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Hilft Alternativmedizin bei Hunden?


  • Helfen Homöopathie und andere naturheilkundliche Anwendungen bei Hunden wirklich - oder ist das nur eine weitere Methode der Geldschneiderei?

  • Auch wenn hier im wesentlichen Fragen zur Ernährung unserer Hunde beantwortet werden sollen, werde ich trotzdem eine kurze Anmerkung zu diesem Thema machen (weitere Infos zur Homöopathie finden Sie zum Beispiel in meinem Beitrag „Homöopathie - Wage zu wissen!“). Nicht zuletzt, weil die ganzheitliche Ernährungstherapie auch elementarer Teil der Naturheilkunde ist.

    Grundsätzlich gilt: Die Homöopathie und naturheilkundliche Verfahren wie zum Beispiel Pflanzenheilkunde, Aderlass, Schröpfen, Reflexzonentherapie und andere Methoden können bei Tieren genauso gut oder manchmal sogar noch besser wirken wie bei Menschen. Grund: Die Vis vitalis (wie unter anderem der „Erfinder“ der Homöopathie - Samuel Hahnemann - die Lebenskraft nannte) ist eben in allen Lebewesen wirksam. Zudem sind sich die höheren Säugetiere in vielen Lebensfunktionen äußerst ähnlich. Diese tatsächliche Ähnlichkeit von Mensch und Tier ist auch der Grund für die millionenfachen, meist brutalen und oft zutiefst abstoßenden Tierversuche, mit denen die „Schulmedizin“ die Wirksamkeit beziehungsweise Unschädlichkeit ihrer Methoden zu belegen versucht (und die in der Homöopathie niemals durchgeführt werden!).

    Kritische Stimmen sagen immer wieder, daß Homöopathie und andere Alternativverfahren nicht bei Tieren anwendbar seien. Ein Hund könne zum Beispiel nicht nach den ganz besonderen, individuellen Krankheitsbeschwerden „befragt“ werden, die homöopathische Behandler beim Menschen erfragen. Das ist natürlich Unsinn: Denn Homöopathen behandeln beispielsweise auch Menschen, die im Koma liegen oder Babys und Kleinkinder. Und auch diese können nicht verbal befragt werden! Hier ist einfach eine exzellente Beobachtungsgabe auf der Grundlage langjähriger, umfangreicher Erfahrungen notwendig. Und natürlich die genauen Beobachtungen, die die Eltern, die Freunde oder - bei Hunden - die Halter machen.

    Die Frage, ob Komplementärmedizin bei Hunden Geldschneiderei sei, ist trotz dieser Anmerkungen gerechtfertigt: Zuviele sogenannte und/oder selbsternannte Alternativ-Mediziner versuchen sich mit Komplementärmedizin, deren einziger Effekt das Füllen des eigenen Geldbeutels ist. Auch in der Tiermedizin. Die Kunst der Hundehalter besteht deshalb darin, solche Scharlatane von jenen Therapeuten zu unterscheiden, die ihre komplementärmedizinische Heilkunst tatsächlich gelernt haben und sie auf dem Boden erfolgreicher täglicher Praxis im Interesse kranker Tiere umsetzen.

Rainer H. Bubenzer, Ernährungsberatung Fressi-Fressi.de

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