wenn auch mit Rechtsdrall, ißt kleine Portionen und trinkt sehr viel Wasser. Am Montag bekam er wieder Vitamin B gespritzt und heute soll er wieder eine bekommen. Ich mache mir noch große Sorgen, da der Hund einfach matt ist. Wenn ich meine Schuhe anziehe, läuft er mir nicht mehr hinterher, liegt nur in der Wohnung rum. Aber vielleicht erwarte ich auch zuviel? Der Schock sitzt jedenfalls tief! Möchte heute den Tierarzt auf evtl. weitere Medikamente ansprechen, seit Jahren bekommt er übrigens Vasotp 1,25. Halte euch auf dem Laufenden.

Gruß! Matthias
 ! Uta schrieb am 18.01.2005 um 15:07
Hallo Matthias!

Ich denke schon, daß du bei einem 16 jährigen Hund ein bißchen viel erwartest. der steckt sowas nicht weg wie ein junger Hund. Du mußt dich schon langsam damit anfreunden, daß du ihn nicht mehr lange haben wirst. Er hat ja ein langes und erfülltes Leben gehabt. Der Rechtsdrall zeugt wahrscheinlich von Lähmungserscheinungen durch den Anfall und ich denke nicht, daß das wieder zurückgeht. Meine vorige Pudelhündin hat in dem Alter auch meistens nur noch gelegen, kaum daß sie auf stand, wenn ich mit ihr Gassi gehen wollte. Sie hat sich dann immer mehr zurückgezogen und wollte allein sein. Daß ist in dem Alter ein sicheres Zeichen, daß sie nicht mehr wollte und nicht mehr konnte. Wir haben sie dann schweren Herzens, damit sie sich nicht mehr weiter quält gehen lassen. Wenn du bei deinem Hund auch solche Anzeichen bemerkst, tu ihm den Gefallen, laß ihn sich nicht weiter quälen.
 ! Matthias schrieb am 18.01.2005 um 23:43
Hi!

Hab mir vom Arzt Spritzen bis zum Wochenende geben lassen, so kann ich meinem Hund die Aufregung eines täglichen Arztbesuch ersparen. Bei mir hat er auch schön still gehalten als ich ihn spritzte.

Insgesamt bin ich wieder recht zuversichtlich, heute ging es ihm wieder deutlich besser und vielleicht können wir Morgen auch wieder eine kleine Runde laufen.

Gruß! Matthias
 ! Markus schrieb am 19.01.2005 um 14:38
hallo uta/ matthias
Ich glaube nicht das matthias das zu positiv sieht, wie ich schon weiter vorne geschrieben habe war es bei meiner hündin auch sehr schlimm und sie hatte auch schwere ausfallerscheinungen, heute ist sie zu 100% die alte, also nich so schnell den Kopf in den Sand stecken, das wird vielleicht wieder!
 ! Mone schrieb am 24.01.2005 um 09:35
Hallo zusammen,

Eure Beiträge machen auch uns Mut. Unsere Mischlings-Hündin (12,5 Jahre) hatte am Samstag Abend einen "Schlaganfall". Sie konnte nicht mehr aufstehen, die Hinterläufe knickten permanent weg, sie hat sehr viel erbrochen und war total orientiertungslos. Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren der Ihr direkt Cortison gespritzt hat. Verstehe ich immer noch nicht warum. Wir waren aber so durcheinander, daß wir nicht gefragt haben warum. Zusätzlich bekommt Sie Karsivan Tabletten.

Gestern ging es etwas besser. Mit Hilfe kann sie aufstehen, ihr Wasser kann sie wieder etwas besser bei sich behalten, aber sie ist ansonsten wie weggetreten. Ich bin mir gar nicht sicher, ob sie uns noch erkennt.

Zusätzlich hat sie auch einen enormen Durst, darf aber lt. Doc nur Löffelweise trinken!? Verstehe ich auch nicht.

Heute mittag müssen wir wieder zum Doc.

Wer weiß evtl., warum sie nicht so viel trinken darf? Könnten nicht die Nieren evtl. auch betroffen sein?

Liebe Grüße an alle Leidensgenossen!
 ! Carmen Zaspel schrieb am 03.02.2005 um 21:03
Hallo,
auch mein Hund hat am 29.1. mit 14 Jahren einen Schlaganfall bekommen. Symptome wie bereits in den Beiträgen beschrieben: Schiefhaltung des Kopfes,Zittern der Augen und Koordinationsprobleme bei der Bewegung.
Auch er hat Infusionen, Karvisan und Prednisolon bekommen.
Das Augenzittern ist fast völlig verschwunden,den Kopf hält er immer noch ein wenig schief und mit dem Laufen klappt es schon wieder ganz gut. Die Treppen rauf läuft er fast schon wieder selbstständig, aber runter geht nicht.Alle 6 Std. ist Gassi gehen angesagt.
Allen denen ähnliches geschehen ist, die Hoffnung nicht aufgeben.

Gruß Carmen
 ! isa schrieb am 27.02.2005 um 14:21
Hallo,
mein 12 jähriger Hund hatte auch einen Schlaganfall/Vestibularsyndrom. Er war recht schnell wieder auf den Beinen. Nun macht uns etwas Sorge, dass sein Kopf sehr stark nach rechts hängt und er daher einen starken Rechtsdrall hat. Weiß jemand, ob man dies mit Hilfe von Vitaminen oder ähnlichem ein wenig Neutralisieren kann. Sonst ist er recht fit.
 ! Andrea schrieb am 02.03.2005 um 10:15
Hallo!
Habe gerade entdeckt, wie viele verschiedene Erklärungsversuche es für den "Schlaganfall" beim Hund gibt! Mein Hund ist 14, hatte gerade gestern seinen zweiten Schlaganfall, den ersten hat er ohne Nachwirkungen nach einer Woche komplett wegstecken können! Man kann nur hoffen, daß die Medikamente (Vitamin B, Enzym-Mineralstoff-Vitamin-Komplex,Karsivan und ein homöpathisches Mittel zur Steigerung der Gehirndurchblutung) wiederum so gut wirken!
Wichtig wäre es für mich, den Zeitpunkt bzw. die Leidensgrenze nicht zu verpassen. Wenn ein Hund sich nicht mehr bewegen kann, hat man doch die verdammte Pflicht, ihn einschlafen zu lassen. Bewegung ist Lebensfreude und -würde! Solange aber noch Hoffnung besteht - und ich habe gottseidank eine sehr erfahrene und liebevolle Tierarztpraxis an meiner Seite - bekommt er alles, was helfen könnte! Der Schmerz, den Hund leiden sehen zu müssen, kann man nicht beseitigen, die Leiden schon!
Herzliche Grüße an alle,deren Hunde die Symptome von Vestibularsyndrom oder Schlaganfall wie auch immer z.Zt. bewältigen müssen!
 ! Iris Naffin schrieb am 30.03.2005 um 19:04
Hallo Andrea,
ich kann Dir nur empfehlen, mit dem Heilpraktiker Kontakt aufzunehmen, Telefon Nummer siehe unter den anderen
Beiträgen.
Leider soll Dein Hund natürlich nicht, aber viele reden ältere Hunde fast schon tot. Das muss nicht sein. Unsere Brenda ist wieder lebenslustig, geht mit ihren 6-7 Hundekumpeln jeden Tag wieder spazieren, gräbt Riesenlöcher und ist verfressen wie eh und je. Alles Gute für Dich und Deinen Hund.
Iris
 ! Uta schrieb am 31.03.2005 um 08:47
Hallo Isa!

Falls du noch mitliest. Ich denke eine Lähmung, die durch eine Gehirnblutung verursacht wurde, kann man nicht wieder rückgängig machen, da die betroffenen Gehirnzellen zerstört sind. (Geht bei Menschen ja auch nicht) Man kann aber vielleicht versuchen das zu lindern, evtl. durch Medikamente oder ähnliches, ich kenn mich da allerdings nicht so aus. Ich weiß auch nicht, inwieweit man bei einem 12 jährigen Hund noch etwas durch leichtes Training bewirken kann.
 ! Bea schrieb am 01.04.2005 um 10:06
Hallo, heute ist meine Rottweilerhündin Kim 9 Jahre alt geworden, wo ich vor 12 Tagen glaubte, das sie ihren Geburtstag nicht mehr erlebt. Auch sie hatte am 20.03.05 kurz nach dem Aufstehen einen Schlaganfall. Ein scheinbar kerngesunder Hund, ohne Vorankündigung, ich hatte Panik ohne Ende, der Hund natürlich auch. Innerhalb von 30 min waren auch wir beim Tierarzt, sie bekam sofort Faustan, um die Krämpfe zu lösen, später Glucose, Vitamin-B und Aufbaumittel. Nach knapp 50 Stunden war sie wieder selbständig auf den Beinen. Heute ist es noch so, das die linke Seite beeinträchtigt ist, ihr Gang etwas schaufelartig und das Sehvermögen eingeschränkt. Sie sieht zwar, aber irgendwie scheint es als ob das dreidimensionale verschwunden ist, d.h. höhen und tiefen verschwunden sind. Sie bekommt seit 3 Tagen 2xtägl. Karsivan 100 und zusätzlich einmal tägl. 3 Ginseng-Kapseln. Ich hoffe sehr, das wir beide keinen zweiten Schlaganfall erleben müssen, denn ich habe hier gelesen das viele Hunde mehrere Schlaganfälle hatten ;o(
Also drücke ich meiner Kim und all den anderen betroffenen Hunden die Daumen, das sie noch ein gesundes Leben führen können.
 ! Sabine schrieb am 10.04.2005 um 14:47
unsere Tibetterrierdame "Paula" erlitt vor 10 Tagen bereits im Alter von 1 1/2 Jahren einen Schlaganfall (vermutl. infolge einer Scheinträchtigkeit). Nach erfolgter Behandlung
weist Paula noch folgende Beeinträchtigungen auf: Auffälliges Desinteresse, Absonderung vom Menschen, gesteigerte Unruhe, die sich in ziellosem herumlaufen in der Wohnung dokumentiert.
Körperlich war rasch eine kontinuierliche Erholung zu verzeichnen. Beispielsweise besserte sich eine zunächst aufgetretene Beeinträchtigung eines Auges, dessen Pupile nicht mehr sichtbar war, sondern lediglich das "weisse".
Wer kann ebenfalls speziell über psychische Störungen und deren Dauer infolge eines Schlaganfalles berichten ?

Liebe Grüsse, Sabine...
 ! Lilly schrieb am 12.04.2005 um 13:42
Unser 14jähriger Tibet-Terrier hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Schlaganfall. Die Tierärzte haben uns die ersten Tage nicht viel Hoffnung gemacht und bei ihm hat es wirklich anfangs lange gedauert bis man Fortschritte gesehen hat - aber dann ging alles plötzlich sehr schnell. Es kommt wohl sehr auf den Überlebenswillen des Tieres an... Eine Woche später war er wieder ganz der Alte.
Ich hab auf dieser Seite viel Rat und Trost gefunden und möchte jetzt loswerden, was meiner Meinung nach wichtig ist:
1. Ganz wichtig: Tierarztstress möglichst niedrig halten. Nach einer Stunde im Wartezimmer hat meinen Hund fast nochmal der schlag getroffen...möglichst vor der Tür oder im Auto warten.
2. Viel Nähe. Ich glaube das Beste, was wir ihm tun konnten, war, ihn nicht eine Minute mit seiner Hilflosigkeit allein zu lassen.
3. Viel Geduld und Ruhe. Und Wasser- wenn er nicht will auch mit ner Plastikspritze füttern.
In diesem Sinne viel Glück euch allen.
Lilly
 ! Andrea schrieb am 15.05.2005 um 09:33
Hallo...meine Labradorhündin Meggy (10 Jahre) hatte am 5.5.05 einen Schlaganfall....mit Pupillenrollen...Schwäche..Kopfschiefhaltung...etc. Jetzt hat sie 6 Tage lang Antibiotikum u. Cortison bekommen und etwas für die Hirndurchblutung...außerdem Infusionen...sie scheint sich auch langsam zu erholen...was mir Sorge macht...ist das Zittern am Kopf und teilweise auch am Körper...das aber zwischenzeitl. wieder ganz weg ist!..Ist das normal ...oder sind das Vorboten eines neuen Anfalls.....ansonsten kann sie schon wieder Gassi gehen...frißt auch...ist bloss sehr müde und hält immer noch den Kopf schief...!...Hat noch jemand dieses Zittern bei seinem Hund beobachtet...Danke!
 ! Sven schrieb am 19.05.2005 um 12:26
Hallo Andrea,
unser Stafford-Mix hatt vor 3 Wochen auch einen Sclaganfall
T.J. hatte auch das volle Program, rechts alles gelähmt Augenrollen und das zittern am Körper. Nach 5 Tagen ging es Ihm schon wieder ganz gut, wollte raus zum spielen und hat wieder ganz normal gefressen.
Bis heute aber hat er seine rechte Gesichtshälfte noch nicht unter Kontrolle und schnelle Richtungswechsel machen Ihm auch noch zu schaffen aber es wird schon, abends beobachten wir manchmal auch das Zittern aber unsere Ärztin hat gesagt das es sogar bis zu einen halben Jahr dauern kann bis sich alles wieder Normalisiert.
Einige Schäden können sogar bleiben.
Unser Hund ist soweit wieder Lebensfroh und spielt sehr viel,
wenn es Ihm allerdings zuviel wird hört er ganz allein auf.
Wir versuchen uns nicht so viele Gedanken darüber zu machen ob er noch einen bekommt, sodern freuen uns darüber wie gut es Ihm wieder geht, das solltest Du vielleicht auch tun.
Gruß aus Berlin
 ! CityZooShop.de schrieb am 19.05.2005 um 13:31
Hallo

von einem frühern kolgen der Gloden Retriever hatte auch einen schlaganfahl, er ist normal noch die Treppen runtergelaufen und zusammengeprochen. Bis auf dem hintern rechten Bein was er schleift kommt er ganz gut damit zurecht, was erstainlich ist wenn er aus dem Urlaub kommt wo er viel Schwimmen geht ist er danach richtig gut erholt und kann sich für ein paar Monate wider besser Bewegen.

mfg
CityZooShop
 ! Uta schrieb am 21.05.2005 um 16:30
Hallo,

ja, das Schwimmen ist schon nicht schlecht zum Muskelaufbau, zumal der Hund das Gewicht des Beins im Wasser nicht so spührt.
Meine Hündin hat heute morgen leider auch einen Schlaganfall bekommen. Wir waren Gott sei dank innerhalb von einer halben Stunde beim TA, dort hat sie ein Infusion und Vitaminspritzen bekommen. Es geht ihr nun den Umständen entsprechend gut, beim Gassigehen läuft sie langsam aber fast normal, morgen muß ich zur Weiterbehandlung.
 ! CityZooShop.de - Einladung schrieb am 22.05.2005 um 11:55
Hallo
wir möchten gerne alle hier heute bzw. jeden Sonntag ab 16 Uhr
zum Tierchat Treffen einladen für ein paar besteht dann auch eventuel die möglichkeit sich näher auszutauschen wo es manchmal hier sehr schwer ist und zu mißverständnisen kommt.

Liebe Grüße & eventel bis gleich auf www.cityzooshop.de
 ! Nobby schrieb am 23.05.2005 um 14:11
Hallo liebe Tierfreunde,
meinen ca. 13 - 14 Jahre alten PON-Bobtail/Collie Mix (das Alter ist geschätzt, ist ein Tierheimhund den ich nun seit einem 3/4 Jahr habe um ihm einen schönen Lebensabend zu bescheren) hat es in der Nacht vom Samstag auf Sonntag "erwischt". Ich mach mir bittere Vorwürfe, weil das Tier für 2 Stunden alleine war, und es ausgerechnet dort passierte. Er hat sich mehrmals übergeben, sowas hatte ich noch nie gesehen. Ich merkte, dass er etwas unstet den Kopf hin und her bewegte und die Augen leicht zuckten. Den telefonisch konsultierten Tierarzt könnte ich ohrfeigen. als Auskunft erhielt ich, er habe halt einen virus erwischt und ich solle ihm MCP-Tropfen geben. Das er sich nicht auf den beinen halten könne, käme vom brechen, was ihn halt sehr schwächte. Mit ungutem Gefühl verbrachten wir die Nacht. Tommy wirkte am nächsten Morgen aphatisch und aufstehen konnte er auch nicht alleine. Überraschenderweise wenn auch torkelnd, konnte er sein "kleines Geschäft" erledigen.Wir fuhren mit ihm in die Tierklinik, wo ihn die Ärztin
sofort Spritzen und Infusion gab. Sie machte uns mehr als wenig Hoffnung, dass er den heutigen Tag erleben würde. Heute Morgen waren wir froh, dass er vor sich hinschlummerte und am Leben war. Er trinkt in kleinen Mengen Wasser, aber nur, wenn es auch frisch aus der Leitung kommt. Er erhielt wieder Spritzen und Infusionen und die Tierärztin meint, wenn er heute und die kommende Nacht überlebt, wäre er über den Berg. Insgesamt finde ich, geht es ihm sicher besser wie gestern. Er nimmt wieder etwas am Geschehen teil, wollte unbedingt (dickköpfig wie immer) alleine ins Auto einsteigen, statt sich heben zu lassen. Was mir nur etwas Sorge macht, dass er nichts, aber auch garnichts zum Fressen zu sich nehmen will. Die Ärztin meinte zwar, das wäre normal, dies könne noch 1 - 2 Tage anhalten. Ich hab aber auch nichts von ihr mitbekommen. Zwar ein Elektrolyth fürs wasser, aber wenn Tommy das riecht, dreht er sich sofort angewidert zur Seite und verweigert die Flüssigkeitsaufnahme. Geb ich ihm in einer anderen Schüssel Wasser, "schleppert" er sofort. Jetzt mach ich mir Sorgen, weil er auch das "Getränk" nicht zu sich nimmt. Würde mich freuen, wenn sich jemand melden würde und mir vielleicht nen Tip geben könnte oder mir mitteilt, ob das normal ist. Ich hoffe nur, daß ich meinen bisher gesunden, heiss und innig geliebten Tommy (noch) nicht verliere
 ! Uta schrieb am 23.05.2005 um 17:12
Hallo Nobby,

das ist schwierig zu sagen. Es ist nicht so gut, daß er so lange allein damit war, weil man immer sagt, bei Schlaganfall zählt jede Minute. Wie schon oben geschrieben hatte meine 14 jährige Hündin am Samstag morgen einen Schlaganfall. Gebrochen hat sie nicht, sie konnte ihre Bewegungen nicht kontrollieren und dementsprechend nicht stehen und die Augen zuckten hin und her. Meine Erfahrung mit Tierärzten ist dann die, daß man vorher gar nicht viel telefonieren soll, sonder direkt hin fahren, egal, wieviel Uhr es ist. Wir haben die Tierärztin auch um 6.30 Uhr aus dem Bett geklingelt. Wenn du vor der Haustür stehst wirst du nicht so schnell abgewimmelt, wie am Telefon. Meine Vio hat auch eine Infusion bekommen und Vitamin B Spritzen. Zwei Stunden später hat sie auch wieder selbständig getrunken und abends hatte sie schon wieder Hunger. Abends waren ihre Bewegungen auch fast wieder normal. Ich bin dann gestern nochmal zur Klinik und sie hat noch einige Spritzen und Tabletten mitbekommen, ich denke vor allem Vitamin B ist dabei wichtig. Jetzt verhält sie sich auch wieder völlig normal und es scheint Gott sei Dank nichts zurückgeblieben zu sein.
 ! Uta schrieb am 24.05.2005 um 07:18
Hallo Nobby,

Ich nochmal.
Wenn der Hund das Getränk so nicht zu sich nehmen will, würde ich mir eine Einwegspritze besorgen und es ihm in kleinen Portionen ins Maul spritzen. Dabei mußt du dann drauf achten, daß er das Ganze nicht wieder ausspuckt und evtl. die Kehle ein wenig massieren, damit ein Schluckreflex erzeugt wird.
Wenn er nicht fressen wil, würde ich mir in der Apotheke Astronautenkost besorgen. Das ist ein Pulver, wo alles lebensnotwendige drin ist. Das wird mit Wasser oder Milch angerührt und dann genauso in eine Spritze füllen und in kleinen Portionen ins Maul spritzen.
 ! Frank schrieb am 24.05.2005 um 09:35
Hallo,am vergangenen Freitag,kurz bevor wir zu Bett gehen wollten,hat unser MAX ( Dackel 15 Jahre alt ) einen Schlaganfall erlitten,wir
reagierten sofort und fuhren zur TA Klinik in Berlin-Marzahn,wo wir die Auskunft bekammen das der Hund an einem Bandscheibenvorfall leide,was unsere Tierärztin,die wir am darauffolgenden Tag konsultierten nicht bestätigen konnte.Wir hatten aber wahrscheinlich riesiges Glück,denn es geht ihm
schon merklich besser,worüber wir sehr erfreut sind.Er will rennen,was ihm nicht gelingt da er mit der rechten Körperhälfte arge Probleme hat.Er frißt sehr gut,trinkt sehr
viel und nun hoffen wir das er uns noch lange eralten bleibt.
Jetzt haben wir nur eine Frage,wie groß ist das Risiko,das
er einen Rückfall erleiden kann?Oder wie und was genau müssen wir beachten das es dazu nicht noch einmal kommt?
Vielleicht ist jemand im Forum,der mit einem Dackel,diese scheißSituation schon durchmachen musste.
Mit freundlichem Gruß,Frank nebst Familie
 ! Uta schrieb am 24.05.2005 um 10:27
Hallo Frank,

ich denke das Rückfallrisiko ist von Hund zu Hund individuell verschieden, genau, wie beim Menschen auch. Das kann man nicht pauschal beurteilen.
Im Moment braucht der Hund eine ganze Menge Ruhe und nicht zu viel Bewegung, damit er sich nicht zu sehr anstrengt. Was bekommt er den für Medikamente? Meine Vio bekommt 3 verschiedene, darunter Vitamin B und Karsivan. Das Karsivan ist Durchblutungfördernd und das soll sie auch weiter bekommen, wenn die anderen Tabletten aufgebraucht sind. Ansonsten, denke ich kann man da nicht viel machen.
 ! Frank schrieb am 24.05.2005 um 11:12
Liebe Uta,
Wir haben folgende Medikamente für Max bekommen,
Vitamin B und auch dieses Karsivan,beides in flüssiger Form.
Das mit dem Bewegen,das soll er ganz alleine entscheiden,
beim Gassi gehen,tragen wir ihn zu mehreren Punkten,um das er
seinem Geschäft nachgehen kann,es tut nur unheimlich weh,
wenn man sieht das er will und es aber nicht mehr geht,das mit
dem rennen,er driftet immer nach recht`s.
 ! Uta schrieb am 24.05.2005 um 12:36
Hallo Frank,

ja, es stimmt es tut weh, vor allem, weil man selbst so hilflos ist. Bei meiner Vio ist ja Gott sei dank nichts zurückgeblieben, aber im Augelblick des Anfalls war es furchtbar, das werde ich nie vergessen. Aber vielleicht schafft dein Hund es ja im Laufe der Zeit, sich auf sein Handicap etwas einzustellen. Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung.
 ! Andrea schrieb am 24.05.2005 um 18:45

Hallochen....meiner Meggy, die vor kurzem einen Schlaganfall hatte, geht es schon viel besser ...was mich überrascht hat, daß sie überhaupt nicht mit Vit. B behandelt wurde...Nur Cortison...Amoxicillin und ein Mittel zur Hirndurchblutung...ich frag mich natürlich schon, ob es nicht sinnvoll wäre zusätzl. auch jetzt noch Vit. B Tabletten zu geben...da sie auch noch eine Schwäche in den Hinterbeinen hat! Der Schlaganfall war am 5.5.05!...Horror hab ich natürlich, daß noch einmal einer nachkommt!....Wie lange hat man eigentlich die Chance, daß noch eine Verbesserung kommt?.....Einen schönen Abend noch u. alles Gute für alle betroffenen Hundis....und Besitzer!
 ! Nobby schrieb am 24.05.2005 um 19:03
Hallo liebe Uta !
Zunächst ganz herzlichen Dank für Deine Antworten. Heute bekam Tommy die 3. Infusion, gemixt mit diversen Mitteln. Die behandelnde Ärztin gab mir heute von sich aus Astrokost und Ampulle zum füttern mit. Auch meinte sie, ich solle ihm ruhig noch 2x täglich MCP-Tropfen geben. das wichtigste, meinte sie, ist, daß Tommy wieder frisst. Ich habs wieder den ganzen Tag probiert- ohne Erfolg.
Gerade hab ich ihm ein Stückchen Serrano-Schinken vor die Nase gehalten - und - er hat es gefressen ! anschliessend noch etwas Geflügelmortadella und gekochten Schinken, zwar nicht unbedingt Hundenahrung - aber die Ärztin meinte, wenn er was frisst, ist es im Moment egal, was.
Ich bin froh, daß nun vielleicht diese Hürde genommen ist und berichte weiter den Verlauf.
Liebe grüße
Nobby + Tommy
 ! Uta schrieb am 25.05.2005 um 11:04
Hallo Nobby,

na dann wünsch ich dir, daß es jetzt bergauf geht. Nur den Schinken würde ich weglassen, weil das Schweinefleisch ist und da hätte ich dann Angst vor der Aujetzkyschen Krankheit. Die ist dann nämlich für Hunde tödlich.

@Andrea
Cortison, finde ich mit all seinen Nebenwirkungen nicht so gut.
Vitamin B fänd ich schon sinnvoll.
Ob sich das mit den Hinterbeinen noch geben kann, kann ich nicht sagen , vielleicht mit ein bißchen Training. Was bekommt dein Hund denn zur Durchblutng?
 ! Andrea schrieb am 28.05.2005 um 07:40
Hi Uta...
für die Hirndurchblutung Karsivan 100...2xtägl. 1 Tablette ..die soll sie lebenslang einnehmen.
Corison bekommt sie keines mehr!
Hast Du einen Tip für ein Vit. B Präparat...?

Noch eine Frage...kann ich mir getrauen, sie schon an der Leine zu führen, da sie ja den Kopf noch ein wenig schief hält, und ihre Reflexe am Hals (beim Bürsten merke ich das ganz besonders, da zieht es ihr die Lefzen nach oben!) erhöht sind!?

Ansonsten scheint es ihr wirklich jeden Tag ein bisschen besser zu gehen....bin sehr sehr froh!

Ein schönes WE an Alle! Andrea
 ! Uta schrieb am 28.05.2005 um 13:59
Hallo Andrea,

meine Vio bekommt Karsivan 50 2mal tägl eine viertel Tablette, die soll sie auch jetzt immer bekommen.
Ich denke mir, vielleicht ist es für deinen Hund grundsätzlich besser, wenn du ein Geschirr nimmst. Das schont den Hals, weil dann kein Zug mehr auf den Hals kommt.
 ! Uta schrieb am 28.05.2005 um 14:01
Ach so, Vitamin B, weiß ich nicht so genau, ich hab meins vom TA bekommen. Frag vielleicht mal deinen TA oder evtl. in der Apotheke.
 ! Andrea schrieb am 29.05.2005 um 21:09
Hi Uta,

geht das mit "Karsivan" nach Gewicht? Wieviel wiegt denn Dein Hund....Mir erscheint Karsivan 100 2xtägl. 1 Tablette als Langzeittherapie fast zu hoch dosiert....Meine Meggy wiegt ungefähr 30 kg!

Danke...Andrea
 ! Uta schrieb am 30.05.2005 um 06:19
Hallo Andrea,

die Menge der Einnahme, also in meinem Fall 2 Mal tgl 1/4 Tablette geht nach Gewicht. Mein Hund wiegt 5,6 kg, schwerere Hunde bekommen 1/2 oder mehr.
50 bzw. 100 ist die Dosierung. Meine Vio hat so eine niedrige Dosierung bekommen, weil sie sich so gut wieder von dem Schlaganfall erholt hat, schon am 2. Tag, daß sichtbar eigentlich nichts zurückgeblieben ist. Ich denke ma, ein Hund der stärker davon betroffen ist, wird eine höhere Dosierung bekommen.
 ! Andrea schrieb am 31.05.2005 um 14:30
Hallo Uta...

ich danke Dir recht herzlich für die Ratschläge...jetzt kann ich nur noch hoffen, daß es bei dem einen Anfall bleibt ...und weiterhin bergauf geht....alles Gute auch für Deinen Hundi u. Dich...Andrea
 ! Uta schrieb am 01.06.2005 um 11:50
Hallo Andrea,
ich wünsche dir alles Gute.
Vio hatte vorgestern nacht wieder so eine Art Anfall. Ich war dann, da ich jetzt wieder Zuhause bin (der 1. passierte im Urlaub) bei einem anderen TA. Es stellte sich heraus, daß beides gar keine Schlaganfälle waren. sondern Vio hat eine entzündete Herzklappe. Dadurch hat sie dann zu niedrigen Blutdruck und wenn der ganz im Keller ist bricht der Kreislauf zusammen und die Anfälle waren Kreislaufzusammenbrüche. Allerdings ist die Herzklappenentzündung schon chronisch und darum nicht mehr zu heilen, sondern nur noch mit Tabletten zu behandeln. Ich frage mich allerdings, wie unfähig die anderen TÄ, bei denen ich vorher die ganze Zeit war, waren, daß sie das nicht festgestellt haben, denn ehe so etwas chronisch wird, vergeht ja doch eine ganze Zeit.
 ! Irene schrieb am 03.06.2005 um 08:06
Hallo Uta!

Fast genau so ist es mir mit meinem Yorki ergangen.
Am Morgen des 25.5.1991 lag sie teilnahmslos halb auf dem Rücken in ihrem Körbchen als ich aufwachte. Da war sie gerade 3 Jahre alt!
Trotz ansprache stand sie nicht auf. Ich schnappte mir meine Daisy, aber der ganze Körper war total schlapp und ich hatte den Eindruck, dass sie mich von ganz weit weg anschaute.
Also nichts wie ab zum TA. Der diagnostizierte "Schlaganfall".
Infusionen folgten. Ich bekam jedoch keine weitere Medikation für sie. Seitdem hängt die Zunge seitlich raus und sie kann auch nur noch so seitlich trinken und fressen.
Am 30.11.1998 saß sie in der Küche auf einem Stuhl. Plötzlich kippte sie um und fiel runter. Schreck und Aufregung natürlich riesengroß. Ich nahm sie auf dem Arm und merkte, dass sie mich wieder irgendwie von ganz weit weg anschaute. Die Augen verdrehten sich und die Schleimhäute im Maul liefen blau an. Konnte keine atmung feststellen. Also hielt ich ihr die Schnauze zu und habe sie durch die Nase beatmet. Meine Mutter rief beim Tierarzt an, weil es Samstag abend war. Dann sind wir sofort zu ihm hin. Wieder Infusion und einige Spritzen. Waren einige Stunden beim TA. Sie wurde immer wieder Untersucht. Dann die Diagnose: "Herzklappenschwäche" Sie sollte ab da an immer eine Lanitop Tablette bekommen. Einige Tage später wurde sie blind und hörte immer schlechter. Also wieder Infusion und Medikamente für die Durchblutung. Einige Wochen später war sie fast ganz taub. Sie hört nur noch ganz laute helle Töne und dann weiß sie noch nicht einmal aus welcher Richtung. Sie sträubte sich immer so sehr gegen die Tabletteneinnahme. Wir versuchten unzählige Methoden.
Dann beschloß ich, die Tabletten abzusetzen. Ich war der Meinung, wenn es schon Zeit sein sollte, dass sie geht, dann wenigstens nicht mehr mit der Qual für sie mit der Tabletteneinnahme.
Daisy lebt heute immer noch. Sie ist 16 1/2 Jahre alt und ich hoffe, dass sie noch einige Zeit bei mir bleiben darf. Sie ist zwar blind und taub, aber ich merke nicht, dass sie leidet. Und solange ich diesen Eindruck nicht habe, werde ich sie auch nie einschläfern lassen.
Schließlich hoffe ich für mich ja auch, dass wenn ich mal blind und / oder taub werden sollte, dass mich meine lieben nicht einschläfern lassen.

lieben Gruß
Irene
 ! Irene schrieb am 03.06.2005 um 08:11
Übrigends habe ich den TA gewechselt.

lg
Irene
 ! Billa schrieb am 07.08.2005 um 04:37
Liebe Hundefreunde,

ich bin total verzweifelt, meine Hündin knapp 10 Jahre ist heute Nacht plötzlich torkelt im Bett zusammengebrochen. Dabei haben ihre Augen ganz schnell geflackert und sie hat den Kopf schräg gehalten. Sie war sehr unruhig und konnte sich nicht mehr auf die Beine stellen.

Ich habe vor Angst nur geweint und wußte nicht was ich machen sollte. Meine Tochter ist das mit meinem Mann zur Tierklinik gefahren.....ich hätte den Hund mit meiner Heulerei nur noch mehr aufgeregt, darum bin ich schweren Herzenz Zuhause geblieben.

Eben rief meine Tochter aus der Tierklinik an und meinte sie hätte keinen Schlaganfall, es wären durchblutungsstörungen und man hat sie an einen Tropf gelegt zum Blut verdünnen, ach ja und eine Spritze hat sie noch bekommen.

Nach dem was ich aber hier lese, glaube ich doch das mein Hund einen Schlaganfall hatte, zumal sie vorher putzmunter war und sie fröhlich mit ihrem Herrchen ins Bett gegangen ist.

Hoffendlich machen die jetzt nichts falsch, ich habe soooo Angst meinen Hund zu verlieren, ich bin sehr krank und sie ist mein Sonnenschein, mein ein und alles.

Eure Zeilen machen mir wieder Mut, weil eure Hundies es ja fast alle geschafft haben und wieder gesund wurden.

Ihr könnt mich verstehen und ich bitte euch für meinen kleinen Hund die Daumen zu drücken, das auch sie es schafft.....ich danke euch, das ich mich bei euch ausweinen durfte
 ! Verines schrieb am 08.08.2005 um 16:17
Hallo,
Vileicht war es ja auch ein Epileptischer Anfall?
 ! Pepples schrieb am 12.08.2005 um 07:18
hallo !
mein kleiner cairn terrier hat wahrscheinlich eine schlaganfall und ich warte auf jemanden der mich jetzt gleich abholt und zum tierarzt fährt mit ihm...

er hat mehrfach gespuckt ( sehr zähflüsiger schleim ), hat augenrollen und torkelt bis er umfällt..regaiert nichta uf seinen namen und mag sich nicht wirklich anfassen lassen

er ist inzwischen 14 jahre alt und hatte bisher nur kleinere wehwehche und schwache hinterläufe.

auch ich muss dann die schwere entscheidung treffen und es gruselt mich davor...beim durchlesen eurer beiträge vermisse ich ein bissel gedanken wie : muss es sein den hund mit krampf und qualen am leben zu erhalten...ihn mit tropf und medikamenten vollstopfen in der hoffnung auf besserung ...egal ob er dann nach paar wochen erneut umkippt und wieder leiden muss...ziemlich egoistisch von uns menschen manchmal...

bin irgendwie hin und hergerissen...

ich schau was der tierarzt gleich sagt...er kennt ihn gut und hat mich bisher gut beraten...

die tür klingel..es geht los :(

LG
pepples
 ! Marianne van Zeist schrieb am 16.08.2005 um 10:14
Unser Hund Cindy, West Highlandterrier, 6 Jahre !!! hat es nicht geschaft!!!
Rückblick: Ca. 1 Woche lang viel uns auf, dass Cindy die Hüfte etwas schief hält. Sie wollte nicht mehr ins noch aus dem Auto. Ansonsten war sie gut drauf. Sie fraß wenig und bekam etwas Durchfall. Ich musste sie duschen, weil das Hinterteil recht schmutzig war. Dabei viel mir auf, dass sie eine große Zecke unter dem Aute hatte. Also fuhren wir zum TA. Die Zecke viel zwischenzeitlich alleine ab. Der TA gab Antibiothika mit und untersuchte ihn wegen der motorischen Störungen. Konnte weiter nichts feststellen. Der Appetiet stellte sich wieder ein, etwas ruhiger als sonst war sie. Lief aufeinmal auch nicht mehr die Treppe nach oben. Freitag hat sie sich aus heiterem Himmel schwallartig übergeben. Ab zum TA. Konnte wieder nichts feststellen, gab eine Art Vitamin-/Aufbauspritze. Abends spielte sie noch wie verrückt mit dem Ball. Samstag Morgen hielt sie den Kopf schief, zäherSchleim lief ihr aus dem Mundwinkel, die Augen waren ganz feucht. Ansonsten war sie sehr ruhig - ruhiger als sonst. Ab zum Not-TA. Diagnose: Schlaganfall. Sie wurde an den Tropf gehängt. Bekam diesen mit nach Hause, für Wiederholung am Abend. Innerhalb von 3,5 Std. verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Sie lief nervös hin und her. Mal unter den Tisch, unter das Sofa, zu mir. Sie wurde ganz dösig. Ich ging mit ihr öfter vor die Tür zum Wasserlassen. Wollte sie dann man auf den Schoß nehmen und sie streicheln. Daraufhin bekam sie eine derartige Panik, schlug um sich, wusste nicht mehr wo oben und unten war, bekam kaum Luft. Anruf beim Tierarzt. Sofort kommen. Ich sagte, dass überlebt der Hund nie! Also wieder an den Tropf - zuhause. Dabei nochmals 2 mal ähnliche Anfälle. Man Mann musste Cindy ganz fest halten. Wir beruhigten sie. Ich hatte das Gefühl, dass sie auch nicht mehr gut sieht. Sie drehte den Kopf zu mir, weil sie meie Stimme hörte.
Beim Tierarzt haben wir sie - nach erneuten Anfall - erlöst.

Hätte nicht für möglich halten, dass mir der Hund so fehlt.
Wenn ich nach Hause komme begrüßt mich niemand. Niemand steht in Jogastellung (Hintern hoch, Vorderpfoten unten) neben mir, wenn ich die Jacke und Schuhe anziehe. Niemand macht sich durch klappern am Fressnapf bemerkbar wenn er Hunger hat.
Bin nicht mal in der Lage, die zusammengepackten Hundesachen in die Garage zu stellen. Selbst die manchmal lästigen Spaziergänge fehlen mir.

Ich wünsche euch allen mehr Glück mit euren Tieren. Vor allem mit weniger Leiden.
 ! Verines schrieb am 17.08.2005 um 18:44
Hallo,
Oh es tut mir sooooooooo leid für dich es ist echt schwer sich zu trennen für mich war es immer noch extrem Gretel ist schon fast 3Monate tot ich heule immer noch...
Es war für mich echt sehr schlimm...
Sie hatte Lugenkrebs mit 7einhalb jahren ist sie für immer heim gegangen....
Sie musste erlöst werden!
Doch seid freitag ist es für mich wieder leichter Cleo auch eine Berner-Sennenhündin ist zu uns gekommen!
Ich will sie niemals loslassen dass ist klar ...
Aber ich bin einfach nur traurig wenn ich sehe das Cleo an die gleicheStelle hinligt wie Gretel.....
man sagt ja die Zeit heilt die wunden doch wen man mit einem Tier aufwachsen tut ist es schon schlimm bye bye zu ssagen.......
Ich kann dir nur emphelen nach einem gutem züchter zu schauen und dir einen hund anzuschaffen oder in einem TH kannst du auch schauen...
Ich weiß es ist hart nach so was zu schauen doch tu es es tut dir mitsicherheit gut ....
ich hab es Montags erfahren dass sie sterben wird und freitag abend ging sie....
Hast du es auch gespürt als dein hund ging?
Deine Veri!
Und wen du ein Berner sofort willst ich kann dir Adresse und co von Cleos züchtern geben!:-)
 ! Wolfgang schrieb am 18.08.2005 um 00:00
Hallo Marianne van Zeist
Euer Hund hat es nicht geschaft , hast du geschrieben . Vieleicht ist es ein schwacher trost wenn man sagen würde Cindy hat es geschaft sie ist vom leiden der Krankheit erlöst . Leicht ist es nicht sich nach langer Zeit von einem Hund zu trennen . Wenn es aber zu schwer wird hast du das einzigst richtige gemacht ! Wer so etwas schaft der verarbeitet auch seinen Schmerz , und vieleicht ist die Idee von Verines garnicht schlecht sich nach einem anderem Hund um zu schauen ? Ich wünsche alles Gute !
 ! Marianne van Zeist schrieb am 18.08.2005 um 12:40
Hallo Verneis,
hallo Wolfgang,
zunächst einmal vielen Dank für eure Reaktion auf meinen "Bericht".
Es stimmt zwar, wenn man eher sagt:" sie (Cindy) hat es geschafft!" und trotzdem tut es weh.
Cindy war nicht mein erster Hund. Als Teany bin ich mit einem Schäferhund aufgewachsen, dann bin ich auf Deutsche Dogge gekommen. Zuletzt der West Higlandterrier. Drei verschieden Hunderassen, drei grundverschiedene Charaktere. Cindy war kein "normaler" Hund. Sie war extrem menschenbezogen. Bei Argenossen war sie eher ängstlich. Gassi gehen war nur ein Vergnügen, wenn die ganze Familie dabei war, ansonsten war es eher eine Strafe für sie - und für den, der mit ihr spazieren gehen wollte. Aber genau das war es, was sie tatsächlich zu einem "vollwertigen" Familienmitglied gemacht hat. Abschied nehmen mußte ich schon einige Male von einem Hund. Aber so weh hat es noch bei keinem getan. Deshalb glaube ich nicht, dass wir uns erneut einen Hund anschaffen werden. Nicht ein Hund fehlt, sondern Cindy.
Bin selbst überrascht, wie es mich diesmal mitnimmt....

Vielen Dank für eure Anteilnahme.

Liebe Grüße Marianne
 ! Markus schrieb am 26.08.2005 um 20:53
Mein Dackelweibchen (14 3/4 Jahre) erlitt in der Nacht einen Schlaganfall. Ich wunderte mich zunächst was mit Ihr los war, denn sie wachte auf und schrie, wie ich es von ihr noch nie gehört hatte. Als ich sie aus ihrem Bett nahm zappelte sie wie wild auf meinen Armen und war nicht zu beruhigen.Als ich sie auf dem Boden stzte begann sie durch die Wohnung zu rennen ohne auf Hindernisse zu achten. Selbst mein anderer Dackel (4 Jahre) wurde von ihr schlichtweg ohne rücksicht überrannt. Ich fuhr mit ihr zum TA und er diagnostizierte den Schlaganfall. Er erklärte mir genau die möglichkeiten, die ich habe, wies mich aber daraufhin, das es kein leichter anfall gewesen ist und sie sehr große Schmerzen habe. Nach langem zögern entschied ich mich zum Wohl des Tieres unter berücksichtigung ihres alters zum Einschläfern. Es fiel mir natürlich sehr schwer aber ich blieb bis zum Schluss an ihrer Seite. Sie fehlt mir schon sehr, so schlimm war es auch bei keinem meiner anderen Hunde.
Es ist sehr schwer ein Tier zu verlieren mit dem man jahrelang eng zusammengelebt hat und ich spreche allen die das mit ihrem Tier mitgemacht haben mein Beileid zum verlust des treuen Freundes aus.
Viele Grüße
Markus
 ! Marianne van Zeist schrieb am 01.09.2005 um 15:29
Lieber Markus,
es tut mir sehr leid, was mit deinem Hund passiert ist.
Ähnlich war es auch mit Cindy.
Dein Dackel hatte wenigstens ein stattliches Alter erreicht.
Was natürlich kein Trost ist, ihn zu verlieren.

Alles Gute
Marianne
 ! Wolfgang schrieb am 02.09.2005 um 11:37
Hallo Markus ,
einen wirklichen Trost gibt es in deiner Situation glaube ich nicht . Ich hoffe aber das dein handeln wie auch die Entscheidung von Marianne anderen zeigt das man die Kraft haben kann bis zum Schluß ein guter Hundehalter zu sein . Wenn die Hunde es könnten würden sie sich bei euch bedanken . Vieleicht haben sie sich aber auch schon zu Lebzeiten oft vorher bei euch bedankt .
Gruß Wolfgang
 ! Martin schrieb am 27.03.2007 um 00:06
Hallo Hans,ich habe einen Jagdhund imAlter von 10 Jaharen.Am 20.März bekam er einen Schlaganfall und ist seither blind.Er bekommt Neurotrat-Medizin mit Kortison.Ab undzu schwankt er etwas ,geht aber nur an der Leine zaghaft vorwärts.Seit er Kortison bekommt,trinkt er furchtbar viel und muss dementsprechend auch oft raus.Die ersten zwei Nächte ging auch mehrmals mit ihm Gassi.Jetzt hält er es aus bis zum nächsten Morgen:Die Pupillen bewegen sich zwar ,aber er sieht nichts.Wenn es ein neurologischer Vorgang ist macht man mir Mut,dass er wieder sehen kann.Bin gespannt ob sich das noch macht.Bin halt verzweifelt weil es vorher ein unheimlich temperamentvoller Hund war.Ich wünsche Dir für Deinen Hund alles Gute denn wir leiden ja mächtig mit wenn dem Tier was fehlt.
Alles Gute Martin
 ! Charlotte schrieb am 26.04.2007 um 14:02
Hallo,

meine ca. 14jährige Cindy hatte vor drei Monaten ebenfalls einen Schlaganfall/epileptischen Anfall. Die Symptome waren ganz ähnlich wie sie hier beschrieben sind.
Cindys Kopf und die Augen bewegten sich ständig, der ganze Hund zitterte und war sehr aufgeregt. Sie war komplett orientierungslos und konnte gar nicht laufen. Am nächsten Tag war es dann etwas besser, Cindy war nur sehr erschöpft und schlief fast den ganzen Tag. Eine Woche lang dachte ich, ich würde sie verlieren. Es ging ihr wirklich sehr schlecht. :(
Ganz langsam konnte ich dann nach vier Tagen wieder anfangen, mit der Leine als Unterstützung spazierenzugehen.

Dies war vor drei Monaten.
Seitdem bekommt sie täglich Kortison-Tabletten (ich werde morgen die Dosierung halbieren) und es geht ihr prächtig. Die Kopfschiefstellung hat sie leider behalten. Ansonsten merkt man ihr aber nicht mehr an, wie schlecht es ihr einmal ging. Sie ist wieder ganz die Alte. Sie trinkt wohl etwas mehr wie früher, aber längst nicht mehr übermässig viel wie zu Beginn der Kortisonbehandlung!
Ich hoffe, dass ich noch viele schöne Tage mit einem Hund verbringen darf!
Seit diesem einen schweren Anfall hatte sie keinen mehr!
Ich merke nur noch, wenn das Wetter umschlägt, dass sie leicht zu schwanken anfängt!

Grüße
Charlotte und Cindy, die sich ihres Lebens freut!

 ! Robert schrieb am 30.05.2007 um 19:42
hallo,
jerry 13jahre schäferhunenrdmix schäfer/rotweiler, hatte laut Ta gestern einen schlaganfall.
symtome unkoordinierter lauf wegknicken der läufe.
sehr unruhig und unsicher zittern.
gibt es hoffnung. für antworten wäre ich dankbar
gruß robert
 ! Rosi schrieb am 01.06.2007 um 15:21
Hallo Robert
Mein Benji Schfäferhund/Colli Mix 12 Jahre hat es am 30.05.07 leider auch erwischt wegknicken der Hinterläufe,Kopf schief und fast blind von einer sekunde zur anderen .Heute fahre ich wieder zum Tierarzt und es ist auch schon etwas besser.Gib nicht auf . Ich kenne schon einige die es geschafft haben . Er braucht jetzt zeit und ruhe.

gruß Rosi
 ! Robert schrieb am 02.06.2007 um 07:58
hallo Rosi
schmerzvoll teile ich dir mit das mein Freund,Jerry am 31.05.07 morgens um 9.45 vom Ta eingeschläfert werden mußte, da auch andere faktoren wie Herz usw.
ich habe meinen besten und Liebsten Freund verloren. ich war stolz darauf das ich so viele jahre an seiner seite verbringen durfte.
er wird diese Tage im Tierkrematorium würdig verbrannt und bei uns bestattet.
 ! Rene schrieb am 23.06.2007 um 14:54
Hallo,meine Schäferhündin "Polly",12Jahre hat es von Donnerstag auf Freitag nacht erwischt.Wegknicken der Läufe,Augenwackeln,unruhig,unkoordiniert,läuft öfters im Kreis,wenn Sie es schaft.Treppen muss Sie getragen werden.-War natürlich zuspät beim Tierarzt,da es in der Nacht passiert ist.Bekommt Kortisontabletten und Pirac. Es ist keine Besserung eingetreten,eher schlimmer geworden. Ich will Sie nicht Quälen.Macht man mit Einschläfern das richtige.Die Ärztin macht einem nicht viel Hoffnung.Für Antworten wäre ich sehr dankbar.Gruss Rene
 ! Uta schrieb am 23.06.2007 um 16:46
Hallo Rene,

wenn keine Besserung durch die Medikamente eingetreten ist und die TÄ euch nicht viel Hoffnung macht, würde ich Polly nicht weiter quälen, sondern ihr eure Zuneigung zeigen, indem ihr sie gehen laßt. Sie hat mit 12 Jahren ja schon ein schönes Alter erreicht. Ich weiß, daß das sehr schwer ist, ich hab im letzten Jahr auch meine über alles geliebte Hündin verloren, aber sie wird ja in eurem Herzen weiterleben.
 ! Manuela schrieb am 26.06.2007 um 21:18
Hallo Rene,
ich schließe mich Uta an, lass deinen Hund gehen, er leidet nur. Die Spritze ist erlösend, sei bei ihm, halte ihn so lange fest bis alles zu Ende ist. Lass dir Zeit beim Abschied nehmen.

Mein Tipp, wenn du einen Garten hast, nimm ihn mit, beerdige deinen Hund dort. Ich denke das hat der Hund verdient, da zu liegen wo er aufgewachsen und getobt hab.

Ich sag mir immer, die Seele bleibt, wenn man in der Nähe ist.....

Ich drück dich mal in Gedanken und wünsch dir viel viel Kraft!!!

Manu
 ! Rene schrieb am 27.06.2007 um 10:40
Hallo Uta,hallo Manuela-erst mal vielen Dank für die Antworten.Seit Sonntag haben die Medikamente angeschlagen,es ist weitaus besser geworden,als wenn sie es ahnen würde.Sie frisst auch fast wieder normal und das Laufen-als wenn sie einen zuviel genommen hat.Muss wohl die Woche ,laut TA noch abwarten,weil die Entscheidung kann man dann nicht mehr rückgängig machen.TA sagt,womöglich ist das Besser gehen ein Aufbäumen.Mal sehen,wie lange Das anhält.Gruss Rene
 ! Manuela schrieb am 27.06.2007 um 13:38
Bei Tieren ist es wie oft beim Menschen----bevor sie gehen, kommt noch ein Kraftakt, ein Aufbäumen, ein Kampf......meistens verliert man diesen. Aber ich wünsch dir trotzdem dass es gut wird, wenn nicht, dann entscheide dich und das bald.

Manu
 ! Natalie schrieb am 30.06.2007 um 22:45
Meine Yorki-Mischlingshündin "Nessi" wird im Oktober 10 Jahre alt. Auch sie hatte heute einen sogenannten Schlaganfall,dachte zuerst an Epilepsie und bin dann sofort mit ihr zum TA gefahren. Der hat ihr Blut abgenommem und ihr Valium gegeben und nun bekommt sie Vitamin B und Cortison. Das Augenflimmern ist jetzt weg und sie läuft auch fast schon wieder normal. Ich hoffe sooooo sehr,dass sie nicht nochmal so einen Anfall bekommt! Bin jetzt noch fix & foxi und trau mich nicht eine Minute sie alleine zu lassen. Ich möchte sie noch ein paar Jahre an meiner Seite haben,sie ist für mich wie ein Kind und immer für mich da... Natalie
 ! Rene schrieb am 06.07.2007 um 11:25
Hallo Manu,Uta-Polly hat sich wiedererwartend gut erholt.Sie ist fast wieder wie vorher.-Sie schläft halt sehr viel und ist dabei ganz weit weg.-Hallo Natalie,bloss nicht aufgeben.Manchmal hilft das.Ich hätte das bei Polly nicht erwartet.Die TÄ auch nicht.Also viel Glück.Gruss Rene
 ! Micha schrieb am 19.07.2007 um 13:37
Hallo Natalie! Leider sehe ich jetzt erst dieses Forum, aber ich will zur Stärkung aller Hundebesitzer mit "Schlaganfallhunden" meinen Beitrag leisten!Also, meine Sunny (Belgische Schäferhündin - Mix) ist ca. 12 Jahre alt (war ausgesetzt und ich habe sie aus dem Tierheim Krähenwinkel in Hannover) und lebt seit 10 Jahren bei und mit mir! Sie hatte Anfang Juni einen Schlaganfall mit den üblichen Sympthomen:Erbrechen, nicht mehr laufen können, Kopfschiefhaltung und vertikales "Zucken" der Pupillen! Habe sie dann in die Tierklinik nach Hannover (Hildesheimer Straße) gebracht und dort hat sie nach der Diagnose:Schlaganfall sofort Valium und Cortison bekommen. Sie musste dann stationär da bleiben und ich habe jeden Tag mit dem behandelnden Tierarzt telefoniert (sehen durfte ich sie leider nciht, da sie das zu doll aufgeregt hätte)! Nach 2 Tagen hatte sich noch immer keine Besserung eingestellt! Die Pupillen bewegten sich nach wie vor sehr schnell hin und her und Sunny lag nur still auf der Seite und konnte weder stehen noch fressen oder trinken - deswegen bekam sie Infusionen. Nach 3 Tagen unverändertem Zustand meinte der Tierarzt es läge bei uns, ob wir sie einschläfern lassen möchten! Es wäre vor dem Tierschutzgesetz sicher vertretbar! Allerdings würde er noch warten, da die Chancen einer Besserung immer noch knapp unter 50% lägen und der Hund auch keine Schmerzen leide! Wir haben uns dann zum Glück zum Abwarten entschieden und siehe da, nach 5 Tagen ging es ihr plötzlich besser! Sie ist wieder von allein aufgestanden und hat auch selbständig getrunken und gefressen! Der Tierarzt meinte, wir sollten sie nach Hause holen, da sie dort besser genesen würde! Und das war auch der Fall!!Am Anfang hatte sie eine deutliche Trübung der Linsen - konnte auch nicht gucken, konnte kaum laufen, keine Treppen steigen, Kopfschiefhaltung,....-und jetzt???? Sie ist wieder komplett die Alte (zumindest fast)! Nach etwas mehr als 4 Wochen läuft sie wieder ganz normal (zwar langsamer und ab und zu noch torkelnd), kann wieder Treppen steigen, spielt wie früher mit unserem jüngeren Border Collie, kann wieder normal gucken und auch ansonsten ist die ganze alte Lebensfreude zurückgekehrt! Das einzige ist, dass sie glaub ich nicht mehr so gut hören kann (für ihr ALter aber nicht verwunderlich)und sehr viel und tief schläft! Die Verdauung funktioniert auch nochh nicht wieder so gut - hat sehr oft Durchfall - deswegen kochen wir seitdem Diät für sie (Hühnchen mit Reis, Kartoffeln oder Nudeln) - aber ansonsten bin ich der glücklichste Mensch der Welt, dass ich sie noch einmal "zurück bekommen" habe! Man weiß zwar nicht für wie lange,aber ich genieße noch mehr als "vorher" jede Sekunde mit ihr! Also: bloß nicht zu schnell aufgeben und wenn nötig, verschiedene Tierärzte konsultieren! Micha
 ! Tina schrieb am 26.07.2007 um 21:08
@Verines------Berner vom Züchter---auch das finde ich schrecklich!!
Muss es ein Hund vom Züchter sein?
Schaut Euch doch bitte die Tierheime an--oder auch im Ausland----diese Tiere werden auf brutalste Art getötet--egal ob es Welpen,Rassehunde oder Mischlinge sind---sie werden brutal erschlagen vergiftet oder vergast--wieviele Hunde warten auf ein noch schönes Leben,sie kennen keine Liebe,keine warme Decke oder im Sommer Schutz vor der Sonne.Sie leben teilweise mit 800 anderen Hunden zusammen wobei die Kleinen von den Großen getötet werden WEIL kein Geld für Futter da ist und deswegen werden die Kleinen von den Großen getötet und gefressen--ABER wieviele Menschen wollen davon nichts hören?Sie unterstützen statt dessen die Züchter-sehr sehr schade!!
Schaut Euch die Seiten an---www-hunde-in-not-istanbul.de
www.tierhilfe-malaga.de
 ! Uta schrieb am 28.07.2007 um 12:47
Hallo Tina,

ich finde es nicht schrecklich, einen Hund von einem SERIÖSEN Züchter zu holen. Gerade z.B. Hundeanfänger oder Leute, die auch auf ihre Familie Rücksicht nehmen müssen können nicht mit einem traumatisierten Hund umgehen, bzw. wollen z.B. wege kleiner Kinder nicht das Risiko eingehen, sich einen solchen zu holen und das finde ich sehr verständlich. Was haben die Tiere davon, wenn sie nach Deutschland geholt werden und aus solchen Gründen nach kurzer Zeit wieder im TH landen.Da bin ich dann schon eher dafür, man informiert sich vorher übe verschiedene Rassen, entscheidet dann, welcher Hund mit welchen Eigenschaften am besten zu einem paßt und holt sich einen Hund von einem seriösen, dem VdH angehörenden Züchter (die meisten anderen sond für mich Vermehrer). Und, natürlich gibt es, leider viel Hundeelend im Ausland, aber auch bei uns sitzen die The voll und wenn sollte man da zuerst schauen.
 ! Meike schrieb am 16.09.2007 um 12:36
Hallo,
unsere 14-Jährige Hündin erlitt gestern einen Schlaganfall!
Sie weist die typischen Symthome auf. Jedoch erbricht sie nicht und das typische Zucken der Pupillen ist auch ausgeblieben. Was uns aber Sorgen bereitet ist, dass sie nicht eigenständig frisst (zumindestens nicht viel).
Der Tierarzt hat uns auch kein cortison, wie in den meisten Fällen hier verschrieben, lediglich eine vitamin-paste. Wir wissen nicht ob wir sie wirklich einschläfern lassen sollen oder doch lieber abwarten. Sie kann lediglich nicht gerade laufen und hat die typische Schiefhaltung des Kopfes. Ansonsten ist sie relativ ruhig und läuft auch von alleine durch die Wohnung. Beim Treppensteigen muss man ihr helfen aber das war auch schon vorher so, da sie Angst davor hat.
Warte auf Rückmeldungen
Liebe Grüße
Meike
 ! Andrea schrieb am 17.09.2007 um 11:51
Hallo Meike,

also wenn Sie noch soweit fit ist, gern und ohne größere Probleme spazierengeht und sich die Probleme nur aufs Treppensteigen beziehen sehe ich keinen Grund sie einschläfern zu lassen. Ich denke man sollte den erlösenden Schritt erst machen wenn der Hund nicht mehr Hund sein kann bzw. Schmerzen hat. VG
 ! Janet schrieb am 03.11.2007 um 20:16
hallo, ich hoffe deiner Hündin geht es gut.meine hündin fast 13 jahre hatte gestern früh einen schlafanfall mit lähmung ,,augenblinkern",aber sie hat mich wahr genommen,die notärztin wollte sie einschläfern,was ich ablehnte und sie bekam dann kortison, als ich meinen tierarzt erreichte,konnte er leider erst nach 5 std.später kommen,er leidete sofort eine behandlung mit hochdosierten kortison,schmerzmittel und eine medikamnet für die nieren ein, und stellt sie einmal auf die füße.sie konnte noch nicht stehen.nach weiteren 2 std.konnte ich mit einen wackligen hund in den garten,heute noch einmal kortison, mein hund läuft hat keine weitern erscheinungen.es geht ihr nach nur einen tag wirklich gut.laßt eure tiere nicht zu schnell gehen,damit meine ich nicht quälen, gebt ihnen immer erst eine chance,sie sind es wert.tschüß janet
 ! Petra Hoferichter, Hamburg schrieb am 05.11.2007 um 12:50
Meine 12 Jahre und 9 Monate alte Shib-Inu Hündin Ai-Jin. Hatte am 1.11.2007 - wie ich glaubte - einenn Schlaganfall. Jetzt nachdem ich einiges im Internet gelesen habe, gehe ich mehr von einem Vestibularsyndrom aus. Sie hat am Donnerstag eine Infusion bekommen. Am Freitag Cortison und B-Vitamine. Am Samstag habe ich ihr noch Magnesium Verla gekauft. Sie bekommt tägl. 1 Tab. Heute hat Sie nocheinmal Cortison bekommen. Sie konnte bereits am Samstag wieder etwas wackelig über die Wiese tappeln. Heute ist sie schon wieder etwas getrabt. Am Samstag hat sie schon eine Bürste angesichts eines Rüden gemacht und hat ihn angknurrt. Ich habe mich noch nie gefreut, wenn mein Hund geknurrt hat, am Samstag schon. Als meine Freundin mich heute zum Tierarztgang abholte und klingelte hat sie sogar schon wieder gebellt. - Wie man sich über solche Sachen freuen kann, hätte ich nie für möglich gehalten. Heute läuft sie auch schon wieder durch die Wohnung ohne etwas umzuschubsen.
Liebe Grüße
Petra
 ! Christine schrieb am 02.07.2008 um 06:17
Meine Lhasa-Apso-Mix Hündin Sunny (12) hatte im März nachts einen Schlaganfall (Vestibularsyndrom).
Der sofort hinzugezogenen Notdienst-Tierarzt gab mir seinerzeit die Auskunft, daß die ersten 48 STd. entscheidend sind. Sunny war völlig gelähmt, konnte sich also nicht auf den Beinen halten, erbrach und und war orientierungslos. Nach 40 Stunden trat eine leichte Besserung ein und Sunny "torkelte" wieder herum. Heute ist Sunny wieder gesund, es hat aber viele Wochen gedauert bis sie wieder okay war. Die Alte ist sie nicht mehr - sie ist ruhiger, schnell erschöpfbar - aber sie ist ja auch eine alte Dame.

Liebe und Geduld ist hier wohl das Beste was man seinem Hund angedeihen lassen kann.

Seither geniessen wir jeden Tag zusammen - und ich hoffe, daß Sunny noch lange bei mir ist.
 ! Vera schrieb am 09.08.2008 um 17:09
Hallo habe gerade das Forum gelesen. Hoffe, daß ich jemand erreichen kann, da die Einträge doch sehr alt sind. Heute morgen rief ich unsere Hündin die nicht kam, nur unser
Rüde kam auf mich zu. Ich suchte sie und konnte nicht auffstehen. Da sie Bandscheibenvorfallhund ist und erst vor einem Jahr operiert wurde, dachte ich es kommt wieder
von den Knochen. Ich rief den Notarzt an und die lokalisierte Schmerzen. Testete den Kreislauf, den Puls und die Knochen. Gab ihr dann ein Schmerzmittel. Jetzt kommt mir aber
immer mehr der Verdacht, daß es nicht um die Knochen geht, nachdem ich das Forum gelesen habe. Natürlich ist heute Samstag und es ist sehr schwierig oder gar unmöglich
jemand zu erreichen. Sie steht nur auf Druck auf, schwankt ziemlich, unorientiert, hat eine komische Augenstellung, säuft sehr sehr viel, und liegt nach 1 Meter gleich wieder hin.
Fressen unkontrolliert, kleinere Stückchen, mehr lutschend und hat Schluckschwierigkeiten. Sind das die Sympthome? Ich weiß nicht wie jetzt reagieren. Es handelt sich um eine
Neufundländerhündin mit 48 kg. Soll ich sie in eine Klinik einweisen lassen?
Wäre lieb um Rückantwort.
Vielen Dank!
 ! Janet schrieb am 09.08.2008 um 18:50
hallo vera

habe versucht dir zu mailen, angekommen ?
es könnte sich um das Vetibularsyndrom handeln,
hier ist es wichtig ,,Blutverdünnung " so schnell wie möglich ASS bekannt als Aspirin geht am schnellsten,bevor ich hier viel schreibe,schau ich erstmal ob dieser eintrag ankommt,ich weiß was man für einen schreck bekommt,aber bleibe ruhig,du kannst mir auch deine Telefonnummer mailen, dann geht es schneller,sschau etwas später nochmal rein,wenn nicht wünsche alles Gute
 ! janet schrieb am 09.08.2008 um 18:52
es heißt Vestibularsyndrom
 ! Vera schrieb am 11.08.2008 um 22:10
ACOMA IST TOT!!!!!!!!!!!!!!!!
 ! anna schrieb am 12.08.2008 um 09:08
tut mir sehr leid! Als unser Alibaba gestorben ist, waren alle in der Familie sehr traurig. Es ist da ein Familienmitglied, ein guter Freund gegangen. Erst als wir ihn begraben haben im Garten war es besser. Nach einem Jahr haben wir uns dann einen neuen Hund angeschafft. Es ist besser mit Hund als ohne! Alles liebe
 ! Corina schrieb am 18.11.2008 um 15:30
Hallo.

Mein Hund, ein 13 Jahre alter Yorkshire Terrier, bekam in der Nacht von Samstag auf Sonntag (15./16.11.2008) gegen 2 Uhr Nachts einen Anfall. Zuerst schnaufte er stark nach Luft, dann jaulte er einmal kurz und kam aus seinem Körbchen und konnte sich dann nicht mehr auf den Beinen halten. Sein Herz schlug sehr schnell. Ich konnte ihn beruhigen und nahm ihn mit ins Bett. Sonntag Morgen wollte mein Lebensgefährte mit ihm raus, er lag aber auf dem Sessel und wollte garnicht aufstehen. Ich geriet in Panik und ging mit dem Hund eine Etage tiefer zu meiner Mutter und sagte weinend "Ich glaube, Siggi stirbt". Er war teilnahmslos, matt, schlapp und konnte kaum richtig liegen. Meine Mutter schaute dann in de Zeitung nach dem TA der Notdienst hatte und um 9:15 Uhr war ich bei ihr in der Praxis. Siggi ließ einfach alles geschehen und bekam eine Spritze. Leider war ich zu aufgelöst, um zu fragen, was er überhaupt bekommt. Die TÄ sagte mir, dass wir recht schnell da gewesen sind und es ein Schlaganfall war und sie von dem Tier nciht den Eindruck hätte, es sei schon 13 Jahre alt. Das Herz wäre gut, nur die Leber leicht vergrößert, aber sie wolle erstmal das akute Sympthom behandeln und zu einem späteren Zeitpunkt eine Blutuntersuchung machen. Er ließ dann noch Kot in der Praxis ab, was mir sehr peinlich war, aber die TÄ sagte, dass sei gut, wenn das noch alles klappt. Sie sagte, das Tier kann gut und gern noch 3-4 Jahre leben. Er solle halt nicht den ganzen Tag auf der Seite liegen, sonst würde sie empfehlen, dass man ihn gehen lässt. Das war für mich schon immer selbstverständlich. Wenn es für Siggi Zeit ist, zu gehen, werde ich ihn nicht zwingen, hier zu bleiben. ALs wir wieder nach Hause kamen, ließen wir ihn in den Garten. Er hob das Beinchen und setzte auch Urin ab, zwar sehr wackelig, aber er tat es. Dann lief er langsam mit uns bis zur Haustür und hoch trug ich ihn dann. Den ganzen Sonntag lag mein Hund dann aber auf der Seite. Fraß nicht, trank nicht. Nur mit der Spritze gab ich ihm etwas Wasser, wogegen er sich wehren wollte, aber ich ließ nicht locker. Meiner Meinung nach, bekam er zum frühen Abend hin etwas Fieber und ich kühlte ihn etwas mit einem feuchten Waschlappen. Übergeben hat er sich nicht und als ich ihm ein kleines Leckerlie anbot, fraß er wenigstens das. Abends setzte er noch mal etwas Kot im Garten ab.
Nachts wachte ich sehr oft auf, vielleicht schlief ich auch gar nicht wirklich. Doch Siggi atmete und ich war ein bisschen beruhigter. Morgens lief er immer noch sehr wackelig, den Kopf leicht schief hängend, hatte entweder rechts- oder linksdrall und war schwach auf den Beinen. Die Pupillen kamen mir unglaublich vergrößert vor, aber ein Zucken konnte ich nicht feststellen. Aber er fraß ein paar Krumen Trockenfutter aus der Hand und trank einige Schlücke Wasser.
Ich brachte den Hund dann zu meiner Mutter. Normal sind meine Hunde es gewöhnt, wenn ich sie Morgens nach dem Gassi zu meiner Mutter bringe, ins Schlafzimmer zu rennen und sich bei ihr ins Bett zu kuscheln. Da meine Mutter aber aufstehen wollte, brachte ich Siggi direkt in die Küche. Als ich im Flur war, kam er plötzlich und lief ins Schlafzimmer, wo er vor dem Bett stehen blieb. Ich trug ihn wieder in die Küche und musste dann zur Arbeit. Ich hab mir auf dem Weg viele Gedanken gemacht und bin weinend zur Arbeit gelaufen. Im Büro habe ich meinen Kolleginnen dann unter Tränen erzählt, was passiert ist und das ich, sobald meine Mutter anruft und irgendwas mit Siggi ist, nach Hause gehen werde, was völlig in Ordnung war. Ich rief meine Mutter zwei Mal an und sie erzählte mir, dass Siggi wie ein Fuchs vom Kissen gesprungen wäre und gebellt hatte, als es klingelte. Er hätte sogar noch auf dem Laminat durchgedreht, weil er schnell an der Tür sein wollte. Er hatte getrunken, etwas Eigelb aufgeschlabbert und ein bisschen Keksteig probiert. Das machte mir Hoffnung. Als ich aber nach Hause kam, lag er wieder bloß auf seinem Kissen, allerdings kam mir sein Blick sehr viel wacher vor, als einen Tag zuvor. Aber den schiefen Gang und den schiefen Kopf hatte er immer noch. Um 17 Uhr waren wir dann pünktlich bei der TÄ. Siggi stand auf dem Boden, damit sie die Schräglage sehen konnte und er schnupperte am Boden. Die TÄ sagte, er würde sicher die läufige Hündin riechen, die vorher da war. Sie wollte ihn abhören und er hatte so große Angst, dass er sich ganz fest an mich drückte und fast schon auf meinen Arm kletterte. Doch die TÄ schaffte es, ihn abzuhören und sagte, das Herz wär ganz kräftig und so bekam ich wieder Hoffnung. Sie sagte auch, die Spritze würde nach etwa 24 Stunden mit der Wirkung nachlassen und Siggi könnte theoretisch schon etwas munterer sein, aber er hätte einen sehr viel klareren Blick und auch auf jeden Fall keine Schmerzen. Also bekam er noch mal das Mittel, was er den Tag zuvor bekam, nur weniger hoch dosiert und Tabletten bekam ich auch mit. Ich weiß momentan nicht, wie sie heißen, ich bin im Büro und die Tabletten liegen zu Hause. Davon bekommt er nachher eine. Auf dem Weg ZUM TA lag Siggi in die Decke gewickelt auf meinem Arm, wie ein Kleinkind. Auf dem Weg zurück nach Hause, saß er ohne Decke auf meinem Schoß, schaute aus dem Fenster und spitzte ganz wachsam die Ohren, wenn wir an jemandem vorbeifuhren, der da lang lief und schaute den Leuten auch nach. Also ich glaube nicht, dass er blind ist, denn es war dunkel und Siggi bemerkte sogar die dunkel gekleideten Personen auf dem Bürgersteig. Taub ist er schon länger und so habe ich mich dem Tier angepasst und wir machen alles per Zeichensprache. Am Abend aß er dann noch einige Stücke vom Trockenfutter aus meiner Hand, war ganz interessiert, als mein Freund sich das Abendbrot zubereitete und kam sogar wieder betteln. Ich war nie so froh darüber, dass Siggi betteln kam, gestern Abend war ich’s aber. Er bekam 3 dünne Scheiben Möhre. Auch kam er irgendwann zu meinem Freund und wollte gekrabbelt werden. Dann hatte er sich wieder hingelegt und leicht gehechelt. Später noch ein bißchen getrunken und so ging es dann in die Nacht. Heute Morgen ist er auf mein Handzeichen hin auch aufgestanden und zur Tür gegangen, dann trug ich ihn runter in den Garten und er ließ Urin ab, zwar ohne Beinchen heben, aber egal und setzte Kot ab. Auf dem Weg vom Garten zurück zum Haus lief er auch schon etwas schneller, als gestern noch. Heute Morgen musste ich ihn zwei Stunden allein lassen, da meine Mutter nicht da war, aber meine Cousine kam, damit Siggi nicht den ganzen Morgen allein war. Gefressen hat er heute Morgen nichts, jedenfalls kein Trockenfutter. Er bekam dann zwei Scheiben Hühnchenbrustwurst. Getrunken hat er, aber nicht all zu viel.
Es ist immer ein Auf und Ab und das macht mich ganz krank. Immer der Wechsel zwischen Freude über jede auch noch so kleine Besserung und dann wieder die Angst, dass er abbaut.
Ich habe das Gefühl, er kämpft und will noch nicht gehen, meine Mutter hingegen macht sich nicht sehr große Hoffnungen. Ich bin eigentlich ein sehr ungeduldiger Mensch, aber ich werde meinem kleinen Schatz viel Zeit geben und mich morgen, wenn ich wieder beim Tierarzt bin, mal darüber informieren, welche Infusionen oder Medikamente jeglicher Art hilfreich sein können. Siggi wird dann gehen, wenn er dazu bereit ist und so lang ich ihm meine ganze Liebe und Kraft schenke, und merke, dass er auch will, werde ich alles versuchen, dass er sich erholt. Und wenn er wackelig auf den Beinen bleibt, sich dabei aber nicht quält, dann ist das eben so. Ich habe hier lesen können, das manche Tiere sich erst nach zwei oder vier Wochen, gar Monaten erst richtig erholt haben. Also darf ich doch weiterhin hoffen, auch wenn es mal auf oder ab geht, oder?
Ich würde mich über Resonanz in mein Postfach sehr freuen, da ich nicht weiß, ob ich daheim diese Seite wieder finde.
Hat noch irgendwer, irgendwelche hilfreichen Tipps, wie ich, zusammen mit meinem Hund, diese schwere Zeit gut meistern kann?
Meldet euch einfach....ich danke euch wirklich sehr.
LG
Corina
 ! janet schrieb am 18.11.2008 um 18:53
hallo corina,

schau mal hier vorbei, ein forum für hunde mit schlaganfall und vestibularsyndrom, alles liebe menschen mit den gleichen problemen
 ! janet schrieb am 18.11.2008 um 21:33
an corina, habe dir die www,anschrift gemailt,ließ sich von hier nicht verschicken.
 ! Marianne schrieb am 01.02.2009 um 20:50
Hallo,
meine Hündin(Dalmnatiner, 13,5 Jahre alt)hatte in der Nacht von Donnerstag zu Freitag einen Schlaganfall im Kleinhirn laut der Diagnose des Arztes. Sie bekommt Asperin 1x Asperin, 1 x 2 Tabletten Karsivan 100 und Ripalin 2x täglich.
Bemerkt habe ich es weil sie ständig auf die linke Seite gefallen ist, ihr Kopf schief hing und die Pupillen sich ständig hin und her bewegten konnte nichts fixieren mit ihren Augen.
Mittlerweile kann sie schon etas laufen, die schief Lage ist noch da, die Augen haben sich etwas beruhigt, bin völlig unerfahren, da sie bis jetzt Topgesund war.
Der Arzt klang hoffnungsvoll. Weiß jemand wie lange dieser Zustand so extrem ist?
Lieben Gruß
 ! Karsten schrieb am 17.04.2009 um 17:57
Hallo,

meinen Hund (Mädchen, ca. 13 Jahre, Mischling) hat es am Montag erwischt.
In der Nacht auf Montag hat sie zwei Mal erbrochen und uriniert, vormittags hat sie wiederholt erbrochen. Erst dachten wir, sie würde das Antibiotikum nicht vertragen, das sie aufgrund einer Gebärmuttervereiterung bekommen hat. Ihre Hinterbeine zitterten, konnte kaum stehen und sie brach nach links weg. Dann fingen die Augen an, sich kontinuierlich von rechts nach links zu bewegen; sie konnte nicht mehr fixieren.
(Später am Abend rotierten die Augen).

Wir sind dann sofort zum TA, sie bekam ein zusätzliches Antibiotikum und eine Infusion (5 Stunden saßen wir beim TA).

Abends konnte sie sehr wackelig und schwankend wieder auf den Beinen stehen; Augenbewegung unverändert.

Am nächsten Tag (Dienstag) war sie schwach, die Atmung flach. Der Arzt kam gegen 16 Uhr zu uns und hing sie wieder an eine Infusion, zusätzlich bekam sie Karsivan. Einige Leckerchen hat sie genommen, Energiegel (Nutri Plus) nach "Startproblemen" und verschärfter Abwehrreaktion dann aber gerne (!) genommen, Wasser weiterhin verweigert.
Die Augenbewegung hat sich etwas beruhigt.
Wir haben zwischendurch versucht, ein paar Meter Gassi zu gehen, aber ich hatte den Eindruck, dass sie manchmal einfach orientierungslos war. Zusätzlich ist sie stark links weggebrochen, hatte beim Schnuppern ihren Kopf nicht unter Kontrolle (echt ein Fiasko).

Am Tag darauf ging es ihr etwas besser, Augenbewegung noch leicht vorhanden, Kopf starke Schräglage nach links. Sie hat Wasser getrunken, und die Tabletten hab ich mit Leberwurst in den Hund rein bekommen.
Da sie wieder selbstständig getrunken hat, wurde sie nicht mehr an den Tropf gehangen.
Gassi gehen am Abend war etwas besser, beim Pieseln musste ich sie allerdings stützen (die Blicke der Leute sind einem gewiss...lach)

Am Donnerstag weitere Besserung der Symptome, keine Augenbewegung mehr, aber noch Schräglage des Kopfes und Wegbrechen nach links, besonders dann, wenn sie gelegen hat und aufsteht. Schnuppern klappt so la la, leichtes Schwanzwedeln und große Schnauze aber fast vollständig wieder vorhanden.
Die Braunüle habe ich mit telefonischer Unterstützung meiner Tierärztin selbst raus gemacht (hab Blut und Wasser geschwitzt!), wollte dem Hund aber den Tierarztstreß ersparen.

Heute am Freitag hat sich die Symptomatik weiter verbessert. Ich gebe ihr jetzt zusätzlich Bierhefetabletten (Vitamin B) und weiterhin Karsivan, außerdem diätisches Naßfutter.

Alles in Allem sitzt der Schreck tief!

Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz besonders bei meiner Nottierärztin Dr.Mollidor in Köln und meinem Haustierarzt Dr.Kämper in Fretter für ihre großartige und fürsorgliche Hilfe und Unterstützung bedanken!
 ! Tyson schrieb am 06.05.2009 um 14:53
Hallo,

Unser hund ist 2 jahre alt und hatte am montag ein schlaganfall! Waren auch beim arzt und er hat im zwei spritzen gegeben, gestern auch! Jetzt heißt es abwarten aber nimmand weiß wie es weiter geht! Wir hoffe es geht alles gut aber er frisst nichts mehr und trinken mag er auch nicht mehr, schläft den ganzen tag und wenn er mal aufsteht dann fählt er wieder! Er ist ja noch so jung!
 ! tomulus schrieb am 06.05.2009 um 18:07
Hallo Tyson,

schau mal in dein mailprogramm. Habe dir eine Nachricht mit weiteren Adressen geschickt.

Was für Medikamente bekommt er jetzt ?

Liebe Grüße an dich und deine Fellnasen

Guido und Tom
 !  schrieb am 09.05.2009 um 23:14
hallo
mein hund hat das gleiche wie bei dir Hans :(
ich weiß selber nicht was ich tun soll ihr geht es sehr schlecht manchmal ... hab ich angst das sie eines tages nicht mehr hier sein wird ich weiß auch wie du dich fühlst !! es ist sehr schlimm ich wünschte das wenn ich irgendwas geben würde das es meinen hund besser geht ,,, ich versuch mich zu infomieren wenn ich irgendwas wissen sollte sschreibe ich es hier auf dieser web seite !!
 ! Petra schrieb am 23.07.2009 um 08:40
Hallo,
habe mit ein wenig Erleichterung all Eure Beiträge gelesen. Mein 12,5 Jahr alter Schäferhund Rüde hat gestern mittag auf einmal keine Kontrolle mehr über seine Hinterbeine, rollte schrecklich mit den Augen und hatte fürchterliche Angst. Er hechelte und war super unruhig. Bin gleich zum Arzt gefahren und der hat unter anderem auch Blut genommen und meinem Dicken 5 Spritzen gegeben.Wir also wieder nach Hause und gebangt und gehofft das alles wieder gut wird. Am Nachmittag ist die TA noch einmal ins Haus gekommen und er hat noch 3 weitere Spritzen bekommen. Unter anderem um die Nierentätigkeit anzuregen. Auch ist bei der Blutuntersuchung festgestellt worden das die Leberwerte sehr "fett" sind. Leberprobleme hat der Bär schon lange und wird auch darauf behandelt. Er muß jeden Tag Ursofalk nehmen und Karsivan 100 bekommt er auch schon eine ganze Weile. Nun habe ich viel im Internet geschaut und kann aber keine Übereinstimmungen mit irgendeiner Lebererkrankung finden aber alle Übereinstimmungen was das Vestibulare Syndrom betrifft.
Wir hatten eine lange Nacht. Er hat viel getrunken und wir waren auch im Garten zum pillern. Er war unruhig, hat mich oft gesucht und nicht richtig geschlafen.
Heute morgen finde ich sieht es besser auch. Er hat getrunken, sogar mit Hunger gefressen und auch mit dem Laufen geht es etwas besser. Allerdings ist er dann immer schrecklich aus der Puste. Im Augenblick schläft er endlich etwas.
Hat jemand Erfahrung mit der Zusammensetzung Leberwerte schlecht und Schlaganfall??

Liebe Grüße an alle

petra und Yekko
 ! Janet schrieb am 23.07.2009 um 19:31
Hallo Petra,

schau mal hier.
http://vestibularsyndrom.forumieren.com/index.htm
 ! Patrick schrieb am 19.11.2009 um 18:59
Hallo,zusammen

mein 14 1/2 Jahre alter Jagdterier hat heute Mittag wohl einen Anfall gehabt,er taumelt ,hatte erbrechen und kann kaum laufen bzw.beim pinkeln kippt er um:-(.....war beim Tierarzt und dort hat er drei Spritzen bekommen und eine Tablette,der Artz meinte das ich jetzt einfach bis morgen warten soll was passiert!!!1 Nacht ?Wer erholt sich von sowas in einer Nacht?Mein Hund ist mir mehr Wert als eine Nacht und frage deshalb hier um Rat lg Patrick
 ! Andrea schrieb am 20.11.2009 um 09:05
Hi Patrick,

mein Rat: Tu Deinem Hund einen Gefalle und lass ihn gehn. Hört sich schlimm an, aber wenns mal so weit ist, kann auch der TA nix mehr machen, außer ihn erlösen. Alles was der TA jetzt noch tut, ist Geldmacherei. Dein Hund ist über 14 Jahre alt und hatte bestimmt ein schönes Leben. Er ist jetzt alt. Laß ihn gehn.
Wünsche Dir viel Kraft.
Gruß Andrea
Gruß
 ! Tilespace schrieb am 20.11.2009 um 11:36
I was thinking it was time to join and here I am.
This will keep me busy at night.

Tilespace
 ! Janet schrieb am 20.11.2009 um 15:02
Hallo Patrick,

ich hoffe Deinem treuem Begleiter geht es besser,
Schlaganfälle bei Hunden gibt es nur ganz selten, häufig ist es das Vestibular Syndrom und auch wenn es erstmal schrecklich aussieht läßt es sich gut behandeln, wenn Dein TA damit vertraut ist.
Schau mal auf die Seite die ich im Eintrag am 23.7. angegeben haben, da findest Du viele Leidensgenossen, die ihren Hund vor dem einschläfern bewahrt haben !
alles Gute
 ! Robin Hund schrieb am 29.11.2009 um 22:29
Mein Hund >15J., hatte letzte Nacht wohl n Schlaganfall. Habs heut morgen rumsen gehört und da lag er verrengt aufm Boden.

Im Lauf des Morgens hatte er noch Krampfanfälle, in denen er sich völlig versteift und ängstlich gejault hat.
Ich hatte tierisch Angst, weil er sich überhaupt nicht mehr bewegt hat, die Beine verkrampft hielt und im Liegen den Kopf in den Nacken neigte.

Hab ihn auf ner Matratze mit Decken in den Garten gelegt und dachte, ich müsste ihn heute Abend beerdigen..

Ich wollte nicht mit ihm zum Tierarzt, weil ich Angst hatte, der würde mich nicht mit ihm nach Hause lassen und mich dazu bringen, ihn gleich einzuschläfern.

Als seine Krämpfe gegen Mittag etwas nachließen, hab ich versucht, mit ihm zu laufen: ging garnich! Die Vorderbeine sind total tapsig, die Hinterbeine sacken weg. Mit Hilfe läuft er wie ne Alkoholleiche.

Ich hab dann in verschiedenen Foren gesucht und bin aufs VestibularSyndrom gestossen und war extremst erleichtert.

Die Beine und Reflexzonen hab ihm den ganzen Tag massiert und ihn nicht einmal allein gelassen.
Trinken haben wir dann mit ner Spritze mit Wasser in den Griff gekriegt, die ich ihm seitlich in den Mund schiebe.
Zu Fressen hat er auf dieselbe Art Brühe gekriegt.
Zum Wasserlassen ging nur im Liegen; wechsel ständig die Handtücher.

Jetzt gegen Abend sind die Krämpfe komplett verschwunden, den Kopf zieht er noch leicht in den Nacken. Ich zeige ihm dann nach Oben und deute ihm, sich zu legen. Sehen kann er auch wieder. Er hat schon einen Napf Wasser selbständig aufgetrunken und hat sich zum Pinkeln in den Garten tragen lassen.
Zu Fressen gibts jetzt Katzenfutter.

Stehen kann er immer noch nicht alleine, aber ich habe, vor Allem wegen den vielen erbaulichen Einträgen zu dem Thema, wieder sehr viel Hoffnung..!
- !!Vielen Dank!!

Wir werden sehen, wie wir die Nacht überstehen und dann gehts Montag ganz schnell ab zum seinem Tierarzt, der leider ne Autostunde entfernt ist.

Ich wünsche Allen die Ähnliches erfahren, ganz ganz starke Nerven und ihren Vierbeinern alle erdenkliche Liebe..

-max
 ! Uta schrieb am 30.11.2009 um 07:36
Sorry, aber ich finde es verantwortungslos von dir nicht SOFORT zum TA gegangen zu sein. Selbst wenn er hätte da eingeschläfert werden müssen, hast du ihn sich noch den ganzen Tag weiterquälen lassen. Der TA hätte ihm vermutlich was krampflösendes geben können. Wenn man seinen Hund liebt, hat man auch da die Verantwortung und läßt ihn sich nicht die ganze Zeit quälen. Ich versteh nicht, wie man sich den ganzen Tage sowas ansehen kann.
 ! Andrea schrieb am 30.11.2009 um 10:18
Also ich schließ mich Uta da an. Wie kann man seinen Hund nur den ganzen Tag mit Krämpfen (= RICHTIG ÜBLE SCHMERZEN) liegen lassen????? Echt krass....
 ! Janet schrieb am 30.11.2009 um 13:54
Mensch Robin oder Max,
nicht Deine Gefühle stehen im Vordergrund, sondern
die Krnakheit Deines Hundes, Du bist doch nicht Vogel Strauß !
Es dauert immer ein wenig bis die Hunde sich erholen(Tage bis Wochen), aber es hat auch eine Ursache, deshalb ist ein Tierarztbesuch notwendig(sonst wird der nächste Anfall kommen)!!!
Quäle ihn nicht mit Laufen oder fressen, ihm ist schwindlig ,spieübel uws.
wenn Du wirklich nicht zum Tierarzt gehst, was nicht in Odnung ist Robin, dann gebe ihm wenigstens zur Blutverdünnung 1/2 ASS Tbl.

Mensch reiße Dich zu Liebe Deines Hundes zusammen,
er braucht Dich doch
Janet
 ! Robin Hund schrieb am 03.12.2009 um 20:40
Oh Mann!
Ich versteh ja eure Bedenken, allerdings täts helfen, täte man den Txt lesen.
Tatsächlich gabs zwei Situationen von schmerzhaften Krämpfen, sonst keine Schmerzen..

Nun ja, der fünfte Tag:
Ging ihm mit jedem Tag besser.
Tip vom TA: viel Bewegung, soweit möglich, viel Trinken. Stuhl gabs an Tag drei, Appetit ist zurückgekehrt.

Wir laufen ne Runde von etwa 150m.
- Wenn er ne Weile liegt und sich wenig bewegt, treten einzelne Schwindelsymptome wieder auf. Auch, dass er den Kopf in den Nacken zieht..

Bei viel Bewegung und Aufmerksamkeit ist aber wieder viel von meinem Robin Hund wieder zu erkennen..!

-max
 ! jANET schrieb am 04.12.2009 um 22:29
MAX, dein Hund muss sich schonen !!!!
Schau doch hier rein
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